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Volleyball: Wenn der Coach „Rot“ sieht

Ein kurioses Ende nahm das Zweitliga-Spiel der Frankfurter Junioren in Mainz. Zwei Rote Karten entschieden die Partie.
„Das gibt’s doch nicht“: Internats-Coach Matus Kalny konnte die Schiedsrichter-Entscheidungen in der Schlussphase des vierten Satzes nicht fassen. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) „Das gibt’s doch nicht“: Internats-Coach Matus Kalny konnte die Schiedsrichter-Entscheidungen in der Schlussphase des vierten Satzes nicht fassen.
Frankfurt. 

Aus dem erhofften dritten Sieg in Folge in der Zweiten Bundesliga Süd wurde nichts. Das Volleyball-Internat Frankfurt kehrte aus Mainz nach dem 1:3 (25:23, 26:28, 17:25, 21:25) beim TGM Gonsenheim trotz einer ordentlichen Leistung mit leeren Händen zurück. „Wir haben bis auf den dritten Satz ein ganz gutes Spiel gezeigt. Die Angaben waren gut, die Annahme und der Angriff auch. Reserven hatten wir in den Bereichen Block/Abwehr. Ich war insgesamt zufrieden. Bis auf die Tatsache, dass wir nicht gepunktet haben“, sagte Trainer Matus Kalny.

Mit Ausnahme des erwähnten verkorksten dritten Satzes hielten die jungen Internatler mit dem routinierten Gegner mit. „Wir haben den ersten Satz gewonnen, den Mainz bei einer 20:15-Führung hätte gewinnen müssen, im zweiten Satz lief es umgekehrt“, kommentierte Kalny den Spielverlauf. Im vierten Durchgang – Kalny hatte für den am Ellenbogen verletzten Ben Stoverink nun Erik Niederlücke in den Außenangriff beordert, dessen Position als Diagonalspieler dann der erstmals spielberechtigte Simon Torwie übernahm – deutete alles auf eine Tiebreak-Entscheidung hin. Die Frankfurter führten 8:3, 16:12 und 21:18, doch dann gelang ihnen kein Punkt mehr. Zum einen aufgrund eigener Fehler, zum anderen aufgrund einiger Schiedsrichter-Entscheidungen, die bei den Frankfurtern nicht auf Gegenliebe stießen. So schmetterte Niederlücke beim Stand von 22:21 für Gonsenheim, der Ball wurde nach Einschätzung der Gäste sichtbar vom gegnerischen Block berührt. Der Unparteiische entschied aber „Aus“ und gab somit den Punkt an die Mainzer. Kapitän Robert Werner protestierte lautstark, aber korrekt und ohne Beleidigung, wie Kalny ausdrücklich versicherte. Dennoch sah er dafür die Rote Karte, was einen Punkt für den Gegner zur Folge hatte. Kalny belohnte diese für ihn unbegreifliche Entscheidung mit Applaus. Prompt bekam er auch die Rote Karte zu sehen, was gleichzeitig das 21:25 und damit das Spielende bedeutete. Dazu der Trainer: „Was ab dem 21:21 passiert ist, muss der Schiedsrichter erklären! Ich habe jedenfalls einen Bericht an den Deutschen Volleyball-Verband und auch an die Schiedsrichter-Kommission verfasst.“

Schon zuvor habe der Schiedsrichter ein unsauberes Zuspiel eines Mainzer Spielers zugelassen, während er gleich danach ein ähnliches Zuspiel eines der Junioren mit dem Punkt für Gonsenheim bestraft habe. Ähnliches sei auch schon beim Spiel in Freiburg (1:3) geschehen, so Kalny. „Ohne diese Fehlentscheidungen würden wir um Platz zehn herum stehen.“

Die besten Punktesammler bei den Frankfurtern waren Werner (18), Niederlücke (17) und Louis Kunstmann (12). Werner, Niederlücke und Libero Ivan Batanov waren die stärksten Spieler bei den Internats-Junioren. Am Wochenende ist nun Spielpause. Dann stellt sich am 18. November in der Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule der auf Rang fünf liegende TSV Grafing vor (17 Uhr), einen Tag später der Tabellensiebte TV/DJK Hammelburg (15 Uhr).

(löf )
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