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U23-WM Rudern: Unter den besten Sechs

Juliane Faralisch von der Frankfurter Rudergesellschaft (FRG) Germania belegte bei der U23-WM im bulgarischen Plovdiv im Einer Platz sechs. Vereinskollege Philipp Nonnast wurde im „Zweier ohne“ Zehnter.
Kraftvoll: Juliane Faralisch (vorne) legt sich bei der U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv in die Riemen. Kraftvoll: Juliane Faralisch (vorne) legt sich bei der U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv in die Riemen.
Frankfurt. 

Die Frankfurterin bestritt einen guten Wettkampf, im Finale wollte sie aber vielleicht zu viel. Am Ende fehlte ihr die Kraft für eine bessere Platzierung im Sechser-Feld. Das war Schade, denn mit ihrer Zeit aus dem gewonnenen Vorlauf hätte es zur Bronzemedaille gereicht. Im Halbfinale fuhr die Frankfurterin vom Start weg als Dritte, hielt ständig genügend Abstand zu der hinter ihr folgenden Russin Ekaterina Pitirimova und qualifizierte sich damit für den Endlauf der sechs besten Nachwuchsfahrerinnen der Welt.

In das Finale ging Faralisch sehr beherzt. Nach 500 Metern war sie Dritte hinter der Schweizerin Pascale Walker und der späteren Weltmeisterin Louisa Claesson. Auf den zweiten 500 Metern überholte sie die Eidgenossin und hatte nur noch die Schwedin vor sich. Doch dann kam der Einbruch: Nach 1500 Metern war sie noch Vierte, schließlich konnte sie das Tempo der Konkurrenz nicht mehr mitgehen. Auf den letzten 500 Metern, die sie um ganze 15 Sekunden langsamer als auf den ersten war, wurde sie nach hinten durchgereicht. Da machte sich vielleicht auch bemerkbar, dass sie die harte College-Saison in den USA – sie studiert an der University of California in Berkeley – sowie die schweren Qualifikationsrennen unmittelbar vor der WM in den Knochen hatte.

„Pech“ im Halbfinale

Zweiter Frankfurter WM-Starter war Philipp Nonnast, der mit dem Hamburger Alexander Vollmer im Zweier ohne Steuermann fuhr. Im Vorlauf erreichten beide mit einem sicheren dritten Platz mühelos das Halbfinale, schafften dann aber den Sprung unter die sechs besten Boote der Welt nicht. „Wir hatten Pech und das wesentlich stärkere Halbfinale erwischt. In der kurzen Zeit in Deutschland konnten wir zu wenig Kilometer gemeinsam absolvieren“, meinte der Frankfurter, der ebenfalls bis kurz vor der WM für seine University of Washington in Seattle auf dem Wasser war.

Im B-Finale lag der deutsche Zweier nach der halben Strecke auf Rang vier, fiel dann etwas zurück. Mit einem mächtigen Finish überholten Nonnast/Vollmer aber noch das türkische Boot, machten auf den letzten 500 Metern auf die Italiener zwei Sekunden gut, die aber dennoch knapp Dritter wurden. Damit belegten die Deutschen im Gesamtergebnis einen soliden zehnten Platz.

(löf )
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