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Hessenliga: „Typisches 0:0“ mit zwei Toren

Von Das Unentschieden zwischen den „alten“ Bekannten, die bis 2017 neun Jahre gemeinsam eine Klasse tiefer spielten, war leistungsgerecht.
Zwei gegen einen: Neu-Isenburgs Marc Züge versucht sich gegen die Bad Vilbeler Ugur Aslan (links) und Thorben Knauer durchzusetzen. Foto: Jaux Zwei gegen einen: Neu-Isenburgs Marc Züge versucht sich gegen die Bad Vilbeler Ugur Aslan (links) und Thorben Knauer durchzusetzen.
Bad Vilbel. 

Der FV Bad Vilbel musste sich im Heimspiel gegen die Spvgg. Neu-Isenburg mit einem 1:1 (0:0) begnügen – beide kamen in der Fußball-Hessenliga also nicht wirklich vom Fleck. „Es war ein typisches 0:0-Spiel, in dem irgendwie noch zwei Tore gefallen sind, sagte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann, der damit insofern den Nagel auf den Kopf traf, da keines von beiden Teams den nötigen Siegeswillen ausstrahlte, um drei Punkte verdient zu haben. Dementsprechend war auch Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic „stinksauer“ auf sein Team.

Es war für beide Teams ein kompliziertes Spiel, in dem sich eine halbe Stunde lang in Tornähe so gut wie nichts abspielte. Bad Vilbel störte den Spielaufbau der Gäste weit vorne, Neu-Isenburg baute sich wenige Meter vor der Mittellinie auf. Also versuchten die Bad Vilbeler, mit Diagonalbällen auf die Flügel zum Erfolg zu kommen, während Neu-Isenburg probierte, hoch und steil hinter die Abwehr zu kommen. Beides funktionierte nicht wirklich. Die Gäste versuchten es dann durch Dejan Djordjevic (18.) und Johannes Günther (36.) zweimal aus der Distanz, während Bad Vilbel durch Fatih Uslu einmal per Kopf (23.) und einmal per Schlenzer (32.) das Ziel verfehlte. „In der ersten Halbzeit waren wir besonders mutlos, da hat sich die Mannschaft von einer ganz schlechten Seite gezeigt“, kritisierte Mustafic die Seinen, während Hoffmann quasi als Entschuldigung darauf verwies, dass er noch am Morgen krankheitsbedingt auf fünf Positionen hatte umstellen müssen.

Im zweiten Abschnitt wurde es kaum besser. Und doch kam Bewegung in die Sache, weil Dominik Emmel einen langen Ball im Strafraum verarbeiten konnte und platziert zum 1:0 ins lange Eck traf (60.). Nun musste Neu-Isenburg mehr ins Spiel nach vorne investieren und prompt war Platz für die nächste Bad Vilbeler Chance: Alexander Bauscher versprang nach einem Zuspiel von Kristijan Bejic aber der Ball (67.). Auf der Gegenseite erging es Carlos McCrary in aussichtsreicher Position nicht besser (70.), nachdem er schon wegen des schlechten Timings beim Kopfball eine Möglichkeit ausgelassen hatte (66.). Dann hatte Lukas Knell das 2:0 auf dem Fuß, verfehlte aber nach Benjamin Sabics Hereingabe das Tor knapp (80.). Und die Strafe folgte vier Minuten später auf den Fuß: Die Gastgeber klärten nicht konsequent, und der eingewechselte Aljoscha Atzberger stocherte den Ball zum 1:1 ins Tor.

„Für mehr hatten wir weder die Spielfreude noch das Laufverhalten“, räumte Peter Hoffmann später ein, und auch Amir Mustafic stellte klar: „Wir hatten es nicht verdient, zu gewinnen, die Einstellung hat gefehlt.“

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