Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Hessenliga: Tennis SC 80 Frankfurt: Vertrauen in die Eigengewächse

Von Die konkreten Aufgebote der meisten Tennis-Teams in der Hessenliga für den ersten Spieltag werden erst kurzfristig gebildet. Bei den Damen des SC 80 Frankfurt kennt man das Problem nicht.
Die 16-jährige Jana Tesar ist eines der Talente des SC 80 – und Hessische Jugendmeisterin. Foto: Hikmet Temizer Die 16-jährige Jana Tesar ist eines der Talente des SC 80 – und Hessische Jugendmeisterin.
Frankfurt. 

Der Sport-Club von 1880 baut auf Spielerinnen aus den eigenen Reihen. „Wir setzen auf unsere Eigengewächse. Dass die Mädchen das ganze Jahr gemeinsam trainieren, wird sich sicher vorteilhaft bei den Doppeln auswirken“, ist Teamchef Dominic Metzger überzeugt.

Wenn er von „Erfahrung“ als weiterem Vorteil gegenüber dem Vorjahr spricht, klingt es angesichts des Alters der Spielerinnen allerdings zunächst schon merkwürdig. Ohne die 26-jährige Russin Anna Morgina beträgt der Altersschnitt 18,7 Jahre, drei Spielerinnen sind erst 16.

Auf der Anlage in der Feldgerichtstraße werden beim Heimspiel am Sonntag gegen Tennis 65 Eschborn (10 Uhr) drei neue Gesichter zu sehen sein. Wobei eines dennoch bekannt ist: Larissa Karl ist ein Eigengewächs, das nach einem kurzen „Ausflug“ gen Offenbach zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt ist. Im vergangenen Jahr kam sie beim damaligen Zweit-Bundesligisten TGS Bieber nur einmal zum Einsatz. Ein Kreuzbandriss stoppte sie für längere Zeit. Im Winter spielte die 24-Jährige erfolgreich vier Monate lang College-Tennis in den USA.

Die Russin Morgina ist zumindest keine Unbekannte. In der vergangenen Saison führte sie an Position eins den Regionalligisten SC SAFO Frankfurt, wobei sie zumindest im Doppel ungeschlagen blieb. Wie gut sie in Form ist, wird sich beim morgigen Rundenauftakt bei Eintracht Frankfurt zeigen (10 Uhr). Am Riederwald trifft sie auf ihre Landsfrau und Freundin Jana Sizikova, die für die Eintracht das Racket schwingt. Die beiden haben schon häufig gegeneinander gespielt, der Ausgang des Matches ist stets völlig offen.

Morgina wird sich mit der 20-jährigen Slowakin Martina Okalova, die 2016 für die „80er“ an Position zwei drei der fünf Begegnungen gewann und im Doppel ungeschlagen blieb, abwechseln. Fest für die vier Spielwochenenden gebucht wurde die 21-jährige Venezolanerin Aymet Uzcategui. „Eine Sandplatzspezialistin mit einer starken Vorhand, die mich in ihrer Spielweise an Gabriela Sabatini erinnert“, sagt Metzger über die Südamerikanerin.

Karl als Nummer drei

An Position drei wird Larissa Karl spielen, weiter zum Aufgebot gehören Clara Kühnle (16), Jana Tesar (16), Katharina Tesar (21), die bei der Hessischen Meisterschaft in Bad Homburg die spätere Titelgewinnerin Natalie Pröse im Viertelfinale an den Rand einer Niederlage brachte, Carolin Menzen (17) und Valerie Karl (16). „Wir werden zu jedem Match mit acht Spielerinnen antreten. Die Mädels sind in ihrer Leistung ausgeglichen, das beweisen sie Tag für Tag im Training“, erklärt Metzger.

Seine Einschätzung unterstreichen auch die jüngsten Ergebnisse: Das Finale der Bezirksmeisterschaft Frankfurt gewann Katharina Tesar gegen Larissa Karl 6:4, 6:3, im Endspiel der Hessischen Jugendmeisterschaft siegte erst vergangene Woche Jana Tesar gegen Clara Kühnle mit 6:4, 6:4.

Metzger erwartet in der Hessenliga fast ausschließlich enge Vergleiche. „Bad Homburg ist der Favorit. Dahinter ist alles möglich. Wir hatten uns letztes Jahr lediglich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt, diesmal möchte ich schon unter die ersten Drei kommen.“

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse