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Fußball-Gruppenliga Frankfurt West: Topspiel am Brentanobad

In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West steht am Sonntag (alle Spiele um 15 Uhr) das Topspiel am Brentanobad im Fokus.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt. 

Spitzenreiter Rot-Weiss Frankfurt II muss nach dem 2:2 in Dortelweil einen drei-Punkte-Vorsprung im Heimspiel gegen Verfolger Sandzak verteidigen. „Die Spielpaarung spricht für sich“, sagt der Trainer Hicham Tahrioui, „ich brauche die Spieler gar nicht erst zu motivieren. Wir freuen uns einfach auf diese Partie.“ Bis auf den Langzeitverletzten Hasan Demir hat Tahrioui für das wegweisende Spiel alle Mann an Bord.

Nach dem 2:1 im Hinspiel rechnet man sich beim SV FC Sandzak natürlich auch für das morgige Spitzentreffen gute Chancen aus. Vorstandsmitglied Anwar Naamnih erklärt dazu: „Nachdem wir schon fünf Punkte Rückstand zu Rot-Weiss hatten, tritt die Mannschaft jetzt ohne Druck an. Auch ein Remis wäre O. k., damit bliebe bis zum letzten Spieltag alles offen, nur verlieren dürfen wir nicht.“ Auf die beiden Rot-gesperrten Hammad Geith und Almir Derdemez muss der Herausforderer allerdings verzichten. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz des angeschlagenen Dino Cakovic.

Maximum herausholen

Bei der TSG Nieder-Erlenbach hat man nach dem jüngsten 3:1 in Fauerbach das Kapitel Abstiegsgefahr geschlossen. „Wir wollen jetzt aus den restlichen vier Begegnungen das Maximum herausholen“, gibt der Spielertrainer Vito Raimondi das Ziel vor dem Heimspiel gegen den SC Dortelweil aus. Er ist trotz des positiven Laufs der Gäste aus Bad Vilbel zuversichtlich: „Der Kader ist komplett. Wir können befreit aufspielen und haben zudem mit Dortelweil nach dem unglücklichen 2:3 im Hinspiel noch eine Rechnung offen.“

Die Spvgg. Griesheim trennen nach dem Punktgewinn beim FC Neu-Anspach drei Zähler vom ersten möglichen Abstiegsplatz (bei maximal fünf Absteigern). So gibt denn Trainer Christian Kossack vor dem Heimspiel gegen Bornheim auch die Devise aus: „Nur nicht verlieren.“ Zu den zahlreichen Ausfällen kommt bei den Gastgeber nun noch Mannschaftkapitän Kevin Wille (Urlaub) hinzu. Zudem ist der Einsatz von Kai Brandenburger berufsbedingt fraglich. Hoffnung setzt Kossack aber auf die Rückkehr von Lukas Becker, der das Training wiederaufgenommen hat. Hilfreich ist im Abstiegskampf natürlich auch, dass sein Team die letzten drei Begegnungen Zuhause austrägt. „Und auf unserem Kunstrasenplatz sind wir in diesem Jahr noch ungeschlagen“, unterstreicht Kossack.

Die SG Bornheim/Grün-Weiß rückte mit dem 2:1-Derbysieg in Seckbach auf Rang sieben vor und hat mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone den Klassenerhalt so gut wie gesichert. „Wir können jetzt etwas lockerer auftreten“, meint Co-Trainer Daniel Krieg-Lieberich und verkündet: „Wir wollen nach all den Problemen in dieser Runde mit einem breiten Lächeln aus der Saison gehen. Dazu bedarf es aber noch einiger Punkte. In Griesheim wollen wir deshalb gleich nachlegen.“ Till Schmanke hat sich rechtzeitig zum Stadtduell zurückgemeldet, nicht mittrainieren konnten in dieser Woche die erkrankten Aljoscha Richter, Janis Cordes und Eduard Malsam.

Abschiedsspiel

Für den nach drei Jahren am Saisonende bei der FG Seckbach scheidenden Trainer Nico de Rinaldis ist das Heimspiel gegen den 1. FC-TSG Königstein schon der Abschied von der Sportanlage an der Hochstädter Straße, denn danach muss sein Team noch zweimal auswärts antreten. „Ich werde bis zum Schluss einen sauberen Job machen“, betont De Rinaldis und fügt hinzu: „Es war prinzipiell eine gute Saison und wir wollen uns natürlich im letzten Heimspiel mit einem Dreier von unseren Zuschauern verabschieden.“

Nachdem Germania Enkheim praktisch als erster Absteiger feststand, legte die Mannschaft noch einmal richtig los, gewann dreimal in Serie und hat die Rote Laterne mittlerweile an die SG Ober-Erlenbach abgegeben. An mehr denkt Trainer Philipp Halbow vor dem Heimspiel gegen den SV BKC Bosnien vorerst aber nicht, denn die Enkheimer haben bei noch vier Spielen immerhin acht Punkte Rückstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz. „Wir freuen uns auf die restlichen Begegnungen und wollen weiter punkten, aber keinen Stress“, sagt Halbow, der inzwischen wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Johannes Schmidt kann am Sonntag mit seinem 300. Spiel für die Erste Mannschaft ein fußballerisches Jubiläum feiern.

Torjäger ist gesperrt

Der zuletzt spielfreie SV BKC Bosnien hat sich zwar nach einem bisher recht erfolgreich verlaufenen zweiten Saisonabschnitt auf Tabellenrang zehn verbessert, den Klassenverbleib aber noch nicht in der Tasche. „Deshalb wollen wir uns in Enkheim drei Punkte holen“, gibt Vorstandsmitglied Admir Malohodzic die Losung aus. Einige angeschlagene Akteure in der Spielpause zwar regenerieren, aber Trainer Senad Mujakic muss jetzt auf den Rot-gesperrten Torjäger Adis Pita verzichten.

(ehr)
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