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Kreisoberliga Frankfurt: Torregen - Rödelheim siegt 6:4 gegen den FC Tempo

Es war ein Ergebnis, wie man es sonst eher beim Eishockey gewohnt ist: In der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt verlor der FC Tempo mit 4:6 gegen den Rödelheimer FC.
Schöne Flugeinlage von Niederrads Mohamed Barkammich (vorne) und Westends Abdelhadi Assim. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Schöne Flugeinlage von Niederrads Mohamed Barkammich (vorne) und Westends Abdelhadi Assim.
Frankfurt. 

Jeweils in der Nachspielzeit bekamen Griesheim Tarik gegen Fechenheim (siehe Extratext) und Concordia Eschersheim gegen Croatia entscheidende Gegentore.

FC Posavina – Viktoria Preußen 0:3 (0:1). – Die Kontrahenten spielten laut dem Sportlichen Leiter der Gastgeber Pero Bosniak „lange Zeit auf Augenhöhe“. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Marko Bracic nach einer Ecke das 1:0. „Das hat uns einen Knacks gegeben“, meinte Bosniak. Trotzdem kamen die Gastgeber gut aus der Kabine, doch Stefano Amore verpasste Posavina mit dem 2:0 den nächsten Dämpfer (49.). Die „Preußen“ verwalteten das Ergebnis nun routiniert, den Gastgebern gelang es nicht, zwingende Aktionen zu kreieren. Mit dem 3:0 von Amore (72.) war das Spiel entschieden. Besim Fazli (Posavina) sah noch die Gelb-Rote Karte (80.). „Viktoria Preußen ist sicher ein Aufstiegsaspirant“, sagte Bosniak anerkennend.

Concordia Eschersheim – FC Croatia 3:4 (1:1). – Croatia begann stark und setzte Eschersheim unter Druck. Torhüter Benjamin Kress war mehrmals gefordert und hielt sein Team im Spiel. Gegen Lovro Vukovskis Schuss war Kress allerdings machtlos (36.). Concordia-Trainer Roland Stipp monierte, dass zuvor einer seiner Akteure gefoult worden sei. Auch dem 1:2 von Tomislav Sandrk (62.) sei ein Foul im Mittelfeld vorausgegangen, was Stipp veranlasste, Schiedsrichter Mike Kantz (Idstein) in die Kritik zu nehmen: „Mit so einem Spielleiter hat man gegen eine Mannschaft keine Chance, die so hinlangt.“ Yuriy Dutchak hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (41.), Benjamin Tesar mit zwei Toren die Concordia sogar nach vorne gebracht (64./70.). Ein Foulelfmeter von Vladimir Blazekovic brachte Croatia wieder zurück (77.). Und in der Nachspielzeit schoss Ivan Puljic einen Freistoß in den Concordia-Strafraum – der unglücklichen Pablo Perreira köpfte ins eigene Tor.

SG Westend – TSG Niederrad 3:2 (0:1). – Westends Pressewart Thomas Horn war der Meinung, dass die Halbzeitansprache von Vereinschef Esad Golos entscheidend war: „Er hat die Mannschaft geweckt.“ Die bis dahin durch das Tor von Max Fiege 0:1 hinten lag (44.). Feyzullah Elmas verwandelte einen Freistoß (59.), dann traf Teoman Güngör ins eigene Tor (70.). Okatay Sen erzielte den Niederräder Ausgleich (72.), doch Mirsen Mehmedovic entschied die Partie (87.). In den Schlussminuten warfen die Gäste alles nach vorne – ohne Erfolg. „Gottseidank haben wir den Sieg über die Bühne gebracht“, stellte Horn erleichtert fest.

FC Tempo – 1. FC Rödelheim 4:6 (1:4). – Rödelheim spielte eine ganz starke erste Hälfte. Abwehrlücken der Gastgeber wurden gnadenlos ausgenutzt. Enno Lang nahm eine Flanke volley und traf in den Winkel (15.). Per Foulelfmeter legte Nuno Pires Lopes nach (18.). Goran Grijak gelang der Anschlusstreffer (22.), doch Lang (26.) und Niklas Vogt (44.) erhöhten auf 4:1. Das muntere Toreschießen ging im zweiten Abschnitt weiter. Grijak verkürzte (63.), Vogt war auf der Gegenseite erfolgreich (65.). Nun hatte Tempo seine stärkste Phase: Miroslav Marinkovic (68.) und Borislav Pilipovic (75.) brachten die Gastgeber 4:5 heran. Doch Steffen Robertz machte mit dem 6:4 alle Hoffnungen zunichte (83.). „Das war ein Tag der offenen Türen“, stellte Rödelheims Pressesprecher Volker Flauaus fest.

TuS Makkabi – BSC Schwarz-Weiß 19 4:2 (1:0). – Makkabi vergab in der ersten Halbzeit einige Möglichkeiten, nur Simon Lindlar traf (20.). Nach der Pause verloren die Gastgeber den Faden, Biniam Gebrehiwot (50.) und Zian Allouss (55.) brachten den BSC nach vorne. Erst mit dem 2:2 durch Robel Tsegai (70.) fand Makkabi wieder ins Spiel. Abbouz entschied die Partie (75./77.). Makkabi-Trainer Max Eilingsfeld lobte den BSC für seinen Kampfgeist, an die eigene Adresse sagte er: „So eine Schwächephase mitten im Spiel können wir uns gegen stärkere Gegner nicht leisten.“

FC Kalbach II – SV Blau-Gelb 3:2 (3:0). – Auch wenn die Gastgeber nicht ihren besten Tag erwischt hatten, behielten sie doch die Punkte. Lukas Höll (20./28.,Foulelfmeter) und Sören Jantzer trafen für Kalbach. Aufsteiger Blau-Gelb verkaufte sich weiter teuer und kam durch Amin Asli (60.) und Deniz Dogan (89.) noch heran. FC-Coach Karol Drynda analysierte: „Wir haben nicht gut gespielt, Blau-Gelb war eigentlich besser.“

(omü)
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