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RK Heusenstamm geht die Siebener-DM selbstbewusst an: „Wir wollen ins Halbfinale“

Nach dem letzten Turnier der Grand Prix Series vor einer Woche im englischen Exeter wird nun der Deutsche Meister im Siebener-Rugby ermittelt.
Das war bei der DM vor einem Jahr: Heusenstamms Zinzan Hees dringt ins Neuenheimer Malfeld vor. Am Ende wurde der RKH Sechster. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Das war bei der DM vor einem Jahr: Heusenstamms Zinzan Hees dringt ins Neuenheimer Malfeld vor. Am Ende wurde der RKH Sechster.
Frankfurt. 

Die Siebener-DM heute und morgen auf dem Feld des Traditionsvereins SC Neuenheim im Norden Heidelbergs ist zugleich auch der letzte Wettbewerb in dieser Saison, die Spielzeit 2017/18 beginnt Ende August mit der ersten Runde im Ligapokal – dann wird wieder die traditionale 15er-Variante gespielt.

Die Meisterschaft bietet dem RK Heusenstamm die Gelegenheit, sich noch mal in Szene zu setzen. Die „Füchse“, die den Titel schon einmal gewannen, gelten als Freunde der olympischen Spielform. Keine Frage, dass sie bei der DM wieder ordentlich mitmischen können. „Wir wollen ins Halbfinale“, betont Markus Walger aus dem Trainerteam. Vor einem Jahr hatte sich der RKH noch mit dem sechsten Platz begnügen müssen.

Allerdings fehlen Heusenstamm die besten Spieler. Von den drei Nationalspielern kann allenfalls Samuel Rainger mitwirken. „Wenn es gut läuft, dann kann er am Sonntag spielen“, sagt Walger. Rainger hatte sich in Exeter eine Verletzung am Knöchel zugezogen und pausierte diese Woche im Training. Auch Leon Hees zog sich im Südwesten Albions eine Verletzung zu (Knie), Tim Biniak fällt wegen eines Kreuzbandrisses ohnehin noch lange aus.

Auch wenn die Ausfälle schwerwiegen, der RKH ist konkurrenzfähig. Das Team gewann zuletzt die „Heilbronn Sevens“, im Halbfinale wurde DM-Titelverteidiger RG Heidelberg ausgeschaltet und im Endspiel der SC Neuenheim bezwungen. Alle Mannschaften traten allerdings ohne Nationalspieler an.

Bei Heusenstamms Bundesliga-Konkurrenten SC 80 Frankfurt wird diesmal keinen besonderen Wert auf die Siebener-Variante gelegt. „Wir haben kein Team gemeldet“, sagt Abteilungsleiter Christoph Gutmann. Viele Spieler seien im Urlaub, begründet er die Absage. In der neuen Saison nehmen die Schwarz-Roten dann erstmals mit vier Mannschaften am 15er-Spielbetrieb teil – das ist Rekord. Der neue Cheftrainer Byron Schmidt aus Südafrika werde laut Gutmann Anfang August erwartet.

Auch Zweitligist TGS Hausen wird sich in der Kurpfalz nicht um sportliche Meriten bemühen. „Wir nehmen an der DM nicht teil, weil die Saison für uns so lange gelaufen ist“, sagt Abteilungsleiter Markus Fengel. Die „Löwen“ hatten die Aufstiegsrunde zur Bundesliga erreicht und scheiterten im Halbfinale am späteren Aufsteiger Neckarsulmer SU.

Derweil zeichnet sich ab, dass die TGS mit teils anderem Personal in die Saison 2017/18 gehen wird. „Wir werden ein paar Veränderungen im Kader haben“, rechnet Fengel damit, dass einige Offenbacher zu ihrem Stammverein BSC zurückkehren werden. Die Wechselfrist endet am 31. Juli.

Welche Liga für den BSC?

In welcher Spielklasse der BSC Offenbach antreten wird, ist indes immer noch nicht geklärt. Der Club nimmt nach einer mehrmonatigen Auszeit wieder am Spielbetrieb teil und setzt auf eine Eingliederung in die 3. Liga Süd-West, in der die Sollstärke von 16 Mannschaften wieder einmal nicht erreicht wurde. Allerdings hat der RK Heusenstamm dagegen sein Veto eingelegt – wegen fehlender sportlicher Qualifikation. Eine Entscheidung darüber seitens des Hessischen Rugby-Verbands (HRV) liege laut Thomas Roth vom Ligaausschuss 3. Liga Süd-West noch nicht vor. Falls es nicht mit dem Neustart in Liga drei klappt, muss das Team vom Eichwaldweg in der Regionalliga Hessen antreten.

(fri)
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