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Golf: Verbessern im Vierer

Foto: Rolf Vennenbernd (dpa)
Frankfurt. 

Es war vielleicht weniger erfolgreich als erhofft, aber unzufrieden waren die Frankfurter Golferinnen nach dem vierten Platz im Bundesliga-Heimwettkampf auch nicht. Das Ziel des Neulings bleibt der Klassenerhalt. Und dies bedeutet: Nicht Letzter zu werden. Und auf das aktuelle Schlusslicht Stuttgart konnten die Hessinnen den Vorsprung auf zwei Tabellenpunkte vergrößern.

In Frankfurt war als Verstärkung erstmals die in den USA spielende Katarina Keilich dabei. „Ich kam erst zwei Tage vor dem Wettkampf aus den USA zurück und musste mit dem Jetlag kämpfen“, meinte Keilich. Es sei ein Riesenunterschied zu den Plätzen in den USA, die viel breiter seien, hier flöge der Ball bei einem etwas ungenauen Abschlag gleich in den angrenzenden Wald. Das sei ihr im Einzel gleich auf der Bahn zwei passiert, was zu sechs Schlägen führte, zwei über Par. Nach neun Bahnen lag sie dennoch zwei Schläge unter Par (Standardzahl an Schlägen), am Ende waren es 72 (ein Schlag über dem Platzstandard). Die Umstellung von Amerika erkläre auch die 74er-Runde im Vierer, die sie mit Marie Coors am ersten Tag spielte. Coors selbst war mit ihren 75 Schlägen im Einzel nicht zufrieden. „Ich habe aktuell sehr viel an der Uni zu tun und komme kaum zum Golf. Das Putten hat nicht funktioniert, die Linie war zu kurz“, sagte die Internationale Meisterin von Deutschland zu ihrer Runde.

Besser als sie entledigte sich ihrer Aufgabe Neuzugang Bérénice Bronner, die wie Keilich nur 72 Schläge benötigte. Zufrieden mit ihren Runden waren auch Katharina Lisa Dorsheimer/Alina Meinberger nach dem Vierer (75) sowie Hannah Roßmanith, die ihre Einzelrunde mit 76 beendete. „Der Heimvorteil war kaum vorhanden. Die Konkurrentinnen kennen den Platz auch, die meisten haben hier vor einem Monat die Deutsche Lochwettspiel-Meisterschaft gespielt. Wir sind mit dem vierten Platz zufrieden, verbessern müssen wir uns im klassischen Vierer“, weiß Michael Totzke. „Dadurch, dass unsere College-Spielerinnen erst nach und nach eintreffen, müssen wir die Vierer-Aufstellung ständig ändern. Die Abstände waren aber sehr gering, das zeigt, dass wir auch Mal besser abschneiden können“, findet der Frankfurter Trainer mit Blick auf die drei Schläge Rückstand zum Münchener GC.

Völlig unzufrieden bei den Bayern war Pia Halbig nach ihrer 77er-Runde. Die gebürtige Hanauerin, die in Niederrad mit 13 Jahren zu trainieren begann, kannte dort einst jeden Grashalm. Die ehemalige Nationalspielerin und vielfache Hessenmeisterin hat in den letzten Jahren jedoch selten in Niederrad gespielt. „Bis auf die letzte Bahn lief nichts zusammen“, gestand die 30-Jährige.

Sehr gutes Golf boten die siegreichen Damen des Titelverteidigers GC St. Leon Rot. Der Favorit hatte am Ende 26 Schläge Vorsprung auf das Nürnberger Team des GC am Reichswald.

(löf )

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