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Eintracht-U19: Vermeidbare Gegentore

Die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt verloren auch gegen den FC Heidenheim und können von Glück sagen, dass es in der U19-Bundesliga Süd/Südwest noch vier Mannschaften gibt, die weniger Punkte auf dem Konto haben.
Gestrecktes Bein mit „Sohle“ vom Heidenheimer Jonas Brändle: Eintrachtler Miquel Lopez Blanco schwant da nichts Gutes. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Gestrecktes Bein mit „Sohle“ vom Heidenheimer Jonas Brändle: Eintrachtler Miquel Lopez Blanco schwant da nichts Gutes.
Frankfurt. 

Es könnte ganz schön ungemütlich werden für die A-Junioren von Eintracht Frankfurt, die noch in diesem Jahr beim Tabellenführer TSG Hoffenheim und auf dem Halberg beim starken Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden ran müssen. Nach dem 1:3 gegen Heidenheim bleibt allemal abzuwarten, ob der Vorsprung auf die Abstiegszone bis zur Winterpause reicht.

Zu Beginn sah es so aus, als steuere das Team von Trainer Alexander Schur auf dem richtigen Kurs. Der Gegner wurde energisch angelaufen, daraus ergaben sich einige gute Torgelegenheiten. Gleich am Anfang wurde der von Noah Schmitt hereingebrachte Ball nur knapp vor dem einschussbereiten Renat Dadashov abgefangen, dann wurde Dadashovs Kopfball nach Deji Beyreuthers Flanke abgewehrt. Keine fünf Minuten später verzog Justin Kabuya aus spitzem Winkel, und wieder nur kurze Zeit darauf kam seine Flanke bei Sahverdi Cetin an, der den Ball aber über die Latte jagte. Dann stand auf einmal Heidenheim vor der Führung, als Gökalp Kilic Eintracht-Torwart Tobias Stirl schon ausgespielt hatte, mit seiner Hereingabe aber keinen Mitspieler erreichte. Noch besser war auf der Gegenseite die Gelegenheit für Dadashov, der mit einem an Kabuya verursachten Foulelfmeter an Schlussmann Christopher Junker scheiterte (33.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ sich die Eintracht regelrecht übertölpeln. Heidenheim überbrückte schnell das Mittelfeld und der den ersten Pfosten anlaufende Kevin Renner konnte zum 1:0 für die Gäste eindrücken (47.). Davon erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Vielmehr tanzte Renner bald darauf drei Riederwälder aus und traf anschließend zum 2:0 in den Winkel (61.).

Dadashov nutzte dann doch noch die vielleicht schwierigste seiner Gelegenheiten zum 1:2 (84.). Und da noch etwas Zeit blieb, kam es natürlich noch zu einer Frankfurter Schlussoffensive. Dadashov scheiterte noch einmal an Junker, ganz am Ende stürmte bei einem Eckball sogar dessen Gegenüber Stirl mit. Was dabei herauskam war allerdings nur der nächste Gegentreffer – Lukas Glaser traf ins leere Tor (90.+4).

Kein Wunder, dass Coach Alexander Schur einigermaßen bedient war: „In der ersten Halbzeit hatten wir zahlreiche Möglichkeiten auf dem Fuß, die wir nicht nutzen konnten. Auf der anderen Seite wären die Gegentore natürlich zu vermeiden gewesen.“

(rst)

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