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Fußball-Hessenliga: Versäumt nachzulegen

Von Mit einiger Mühe hat sich Hessen Dreieich gestern in seinem ersten Spiel nach der Winterpause drei weitere Punkte gesichert.
Voller Einsatz im Nachbarschaftsduell: Dreieichs Nikola Mladenovic fährt dem Neu-Isenburger Damien Letellier in die Parade. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Voller Einsatz im Nachbarschaftsduell: Dreieichs Nikola Mladenovic fährt dem Neu-Isenburger Damien Letellier in die Parade.
Dreieich. 

Hessen Dreieich kämpfte die Spvgg. Neu-Isenburg vor 550 Zuschauern mit 2:1 (0:1) nieder. Dabei musste der Tabellenführer der Fußball-Hessenliga bis tief in die zweite Halbzeit hinein hart arbeiten, um den Widerstand des couragiert auftretenden Nachbarn zu brechen.

Neu-Isenburg begann stark, auch wenn Dreieichs Nikola Mladenovic in der vierten Minute den Pfosten traf. Schon davor und erst recht danach machten die Gäste dem Favoriten mit frühem und konsequentem Anlaufen das Leben schwer – und wurden früh belohnt: Nach einer abgewehrten Flanke blieb Neu-Isenburg bissig, brachte den Ball noch einmal nach vorne, wo Marc Züge die Kugel fast schon artistisch annahm und aus ganz spitzem Winkel am verdutzten Schlussmann Pierre Kleinheider vorbei ins Tor beförderte (9.).

Kurz darauf stand Jan Gebhardt bei einem Neu-Isenburger Konter knapp im Abseits (13.), ehe er beim nächsten Mal aus der eigenen Hälfte startend allein auf das Tor der Gastgeber zustrebte und letztlich um Zentimeter vorbeischoss (16.). Ähnliche Chancen gab es dann noch einige, während Dreieich in der Offensive gar nicht mehr in Erscheinung trat. „Schade, dass wir es versäumt haben, das 2:0 oder gar 3:0 zu erzielen“, sagte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann später und Kollege Rudi Bommer bestätigte, dass ein solcher Zwischenstand möglich gewesen wäre: „Das war das schlechteste Spiel in meinen zweieinhalb Jahren in Dreieich. In der ersten Halbzeit habe ich mich fast geschämt – wir waren überhaupt nicht in den Zweikämpfen, nicht am Boden und schon gar nicht in der Luft.“

Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Gebhardt kamen die Gäste zunächst ganz gut zurecht, hatten nach einer Ablage von Daniel Sachs noch die große Chance durch Johannes Günther, doch dessen Schuss ging relativ deutlich am Tor vorbei.

Ein bisschen war dann zu erwarten, was sich nach der Pause bewahrheitete: Das aufwendige Spiel der Neu-Isenburger hatte auf dem tiefen Rasen extrem viel Kraft gekostet. Immer seltener gab es Entlastung und immer größer wurde der Druck des Spitzenreiters. Eine Serie von Eckbällen überstanden die Gäste noch unbeschadet, doch dann rutschte der Ball doch einmal durch, wurde von Abassin Alikhil wohl eher unfreiwillig verlängert (er hätte selbst schießen können) und landete beim eingewechselten Carlos McCrary, der am langen Pfosten lauerte und nur noch einzudrücken brauchte (72.). Alikhil bereitete dann den Siegtreffer mit voller Absicht und einem sensationellen diagonalen Flachpass vor, mit dem er die komplette Abwehr überspielte und Yves Böttler erreichte, der eiskalt vollstreckte (83.).

Dreieich: Kleinheider – Opper, Talijan, Gavric, Kohl – Alikhil, Mladenovic (46. McCrary) – Amiri, Andre Fließ (71. Reljic), Weiss – Lagator (79. Böttler). – Neu-Isenburg: Kacarevic – Hartmann, Nedwied, Rhein, Cichutek – Albert, Letellier, Sachs, Günther – Züge, Gebhardt (24. Schellhorn/78. Janovsky). – SR: Haustein (Großen-Buseck). – Z: 550. – Tore: 0:1 Züge (9.), 1:1 McCrary (72.), 2:1 Böttler (83.).

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