Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

United Volleys im Spreewald

Frankfurt. 

Dass die United Volleys Rhein-Main mit der zweiten Garnitur gegen den VC Olympia Berlin drei Punkte holten, fand Trainer Michael Warm super: „Das war sehr souverän dafür, dass es kaum einen Altersunterschied zwischen uns und den U-20-Junioren auf der anderen Netz-Seite gab.“

Doch nun kehrt in der Bundesliga wieder die Normalität zurück. Mit frischen und erfahreneren Kräften geht es am Samstag nach Königs Wusterhausen in den Landkreis Spreewald, wo die erst einmal siegreichen Netzhoppers scharf auf den Sieg gegen den verlustpunktfreien Tabellenzweiten sind.

Die Hessen gelten als klarer Favorit, in der vergangenen Saison siegten sie dort mit 3:0 Sätzen, daheim mit 3:1. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Brandenburger ist Björn Andrae, das Urgestein aber Mittelblocker Daniel Heinecke, der seit 18 Jahren für den Verein spielt. Netzhoppers-Coach Mirko Culic warnt vor allem vor United-Kapitän Christian Dünnes. Der ehemalige Nationalspieler erzielte bisher im Schnitt allein 5,5 Punkte pro Satz – das ist der aktuelle Top-Wert in der Bundesliga.

Die „Volleys“ sind allemal so vielseitig, dass es nicht reichen wird, Dünnes auszuschalten – was davon abgesehen fast unmöglich sein dürfte. Und Warm wird sogar die Qual der Wahl haben. Der etatmäßige erste Mittelblocker Lukas Bauer hat gegen den VCO Berlin pausiert, die eingesetzten Georg Escher (Topscorer mit 15 Punkten) und Tobias Krick (wertvollster Spieler) haben absolut überzeugt. Und auch außen setzten Jan Klobucar und Adrian Aciobanitei Akzente. Einer von ihnen wird jedoch Nationalspieler Moritz Reichert weichen müssen. Vieles spricht also dafür, dass Rekordmeister VfB Friedrichshafen in einer Woche in der Frankfurter Ballsporthalle in der Rolle des Jägers antreten wird.

(löf )
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse