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Tischtennis: TuSMakkabi: Als Einheit zum Erfolg

Von Beim Turn- und Sportverein Makkabi Frankfurt wird erfolgreich geschmettert. Auch die Anzahl an Teams nimmt zu.
Hat nach dem Aufstieg allen Grund zur Freude: Die Erste Herren-Mannschaft des TuS Makkabi. Hat nach dem Aufstieg allen Grund zur Freude: Die Erste Herren-Mannschaft des TuS Makkabi.
Frankfurt. 

„Makkabi chai!“ – diese Worte treffen auf die Tischtennismannschaft, die im Philanthropin ihre Heimspiele absolviert, besonders zu. „In den vergangenen vier Jahren sind wir dreimal aufgestiegen“, verweist Alex Skulener, Abteilungsleiter und Vorstandsmitglied vom TuS Makkabi, auf die Erfolgsgeschichte. Kommende Spielzeit ist das Team der Herren in der Bezirksliga aktiv, erstmals. „Makkabi lebt!“

Zwischen 2013 und 2015 gelang dem TuS der Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die Bezirksklasse. Mit der Verpflichtung von Maxime Lenkiewicz, Ilja Polonskij (beide TTC Pfungstadt) und Leo Weiss (TG Unterliederbach), die alle schon für den Dachverband Makkabi Deutschland spielten, katapultierte sich die Mannschaft vor Saisonbeginn in die Favoritenrolle. Und mit einer überragenden Hinrunde – alle elf Partien entschied das Team aus dem Nordend für sich – schuf der TuS die Basis für den Aufstieg. Da konnte man sich es sogar erlauben, am letzten Spieltag beim einzigen Verfolger Blau-Gelb Groß-Gerau zu verlieren, die Meisterschaft war schon perfekt.

„Durch berufsbedingte Abwesenheit einiger Spieler, immer stärker aufspielende Gegner und vielleicht auch eine zu frühe Selbstsicherheit, setzte es in der Rückrunde früh drei Niederlagen“, erklärt Skulener, weshalb man „nur“ eine 36:8-Punktebilanz erzielte. Zum besten Spieler der Liga avancierte Lenkiewicz (38 Siege, 3 Niederlagen). Polonskij kam auf Position zwei auf eine 15:11-Bilanz.

Im mittleren Paarkreuz agierten Weiss (14:13) und Michael Martin (26:6). Auf den Positionen fünf und sechs spielten häufig Jack Moradof (19:9), Walerian Petrouchanski (9:5) und Wolfgang Müller (11:9). Fast nicht zu bezwingen war das Doppel Lenkiewicz/Polonskij (12:1). „Wir haben verschiedene Charaktere im Team – und sind zu einer Einheit geworden“, sagt Skulener.

In 2017/18 wird Makkabi durch eine Spielerin verstärkt, die zuletzt in der Oberliga Hessen für die TSG Oberrad am Ball war. „Olga Katzelnik wird eine tragende Säule werden“, setzt Skulener auf die erfahrene Akteurin. Allerdings, das ist die Einschränkung, wegen beruflicher Verpflichtungen könne sie nicht immer mitwirken. „Das klare Ziel ist der Klassenerhalt und vielleicht den einen oder anderen Favoriten beim Unternehmen Aufstieg ärgern“, hofft Skulener.

Mannschaftszahl steigt

Etwa 50 Mitglieder, sagt Skulener, sind derzeit in der Tischtennis-Abteilung aktiv. „Diese Saison hatten wir zwei Jugend- und Herrenmannschaften. In der neuen Runde sind es jeweils drei Jugend- und Herrenteams“, so der 30-Jährige, der seit 2012 beim TuS Makkabi in Frankfurt spielt und davor im rheinländischen Eschweiler sein Blockspiel durchzog. „Christen, Muslime und Juden sind in der Abteilung. Es steht der Sport klar im Vordergrund“, betont er.

Probleme bei Spielen habe es, seitdem er im Verein ist, nicht gegeben, sagt Skulener. Allerdings gibt es bei Heimspielen im Philanthropin eine Besonderheit: Am Sicherheitspersonal müssen die Gästespieler vorbei.

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