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Gruppenliga West: Viele neue Gesichter

Am 4. August rollt in der Gruppenliga Frankfurt West wieder der Ball. Wie immer im Sommer hat sich bei den Vereinen einiges getan. Auch bei den mittlerweile neun Frankfurter Vertretern herrschte ein reges Kommen und Gehen.
Der bisherige Neu-Isenburger Mario Marx verstärkt die SG Bornheim/Grün-Weiß. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Der bisherige Neu-Isenburger Mario Marx verstärkt die SG Bornheim/Grün-Weiß.
Frankfurt. 

Während mit dem Meister SV FC Sandzak und dem Tabellenzweiten Rot-Weiss Frankfurt II zwei Frankfurter Teams die Gruppenliga Richtung Verbandsliga Süd verließen, gingen der FC Kalbach und die Spvgg. Oberrad den umgekehrten Weg.

Abstieg abgehakt

Den Last-Minute-Abstieg hat man beim FC Kalbach mittlerweile abgehakt. Der Sportliche Leiter Christian Fischer gibt das Ziel vor: „Wir wollen eine erfolgreiche Runde bestreiten und möglichst oben mitspielen. Mittelfristig streben wir dann aber die Rückkehr in die Verbandsliga an.“ Dazu wurde für den bisherigen Coach Salvatore Cirrincione der Darmstädter Ex-Profi Elton Da Costa als Spielertrainer verpflichtet. Nach dem Abstieg verließen Kristian Leonhardt, Markus Hofmeier (beide zum FV Bad Vilbel), Georgios Nasios, David Janik (beide Rot-Weiss Frankfurt II), Jason Kunth (JSK Rodgau), Leonardo Kovacevic (Spvgg. Griesheim), Taha Özdemir, Nathan Abraham, Soufian Chihab (alle zu Vatanspor Bad Homburg), Christopher Stein und Luca Riethe (beide Ziel unbekannt) den Verein.

Jetzt ein „Speuzer“: Emre Kadimli zog es vom Verbandsligisten Friedberg zum Aufsteiger FFV Sportfreunde. Bild-Zoom Foto: Christian Klein ( FotoKlein)
Jetzt ein „Speuzer“: Emre Kadimli zog es vom Verbandsligisten Friedberg zum Aufsteiger FFV Sportfreunde.

Dazu Fischer: „Der Verlust von Hofmeier und Stein tut weh. Aber es sind genug gute Spieler geblieben, um die herum Elton eine kompakte Mannschaft formen wird.“ Hinzugekommen sind Lazar Prstojevic (Dersim Rüsselsheim), Alexander Klein (Germania Ginnheim), Tom-Luca Meiler (SV Heddernheim), Taiger Koketsu, Robert Scheithauer (beide Sportfreunde Friedrichsdorf), Amadou Tunkara (Rot-Weiss Frankfurt II), Samir Topf (Bayern Alzenau), Yuga Sujii (Japan), Ahmad Mohabat (Eintracht Oberursel), Ali El Fechtali (Spvgg. Griesheim), Dimitriu Chiriloae (TSG Nieder-Erlenbach) und Onur Götürmen (VfL Germania 94).

Der Jugend eine Chance

Bei der Spvgg. Oberrad setzt der Sportliche Leiter Mario Di Falco nachhaltige Ziele: „Bei uns steht jetzt die Weiterentwicklung des Nachwuchsbereiches im Mittelpunkt. Wir wollen also durch gute Jugendarbeit Spieler für die Erste Mannschaft ausbilden. Zudem haben wir jetzt nur noch Akteure im Kader, die sich mit dem Verein identifizieren.“ Dazu zählen auch die Neuzugänge Daniel Bernstein, Steffen Sames (beide Germania Enkheim), Christian Hein (Germania Ober-Roden), Serdar Erinc (FC Serkevtin Spor) und Etienne Schmidt (TSG Ober-Wöllstadt). Der Beckerwiese den Rücken gekehrt haben Hakim Azougagh, Ismail Yacoubi, Sebhat Khasay (alle zum FV Neuenhain), Shahazad Mahmood (Gemaa Tempelsee), Marcel Dos Santos (Türk Gücü Hanau), Fnan Tewelde (Türk Gücü Friedberg), Enis Arikan (Alemannia Haibach), David Schmelz und Angelco Prvulovic (beide Ziel unbekannt).

Freche Zielsetzung

Mit Blick auf die starke Rückrunde haben Trainer und Mannschaft der SG Bornheim/Grün-Weiß jetzt die Messlatte um einiges höhergelegt. „Wir sind diesmal frech und setzen uns als Ziel Platz eins oder zwei“, verkündet der Coach Maik Rudolf und fügt noch hinzu: „Wir wollen nicht überheblich wirken, glauben aber, dass wir die Qualität für dieses Ziel besitzen. Es darf dazu allerdings nicht zu viele verletzungsbedingte Ausfälle geben.“ Als Zugänge präsentiert er Mario Marx, Simon Horn (beide Spvgg. Neu-Isenburg), Lennart Lampe (Germania Enkheim), Parves Naziri (TuS Merzhausen), Alaa Aishouna (FC Gudesding Frankfurt) und Louis Cordes (zuletzt vereinslos). Als Abgänge sind Moritz Heinz (Laufbahn beendet), Viktor Völker (pausiert), Marc Münzel, Patrick Stanskus (beide FG Seckbach), Ali Karan (Türk Gücü Hanau), Josei Yasukawa (zurück nach Japan), Akiyasu Tsuchiya (Tura Niederhöchstadt) und Abdelkarim Laaroubi (VfB Petterweil) zu verzeichnen.

Nicht mehr zittern

Der SV BKC Bosnien schlug sich gut im Aufstiegsjahr, musste aber lange um den Klassenerhalt bangen. „In der neuen Saison wollen wir die Abstiegsgefahr schon möglichst frühzeitig bannen“, erklärt das Vorstandsmitglied Admir Malohodzic und verweist dabei auf einen verstärkten Kader. Zwar haben Emir Drino (Union Niederrad) und Esmir Omerovic (VfR Kesselstadt) den Club verlassen, doch das wird, so Malohodzic, „durch unsere zahlreichen Neuzugänge mehr als wettgemacht, die zudem auch noch den Kader verjüngen“. Aldin Alibasic (SV Zeilsheim), Mirsen Cakrlija, Momoduo Jailow (beide SG Oberliederbach), Almedin Alibasic (SG Rosenhöhe), Stanimir Ivanov (FV Bad Vilbel), Ahmed Selimovic (TuS Makkabi), Marian Stoleru (aus Moldawien), Akif Aydin (DJK SW Griesheim), Besim Krdzalic, Ermin Mehmedovic (beide aus Bosnien) sollen von Trainer Rasim Grabovica integriert werden. Grabovica, der in der Vergangenheit schon einmal als Coach für den Club gearbeitet hatte, löst Senad Mujakic ab, der aus familiären Gründen zurücktrat.

Gerne ein bisschen mehr

Bei der TSG Nieder-Erlenbach hat Spielertrainer Vito Raimondi seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Nach Tabellenrang acht in der abgelaufenen Runde gibt Raimondi ein ähnliches Ziel aus: „Es soll wieder ein einstelliger Tabellenplatz werden, gerne auch ein wenig höher als zuletzt.“ Dabei sollen die neuen Akteure natürlich mithelfen. Dejan Alempic, Adrian Suarez (beide SG Ober-Erlenbach) und Yannik Seith (Spvgg. Neu-Isenburg) schlugen ihre Zelte in Nieder-Erlenbach auf. Verzichten muss Raimondi zukünftig auf Rachid El Ghazouani (FC Oberstedten) und Dimitriu Chiriloae (FC Kalbach).

Die besondere DNA

Bei der FG Seckbach hat sich viel getan, auch in der Trainerfrage. Auf Nico De Rinaldis folgte das Trainertrio Jonas Scheitza, Manuel May (beide als Spielertrainer und zuletzt bei Hessenliga-Absteiger Viktoria Kelsterbach am Ball) und Thorsten Spahn. „Wir sorgen zusammen mit den Spielern für die Seckbacher DNA, wollen das Vereinsleben stärken und uns als richtiger Stadtteilclub präsentieren“, betont Spahn, der folgendes Saisonziel ausgibt: „Es soll wieder ein einstelliger Tabellenrang werden.“ Auf dem Sportplatz an der Hochstädter Straße nicht mehr zu sehen sind Enver Osmanovic (SGK Bad Homburg) und Stanley Ike (Türk Gücü Friedberg). Die neuen Trainer Scheitza und May brachten aus Kelsterbach noch Marcel Tschakert und Steven Mühl mit. Außerdem kamen noch Mark Lüdtke (1. FC-TSG Königstein), Patrick Stanskus, Marc Münzel und Björn Schönberger (alle Bornheim/Grün-Weiß), Hendrik Horvatinovic (FV Bad Vilbel), Daniel Ribeiro (BSC Schwarz-Weiß 19) sowie Erhan Okuducu (reaktiviert) zur FGS.

Wenigstens ins Mittelfeld

Bei der Spvgg. Griesheim musste bis zum letzten Spieltag um den Klassenverbleib gezittert werden. Das soll sich laut Christian Kossack, dem langjährigen Vereinschef und jetzigen Sportlichen Leiter, auf keinen Fall wiederholen. Allerdings gibt er zu bedenken: „Die Konkurrenz hat stark aufgerüstet. Realistischerweise ist wohl nicht mehr als ein Tabellenplatz im Mittelfeld drin.“ Kossack, der zuletzt auch wieder als Trainer agierte, gab dieses Amt an Herbert Leus ab. Mit Leus kamen auch Volkan Pancar (vom TuS Aschaffenburg-Leider), Mert Kuzu (VfB Unterliederbach), Leonardo Kovacevic (FC Kalbach), David Wagner (VfB Bodenheim), Ufuk Yoldas, Murat Tiryaki (beide FV Hausen), Youssef Zahidi (Sportfreunde Heppenheim), Domenik Gerigh (SV BKC Bosnien), Daniel Sousa (TuS Makkabi) an die Eichenstraße. Aus der eigenen Jugend rückte Tim Steinig auf. Nicht mehr das Griesheimer Trikot tragen Kevin Wille (Alemannia Nied), Michael Adusei (Rot-Weiß Darmstadt), Angel Garces (SV Zeilsheim), Samed Eski, Aykut Aktas (beide SG Praunheim), Ali El Fechtali (FC Kalbach) und Romal Naziri (Ziel unbekannt).

Bauen auf den Teamgeist

Beim souveränen Kreisoberliga-Meister FFV Sportfreunde konnte Trainer Mehmet Somun mit Sasa Matovic (1. FC-TSG Königstein), Jannis Lerch (FC Schwalmstadt) und Emre Kadimli (Türk Gücü Friedberg) einige renommierte Kicker begrüßen. Desweiteren kamen noch Danyal Tekin (Germania Schwanheim), Abdel El Abbassi (FC Rödelheim), Kofi Deda, Firat Akkiz (beide Türk Hattersheim) und Ricardo Vallejo (SG Bad Soden). Karim Karouia und Paolo Ianotta sind indes auf der Suche nach einem neuen Verein, Güner Günes wechselt zum FC Rödelheim. Außerdem verließen noch Ismail Amami (BSC Kelsterbach) und Vladimir Blazekovic (FC Croatia) den Aufsteiger. Der Sportliche Leiter Udo Felder formuliert ein klare Vorgabe: „So schnell wie möglich 40 Punkte sammeln. Ich bin mir aber sicher, dass wir das mit der hervorragenden Arbeit unseres Trainers und unseres super Teamspirits schaffen werden.“

Einfach nur drinbleiben

Für Martin Reyschmidt, Trainer des FV Hausen , steht fest: „Für uns zählt nur der Klassenerhalt.“ Zwar verließen Murat Tiryaki, Ufuk Yoldas (beide Spvgg. Griesheim) und Darko Ilic (Ziel unbekannt) den zweiten Aufsteiger aus der Kreisoberliga Frankfurt, doch Norman Syed (Rot-Weiss Frankfurt II), Robin Felling und Sina Shakouri (beide VfR Bockenheim) sollen die Lücke schließen. Zudem kam auch noch Yannik Zimmer (zuletzt vereinslos) an die Mainzer Landstraße.

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