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Golf: Verwässertes Ergebnis

Von Den Frankfurter Spielern gelang beim Bundesliga-Start in Düsseldorf mit dem dritten Rang ein solider Start.
Mit 70 Schlägen bester Frankfurter in den Einzeln: Max Hirsch. Foto: STEBL Mit 70 Schlägen bester Frankfurter in den Einzeln: Max Hirsch.
Frankfurt. 

Es sah nach Platz zwei aus. Am Ende musste sich der Frankfurter GC im ersten Bundesliga-Wettkampf dem Überraschungssieger GC Hösel aber klar geschlagen geben und blieb auch noch zwei Schläge hinter dem Gastgeber und Titelverteidiger GC Hubbelrath aus Düsseldorf, aber auch sehr deutlich vor dem letztjährigen Final-Teilnehmer Hamburger GC und dem GLC Berlin-Wannsee.

Hatte nach ihrer guten Leistungin St. Leon-Rot allen Grund zum Strahlen: Frankfurts Neuzugang BéréniceBronner. Bild-Zoom
Hatte nach ihrer guten Leistungin St. Leon-Rot allen Grund zum Strahlen: Frankfurts Neuzugang BéréniceBronner.

Ob Neuling Hösel tatsächlich die arrivierten Nord-Bundesligisten in den Schatten stellen kann, oder ob es sich bei dem Ergebnis um eine „Eintagsfliege“ wie vor einem Jahr beim Club zur Vahr Bremen – Sieger des Auftaktturniers auf der eigenen Anlage, am Ende aber abgestiegen – wird vielleicht schon das zweite Turnier offenbaren, das am 26./27. Mai auf dem Meisterschaftsplatz im Frankfurter Stadtwald stattfindet.

In Düsseldorf profitierten die Golfer aus Hösel – einem Stadtteil von Ratingen – sicher von der Kenntnis des nur 12,8 Kilometer entfernten Platzes in Düsseldorf. Bereits nach den Einzeln lagen die Spieler des Neulings, die die drei besten Scores des Tages ins Clubhaus brachten (Tagesbester: Marcus Toennessen mit 67 Schlägen), deutlich in Front.

Ebenso souverän war zu diesem Zeitpunkt der zweite Platz der Frankfurter, die bei herrlichen Sonnenschein elf Schläge vor dem Favoriten aus Düsseldorf lagen. Bester Niederräder war im Einzel Max Hirsch, der trotz eines Doppel-Bogey (zwei Schläge über der Vorgabe) eine gute 70 (zwei Schläge unter dem Platzstandard) spielte. Das Ergebnis der Frankfurter nach den Einzeln fiel so gut aus, weil mit Moritz Muhl, Stefan Wiedergrün und Tim Mayer drei Spieler mit 72 Schlägen Par spielten und auch Lukas Buller, gerade erst Zweiter der Deutschen Lochspielmeisterschaft in Frankfurt geworden, mit einer 74 sehr solide unterwegs war.

Vom Profi etwas lernen

Noch besser abschneiden können hätte Ben Bradley, dem jedoch auf Bahn sechs ein Triple-Bogey unterlief. Eben diese drei Schläge lag er am Ende auch über Par. Der Frankfurter durfte die 18 Bahnen mit Tour-Profi Max Kieffer spielen, der das Heim-Team des Titelverteidigers anführte. Mit so einem bekannten Spieler war Ben Bradley bisher nur selten unterwegs. „Das war cool und hat echt Spaß gemacht. Max ist ein beeindruckender Spieler, der selbst an einem schlechten Tag wie diesem wenige Fehler macht und nicht ohne Grund seit Jahren Erfolg auf der Tour hat“, sagte Bradley hinterher. Enttäuschend lief es bei dem als Verstärkung geholten Frankfurter Profi Martin Keskari, der für seine Runde 78 Schläge (+ 6) benötigte.

Als der Regen kam . . .

Am Folgetag regnete es, und das kam den Gastgebern zugute. Der GC Hubbelrath trumpfte bei den widrigen Verhältnissen auf und holte in den Vierern Schlag um Schlag auf. Florian Schmiedel/Cedric Otten brachten eine 69 in die Wertung (Tagesbestwert), zwei andere Vierer der Düsseldorfer beendeten ihre Runde mit 71 Schlägen. Mit der tollen Gesamtleistung von fünf unter Par am zweiten Tag machte der Meister auf die Frankfurter 13 Schläge gut und überholte die Hessen quasi auf der Zielgeraden. Den besten Vierer aus Frankfurter Sicht spielten Bradley/Buller, die mit zwei finalen Birdies (ein Schlag unter der Vorgabe) noch eine 72er-Runde retteten. Da aber Keskari/Hirsch, Muhl/Daniel Tack und Wiedergrün/Mayer auf den zweiten neun Bahnen schwächelten und alle 76 Schläge benötigten, reichte es nicht, um vor dem Favoriten zu bleiben. „Das fühlt sich nicht gut an“, konstatierte FGC-Coach Jan Förster.

Die Zuversicht ist am Main vor dem Heimspieltag aber keineswegs gewichen, denn in den Einzeln hat die Mannschaft angedeutet, was in ihr steckt. Auf heimischem Terrain wollen die Frankfurter dann auch in den Vierern zulegen.

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