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Fußball: Vor größerer Kulisse spielen

Auch Jeremy Lundy verlässt Hessenligist Rot-Weiss Frankfurt und spielt künftig in der Regionalliga Fußball.
Vollen Einsatz zeigt Jeremy Lundy (rechts) künftig im Trikot von Röchling Völklingen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Vollen Einsatz zeigt Jeremy Lundy (rechts) künftig im Trikot von Röchling Völklingen.
Frankfurt. 

Statt für Rot-Weiss Frankfurt im Testspiel beim FC Eddersheim kickte Jeremy Lundy am Samstag auf der Nachtweide in Großrosseln. Die Gemeinde liegt im Saarland und ist dieses Jahr Austragungsort des Saarbrücker Sparkassen-Cups. Der Außenverteidiger von Rot-Weiss Frankfurt war dort zum zweiten Mal binnen weniger Tage testhalber für den Regionalliga-Aufsteiger Röchling Völklingen am Ball. Jetzt steht sein Wechsel zu jener Mannschaft fest, die im Mai statt der Frankfurter die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest gewonnen hat.

„Der Wechsel kam nicht nur für Rot-Weiss überraschend, sondern auch für mich“, gibt Lundy zu, der einer von nur vier verbliebenen Stammspielern bei den „Roten“ war und unlängst seinen Vertrag verlängert hatte. Trotzdem legte ihm der Verein, für den er seit der Jugend zehn Jahre gespielt hatte, nun keine Steine in den Weg. „Erst haben sie gedacht, ich mache nur Spaß. Aber als sie es dann doch geglaubt haben, war gleich Verständnis dafür da, dass ich diese Chance nutzen möchte. Wir waren zwei Jahre so dicht am Aufstieg in die Regionalliga dran, dass man jetzt schon mal da reinschnuppern möchte. Ich bin ja im besten Fußballeralter und freue mich darauf, gegen den einen oder anderen Traditionsverein vor etwas größerer Kulisse zu spielen“, sagte der 26-Jährige. Innerhalb der Hessenliga, stellt er klar, wäre er niemals gewechselt.

Fürs Erste wird Lundy noch Pendeln. Er hat zwar schon die Schlüssel für eine Wohnung in Zweibrücken, lebt aber noch in Nidderau. Schließlich ist er noch als Jugendtrainer bei Rot-Weiss engagiert und muss dort erst einmal einen Nachfolger finden. Und dann ist da auch noch die im Juni begonnen Trainerausbildung, die er im August abschließen will. Von Völklinger Seite legt man ihm da keine Steine in den Weg. „Im Gegenteil, die finden es gut, wenn ein Spieler sich weiterbildet“, berichtet Lundy, der ja demnächst auch noch sein Studium der Fitnessökonomie abschließen wird.

Nach Wessam Abdel-Ghani (Eintracht Stadtallendorf), Cem Kara (FSV Frankfurt) und Varol Akgöz (Kickers Offenbach) ist der rechte Verteidiger nun also der vierte Rot-Weiss-Spieler, den es zu einem Regionalligisten zieht. „Das werden natürlich mega-interessante Spiel, quasi Rot-Weiss-Derbys“, sagt er und verspricht: „Rot-Weiss werde ich auch im Auge behalten und ich bin froh, dass man mir dort gesagt hat, dass die Türen für mich immer offen stehen.“

(rst)
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