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Volleyball: Volleyball Internat freiwillig in Liga drei

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Frankfurt. 

Das Zweitliga-Team aus dem Volleyball-Internat Frankfurt verabschiedete sich mit einem Sieg aus der Saison. Obwohl ohne die Junioren-Nationalspieler angetreten, bezwangen die Frankfurter nach nur 75 Minuten Spielzeit den Nachwuchs aus dem Leitungszentrum Friedrichshafen mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:21).

Für das Volleyball-Internat Frankfurt war das Heimspiel auch der Abschied aus dieser Klasse. Weil der Jahrgang der 18-Jährigen das Internat nun verlässt, entschied sich Trainer Matus Kalny, in der kommenden Saison mit den jüngeren Spielern „nur“ in der Dritten Liga Süd an den Start zu gehen. „Vor allem in der Hinrunde wären sie in der Zweiten Liga total überfordert. Und für die Psyche wäre es auch nicht förderlich, wenn es nur Niederlagen geben würde. Es ist besser, die Spieler reifen in der Dritten Liga, um sich dann ein Jahr älter eine Klasse höher zu behaupten“, erklärt Slowake den „Abstieg“.

Vor der Begegnung wurde Kalny als Jugend-Bundestrainer ebenso geehrt wie seine vier Frankfurter Jugend-Europameister Jan Breburda, Jason Lieb, Ben Stowering und Simon Torwie. Nette Geste: Auch der für Friedrichshafen spielende 17-jährige Tobias Hosch wurde als Mitglied des EM-Teams geehrt.

Unter dem Netz gab es dann keine Gastgeschenke. Angesichts der vielen Ausfälle entschied sich der Frankfurter Coach, den etatmäßigen Steller Jan Röling, der aus familiären Gründen nicht an der WM-Vorbereitung der Junioren teilnimmt, als Diagonalspieler aufzustellen. „Er hat seine Aufgabe blendend gemeistert“, lobte Kalny den nur 1,85 Meter kleinen 18-Jährigen, der zum „wertvollsten Spieler“ der Partie gewählt wurde. Mit zwölf Punkten war Röling gemeinsam mit Mittelblocker Luca Dierks bester Punktesammler der Begegnung. Als Zuspieler fungierten Hannes Krochmann sowie Jason Lieb.

Es war ein interessanter Vergleich mit teilweise langen Ballwechseln. Während die Frankfurter in den Sätzen eins und drei stets vorne lagen, mussten sie im zweiten Durchgang lange einem Rückstand nachlaufen, bevor sie in der Schlussphase die besseren Nerven bewiesen. Sehr zufrieden war Kalny mit der Feldabwehr, mit dem Angriff und mit der soliden Annahme. Die beste Angriffsquote wies Mittelblocker Nils Rehmeier auf, der vier Schmetterschläge verwandelte (80 Prozent) und zudem drei Blockpunkte machte. In der Annahme glänzte Ben Bierwisch.

(löf )

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