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Volleyball: Vermeidbare Niederlage

Ein Sieg und eine Niederlage war die Bilanz nach dem Regionalliga-Start für die beiden Eintracht-Teams.
Schlagkräftig: Eintrachtlerin Tanita Schlemelch versucht den Wiesbadener Block zu überwinden, ihre Teamkollegin Beatrice Drengwitz beobachtet die Aktion gespannt. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Schlagkräftig: Eintrachtlerin Tanita Schlemelch versucht den Wiesbadener Block zu überwinden, ihre Teamkollegin Beatrice Drengwitz beobachtet die Aktion gespannt.
Frankfurt. 

Der Saison-Auftakt der Volleyballer von Eintracht Frankfurt ging gründlich daneben: Die zu den Favoriten in der Regionalliga Südwest zählende Eintracht unterlag der eher zu den schwächeren Teams zählenden TGM Gonsenheim II 1:3 (25:22, 22:25, 23:25, 27:29). „Die Niederlage tut weh, vor allem, weil sie vermeidbar war. Ein Auswechselspieler, selbst wenn er kein Topspieler gewesen wäre, hätte schon gereicht“, meinte der enttäuschte Trainer Andreas Petrocchi, der nur sieben Spieler zur Verfügung hatte (Zuspiel Neuzugang James de la Fuente, Diagonal Bastian Steppin, Außenangreifer Luca Gewehr, Steffen Bekirsch, Mittelblock Mario Schaus, Stefan Comis, Libero Kilian Jordan). „Das kann gut gehen. In unserem Falle war es verheerend“, so der Coach weiter.

Den ersten Satz gewannen die Gastgeber vor allem dank der sehr guten Annahme und der starken Schmetterbälle des dank der Freigabe aus seinem Heimatland Belgien noch kurzfristig spielberechtigten Luca Gewehr sicher, den zweiten verloren sie recht unglücklich. Dann verletzte sich Gewehr an der Schulter und konnte von da an nur noch annehmen. Der Gegner hatte dies schnell realisiert und die Schwächung zunutze gemacht. Selbst mit diesem Handicap waren die Frankfurter in den folgenden Durchgängen nahe am Satzgewinn, es sollte aber nicht sein.

Die Eintracht-Frauen waren vor den Männern in der Wolfgang-Steubing-Halle am Ball und bezwangen bei ihrem Regionalligaauftakt den Namensvetter aus Wiesbaden 3:0 (25:18, 25:19, 26:24). „Ich kenne mich im Frauen-Volleyball nicht so aus, ich habe ihnen daher gesagt, dass ich mich eher auf den Gegner konzentrieren werde, um das Spiel taktisch optimal gestalten zu können“, sagte Andreas Petrocchi, der den abwesenden Coach Alexander Köbler vertrat.

Taktische Kniffe

Das tat er mit Erfolg. Um der stark agierenden gegnerischen Mittelblockerin Ronja Bieberstein ihre Wirkung zu nehmen, ordnete er während der Auszeit beim Stand von 8:13 an, diese bei Angriffen möglichst zu umgehen. Als beste Spielerinnen bezeichnete er Diagonalspielerin Lynn Zeischke und Außenangreiferin Alyssa Fuchs. In der spannenden Endphase, als die Adlerträgerinnen nach einer Sieben-Punkte-Führung 17:21 zurücklagen, wechselte der Trainer Barbara Matschke ein, deren Aufschlagserie fünf Punkte in Folge brachte.

(löf )

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