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1. FFC II: Unter verschärften Bedingungen

Von Die Zweite Frauenfußball-Bundesliga wird von zwei auf eine Staffel komprimiert. Der 1. FFC Frankfurt II strebt die Qualifikation an.
Meike Weber (Mitte) ist vom TSV Mainz zum 1. FFC Frankfurt zurückgekehrt und soll nun das Zweitliga-Team auf Kurs bringen. Foto: Christian Klein Meike Weber (Mitte) ist vom TSV Mainz zum 1. FFC Frankfurt zurückgekehrt und soll nun das Zweitliga-Team auf Kurs bringen.
Frankfurt. 

In der Zweiten Bundesliga wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Nur die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs qualifizieren sich direkt für die „Eingleisige“. Hinzu kommen zwei Erstliga-Absteiger sowie die beiden Gewinner der Relegationsrunden mit den Siebtplatzierten der 2. Liga Nord und Süd, den fünf Regionalliga-Meistern sowie einem weiteren Regionalligisten. „In der Südgruppe stehen mit dem Bundesliga-Absteiger Bayer Leverkusen, 1. FC Saarbrücken, FSV Hessen Wetzlar sowie TSG Hoffenheim II und FC Bayern München II fünf sehr starke Teams. Es wird daher schwer, unter die besten Sechs zu kommen“, sagt Niko Arnautis, Trainer des 1. FFC II.

Die Tatsache, dass er mit Celine Brandt, Lisa Ebert, Alexandra Emmerling, Valentina Limani, Selina Ostermeier und Bibiane Schulze Solano sechs Spielerinnen ans Bundesliga-Team abgegeben hat, erleichtert die ohnehin schon sehr diffizile Aufgabe nicht. Dass es nicht allein mit Neuzugängen aus der U 17 gehen wird, ist jedem beim FFC klar. „Ich habe einen Kader von 26 Spielerinnen, zum Bundesligaspiel kann ich nur 18 nominieren. So werden immer einige nach Absprache mit Niko Arnautis in der Zweiten Bundesliga Spielpraxis erhalten“, sagt Matt Ross, der Chef-Coach des Erstliga-Teams, dazu. „Die Nachwuchsförderung ist für unseren Verein ganz wichtig. Um unseren Talenten aus der U 17 hochklassigen Fußball bieten zu können, wollen wir unbedingt in der zweiten Liga bleiben“, betont Manager Siegfried Dietrich.

Über die Verstärkungen freut sich Arnautis, der jedoch nicht Woche für Woche die Elf komplett umbauen kann und will. „Wir sehen uns gut aufgestellt“, sagt er. In Sophia Kleinherne und Lea Schneider konnten zwei U 17-Nationalspielerinnen verpflichtet werden. Eine Verstärkung ist auch die schnelle und technisch versierte Japanerin Mai Hirata. Der Dreh- und Angelpunkt in der Mannschaft soll aber die mittlerweile 30 Jahre alte zweimalige Champions-League-Siegerin, dreifache Deutsche Meisterin und viermalige DFB-Pokalsiegerin Meike Weber werden. „Eine solche Persönlichkeit hat uns in der letzten Saison gefehlt“, sieht Arnautis in der Rückkehrerin die Führungsperson, von der die Talente profitieren sollen.

Der Kader:

Tor: Da-Hye Lee (24 Jahre), Laura Lücker (18), Karla Erichsen (17).

Abwehr: Rachel Avant (23), Catharina von Drigalski (16), Evita Engel (18), Sophie Kleinherne (17), Helene König (19), Lina Linke (17), Selina Maslo (19), Valeria Perri (20), Laura de Rinaldis (17).

Mittelfeld: Aline Czaplicki (22), Mai Hirata (19), Celine Karich (18), Caroline Krawczyk (19), Jessica May (17), Lea Schneider (16), Sarah Sieber (20), Birte Speck (17), Meike Weber (30).

Sturm: Maral Artin (17), Johanna Berg (16), Shekiera Martinez (16), Kim Olafsson (19).

Trainerstab: Trainer Niko Arnautis, Co-Trainerin: Kerstin Garefrekes, Torwart-Trainer Mathias Bolz, Athletik-Trainer Peter Löffler.

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