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Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Weiss-Blau glaubt an sich

Nach der dritten Niederlage in Serie verlor der FV Hausen den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt.
Foto: Symbolbild
Frankfurt. 

Nutznießer von Hausens 1:2 bei Griesheim Tarik (siehe Extra) ist der TuS Makkabi, der Heddernheim bezwang.

FC Kalbach II – SG Westend 3:4 (3:2). – Das Donnerstags-Spiel gegen Hausen steckte der Mannschaft von Trainer Karol Drynda noch in den Knochen: „In der zweiten Halbzeit hat uns die Frische gefehlt.“ Im ersten Abschnitt waren die Kalbacher noch bestimmend und führten nach den Toren von Sadullah Erkmen (20.) und Andreas Kremer (25./40.). Allerdings hatten die Gäste auch zwei Mal getroffen: Alen Tahirovic (34.) und Petar Sabljic (44.) waren erfolgreich. Dann dominierten die Gäste. Belmin Dzanovic sorgte für den Ausgleich (60.), und in der Nachspielzeit traf Sedadin Kahrovic aus 30 Metern in den Torwinkel.

Viktoria Preußen – FFV Sportfreunde 4:4 (2:0). – Nach der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit für Oskar Copik (86.) stand die Partie am Rande eines Abbruchs – Anhänger der Sportfreunde stürmten auf den Platz und verursachten Tumulte. Für den Sportlichen Leiter der Viktoria Thomas Mahlau war der Unparteiische Kai Nehler (Oberursel) nicht ganz unschuldig an der hitzigen Atmosphäre: „Er hätte im Spiel viele Aktionen unterbinden müssen, aber er hat zu viel Härte aufkommen lassen.“ Die Gastgeber waren zu Beginn klar besser und führten durch die Tore von Copik (20.) und Daniel Rother (38.). Hassan Taadou erhöhte auf 3:0 (53.), dann kam der Meister auf. Der eingewechselte Okan Ilkiz peitschte sein Team nach vorne und traf (54.), Gabriel Onar legte das 2:3 nach (58.). Dann traf Renato Levy zum 4:2 (63.). Ilkiz erzielte das 3:4 (65.) und in der Nachspielzeit sorgte Ömer Dursun für den Endstand.

1. FC Rödelheim – Concordia Eschersheim 3:0 (1:0). – Mit einem haltbaren Flachschuss aus 16 Metern brachte Niklas Vogt Rödelheim nach vorne (7.). In der Folgezeit machten die Gäste etwas Druck, waren aber vor dem Tor harmlos. Ein weiterer Distanzschuss in die Ecke von Nuno Pires Lopes bedeutete das 2:0 (53.). Nach der Beleidigung eines Gegenspielers sah Abdel El Abbassi die Rote Karte (66.). Nun hatte die Concordia ein deutliches Übergewicht, ohne sich jedoch Zählbares zu erarbeiten. Einen Konter schloss Niclas Müller noch zum 3:0 ab (90.). „Der größere Wille hat den Ausschlag gegeben“, fasste Rödelheims Pressewart Volker Flauaus zusammen.

BSC Schwarz-Weiß 19 – FC Posavina 7:1 (4:0). – Mit einer hochkonzentrierten Leistung erhielten sich die Eschersheimer die Möglichkeit, die Abstiegsrelegation noch zu vermeiden. Besonderen Dank sprach der Sportliche Leiter Benjamin Heinrich Torwart Patrick Herrmann aus: „Bei seiner Frau wurde die Geburt eingeleitet und er hat trotzdem gespielt.“ Die Torfolge: 1:0 Dawit Demeke (4.), 2:0 Maik Wagner (15.), 3:0 Selim Aljusevic (23.), 4:0 Wagner (42.), 5:0 Aljusevic (61.), 6:0 Demeke (69.), 6:1 Ante Peko (76.), 7:1 Julian Davy (90.+3).

TuS Makkabi – SV Heddernheim 2:1 (2:0). – Simon Lindlar traf per Foulelfmeter zum 1:0 (8.). Robel Tsegai legte nach (22.). Nun kamen die Gäste auf, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht verwerten. Erst in der Schlussphase verkürzte Antoni Ojvan (84.). Makkabi-Coach Jorge Huberman meinte: „Der Sieg ist aufgrund der klareren Chancen für uns verdient.“ Heddernheims Spielausschuss-Chef Klaus Schleicher war sauer auf den Spielleiter: „Der Schiedsrichter war nicht unparteiisch.“

Spvgg. Fechenheim – FC Tempo 5:2 (2:1). – Armin Hadzic legte für die Gastgeber vor (15.), Anil Kapoor glich aus (28.). Nach einem Foul gab es Strafstoß für Fechenheim, den Kamil Yikilmaz verwandelte (40.). Dann war Tempo am Drücker, ließ aber seine Chancen liegen. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber wir waren einen Tick entschlossener vor dem Tor“, berichtete Ashgar Ali-Jaali, der Sportliche Leiter der Fechenheimer. Achraf Hanachi (75.) und Dennis Balzer (80., Foulelfmeter) erhöhten auf 4:1, ehe Borislav Pilipovic doch noch einmal für Tempo traf (89.). Den Schlusspunkt setzte Hossain Farman (90.).

SC Weiss-Blau – TSG 51 4:3 (0:3) . – „Wir wussten in der Pause gar nicht, warum wir 0:3 hinten lagen“, berichtete SC-Trainer Rene Möbus. Deshalb habe er „bedachte“ Worte gewählt und der Mannschaft mit auf den Weg gegeben, weiter an sich zu glauben – mit Erfolg. Tobias Mini (52., Foulelfmeter), Oskar Kosok (66.), Steffen Hagemann (78.) und Jonas Gais (88.) drehten noch die Partie. Bendikt Burger (33.), Julian Cyril Elbert-Neißner (45.+3) und Kai Hohmann (45.+4) hatten die TSG in Führung gebracht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

SV Griesheim Tarik – FV Hausen 2:1 (1:1). – Zunächst waren die Gäste das bessere Team, den Mannen von Hausens Trainer Martin Reyschmidt versagten aber vor dem Tor die Nerven.

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(omü)
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