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Rugby: Vizemeister bezwungen

Von Die „80er“ gewannen gestern auch ihr drittes Spiel in der Bundesliga Süd/West. Nach dem Erfolg über Vizemeister Pforzheim gehen die Schwarz-Roten als klarer Favorit ins Derby am Samstag (14 Uhr) beim RK Heusenstamm.
Die Pforzheimer Kelvin de Bruyn und Sam Harris (rechts) versuchen den Frankfurter Etienne du Plessis aufzuhalten, der sich aber nicht stoppen lassen will. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Die Pforzheimer Kelvin de Bruyn und Sam Harris (rechts) versuchen den Frankfurter Etienne du Plessis aufzuhalten, der sich aber nicht stoppen lassen will.
Frankfurt. 

Die Rugby-„Füchse“ aus Heusenstamm konnten am Tag der Deutschen Einheit erwartungsgemäß dem Meister und Bundesliga-Spitzenreiter Heidelberger RK kaum etwas entgegensetzen und unterlagen klar.

SC 80 Frankfurt – TV Pforzheim 31:12 (17:7). – In einem physisch intensivem Match auf schwierigem Untergrund – der Regen hatte den Rasenplatz aufgeweicht – behauptete sich der SC 80. Zwar hatten die Gäste Vorteile im Sturm und legte auch über diesen seine beiden Versuche. Doch den Frankfurtern gelang es immer wieder, ihr Spiel über die Hintermannschaft aufzuziehen. Auch machten sie weniger technische Fehler als die Badener. „Es war eine starke Leistung der Mannschaft“, sagte Abteilungsleiter Christoph Gutmann. Das Team habe sich bei diesem „echten Gradmesser“ in einem guten Zustand präsentiert. Der SC 80 gehe entsprechend positiv gestimmt, gut gerüstet und als Favorit ins Derby, führte Gutmann aus. „Verletzte hat es keine gegeben“, nannte Gutmann einen wichtigen Aspekt.

SC 80: Dins, McFayden, Ngubane – Rayan, Listmann – Grimm, Haase, Du Plessis – Ketels (5) – Deichmann – Lange, Sztyndera (17), Mazare, Vucicevic – Ewald (Tokay, Cojocaru, Howells, Niederberger, Schröter, Cameron-Dow 9, Lieb).

RK Heusenstamm – Heidelberger RK 0:60 (0:17). – Beim RKH setzte sich diese Misere indes fort. Nationalspieler Samuel Rainger riss sich am Wochenende bei den „Oktoberfest Sevens“ das Kreuzband und fällt somit mehrere Monate aus (die deutsche Auswahl belegte bei dem Turnier in München den fünften Platz bei zwölf Teilnehmern, Australien besiegte im Endspiel Fidschi, im Spiel um den dritten Rang behauptete sich Südafrika gegen England). Immerhin gab es im HRK-Spiel keine weiteren angeschlagenen Akteure, sagte Markus Walger aus dem Trainer-Team. Mit vollem Risiko ging der RKH ins Spiel gegen den klaren Favoriten. Es bestanden sogar Einlaufchancen, doch durch technische Fehler konnte keine abgeschlossen werden. „In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt, der HRK ist auch recht locker ins Spiel gegangen“, stufte Walger den relativ knappen Pausenstand ein. Nach der Pause machten sich die Leistungsunterschiede deutlicher bemerkbar. „Bei uns sind auch die Kräfte geschwunden“, sagte Walger. Gegen Frankfurt will er mit seiner Mannschaft „als Sieger vom Platz gehen“. Ein gutes Omen: Im vergangenen Mai punktete Heusenstamm kurz vor Schluss entscheidend zum 29:28. Der Einsatz von Nationalspieler Leon Hees sei noch offen.

RKH: Pohlheim, Gennaro, Otterbein – Joswig, Krimer – Pfeiffer, Nicholas Rainger, Elisavilli – Schmitt – Zinzan Hees – Louis Biniak, Saczawa, Fernandez, Höhmann – Apelt (Max Weber, Sabinarz, Cavus, Burgschartz, Garanovic, Schreiber, Sayson).

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