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Nachwuchsleistungszentren: Weichenstellungen in Bornheim und Bieber

Von In den Nachwuchsleistungszentren in Frankfurt und Offenbach gibt es vor der neuen Fußballsaison einige personelle Veränderungen.
FSV-Präsident Michael Görner (r.) und Prokurist Patrick Spengler (l.) nehmen den neuen NLZ-Leiter Moritz Krug in die Mitte. FSV-Präsident Michael Görner (r.) und Prokurist Patrick Spengler (l.) nehmen den neuen NLZ-Leiter Moritz Krug in die Mitte.
Frankfurt. 

Im Leistungszentrum von Kickers Offenbach bleibt wieder einmal kein Stein auf dem anderen. Pedro Rufino übernimmt die A-Junioren von Elvir Melunovic, der im April für den im Streit gegangenen Zaki Tammaoui eingesprungen war und nun zur U17 in die B-Junioren-Hessenliga wechselt – außerdem bringt Melunovic die für die Zertifizierung als Leistungszentrum wichtige Fußballlehrerlizenz ein. Der bisherige U17-Trainer Leo Caic, der seit Jahresbeginn als Nachfolger von Sebastian Bruns am Werk war und den Abstieg aus der Bundesliga nicht mehr verhindern konnte, übernimmt die U16 in der Verbandsliga. Und damit „einen der stärksten Jahrgänge“, betont Sead Mehic, der Technische Direktor der Profiabteilung und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ).

Michael Dörr, bisher U16-Trainer und Sportlicher Leiter im NLZ, wird die U12 übernehmen und so auch etwas mehr Zeit für seine organisatorischen Aufgaben haben, zu denen die Datenpflege, die Fußballcamps, das Fördertraining und die Vorbereitung auf die wiederkehrenden Lizenzierungsverfahren gehören. Der bisherige U15-Trainer Stefan Willhardt, der zum 1. FSV Mainz 05 wechselt, wird von Paulo Ferreira abgelöst, der unter anderem schon beim 1. FFC Frankfurt in der Jugendarbeit tätig war und zuletzt übergangsweise Caics Posten am DFB-Stützpunkt in Bad Soden übernommen hatte.

Überzeugungsarbeit

Der FSV Frankfurt präsentierte unlängst nicht nur mit Moritz Krug einen neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (wir berichteten), sondern am Rande des verlorenen Bundesliga-Aufstiegsspiels seiner B-Junioren gegen die SV Elversberg auch den neuen A-Jugendtrainer Hakan Sünal. Der 36-Jährige wird Nachfolger von Nikola Jovanovic, der seit 2010 verschiedene Trainerämter am Bornheimer Hang innehatte (und jetzt Cheftrainer Alexander Conrad zumindest interimsweise als Co-Trainer hilft). Sünal ist in Besitz der A-Lizenz und war bisher Trainer der U15-Regionalliga-Mannschaft.

Der neue Leiter des FSV-Nachwuchsleistungszentrums Moritz Krug war 2015/16 noch Organisationsleiter im NLZ beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Er ist Diplom-Sportwissenschaftler und wird nach diversen Etatkürzungen im Zuge der Insolvenz vor allem viel Überzeugungsarbeit bei den Mitarbeitern leisten müssen – und vermutlich selbst nicht eben als Großverdiener einsteigen. Das dürfte auch für Athletiktrainer Fabian Meier gelten, der bisher „nur“ für die NLZ-Teams zuständig war und zu dessen „Klienten“ nun auch noch die Spieler des Regionalliga-Teams gehören.

„Vieles verändert“

Vergleichsweise wenig tut sich in Sachen neues Personal im Leistungszentrum von Eintracht Frankfurt . Nur die U17-Bundesliga-Mannschaft bekommt einen neuen Trainer, nachdem der Vertrag mit Steffen Winter nicht verlängert worden ist. Der Neue ist mit Frank Leicht ein „alter“ Bekannter, der bereits von 2006 bis 2010 am Riederwald die U19- und die inzwischen abgeschaffte U23-Mannschaft angeleitet hatte, also bis kurz vor der Eröffnung des neuen Komplexes am Riederwaldstadion.

Seither habe sich „vieles immens verändert“, stellte Leicht anlässlich seiner erneuten Vorstellung als Eintracht-Trainer fest und wagte zugleich die Prognose, die Eintracht sei „auf der Überholspur“. Was sich allerdings erst noch zeigen muss: Denn Nachwuchsarbeit braucht immer und überall Geduld – auch in Frankfurt und Offenbach.

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