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Aufstiegsspiel zur Fußball-Hessenliga: Zeilsheim verpasst die Hessenliga

Sie waren nahe dran, doch am Ende hat es nicht gereicht: Trotz des gestrigen 3:1 (2:1)-Erfolges beim SSV Sand im letzten Aufstiegsspiel zur Fußball-Hessenliga verbleibt der SV Zeilsheim in der Verbandsliga Mitte.
Symbolbild Symbolbild
Bad Emstal. 

Ein „Wechselbad der Gefühle“ hatte Trainer Sascha Amstätter vor dem finalen Aufstiegsspiel zur Hessenliga prophezeit, sowie ein „ganz schweres Spiel“ – und das bei einer bärenstarken Heimmannschaft, die lediglich zwei Niederlagen auf eigener Anlage in der gesamten Runde der Verbandsliga Nord einstecken musste. Und doch wusste auch hier der Zweite der Verbandsliga Mitte seine Aufgabe zu meistern, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat. Denn aufgrund des deutlichen 5:1-Sieges der Spvgg. Neu-Isenburg gegen Sand war von Anfang an klar, dass die Chance auf den ersehnten Aufstieg in die Hessenliga bis auf ein Minimales gesunken sind. Besonders bitter aus Sicht der Frankfurter: Die beiden nun entscheidenden Treffer, die Neu-Isenburg von Zeilsheim trennen und dem Vizemeister der Verbandsliga Süd den Aufstieg in die Hessenliga bescherten, fielen beim zweiten Aufstiegsspiel im Isenburger Sportpark erst nach der 88. Minute.

Und doch hätte es trotz der Schwere der Aufgabe am Ende sogar zum großen „Wunder“ reichen können, wenn nicht zweimal das Aluminium den Gästen im Weg gestanden hätte. Denn bereits nach 19 Minuten hatte Leonardo Bianco Pech im Abschluss, als er nach einem Konter über Kokolu Baku am Pfosten scheiterte, ehe der für den gesperrten Ahmet Gök aufgebotene Nikolai Pyatt fünf Minuten später den ersten Treffer nach Flanke von Bianco erzielte (24.).

Auch Baku hat Pech

Volle Offensive hieß es nun bei den Gästen, die kurz darauf erneut den Jubel auf den Lippen hatten, doch Baku scheiterte ebenfalls am Pfosten (29.). „Wenn wir da mehr Glück haben, geht das Spiel vielleicht noch ganz anders aus“, haderte der Abteilungsleiter Andre Becher etwas. Und so kam es noch dicker für Zeilsheim: Nach einer Ecke köpfte Steffen Klitsch zum Ausgleich ein (40.), ohne dadurch den Gegner aus der Bahn zu werfen. Zumindest noch vor dem Seitenwechsel fiel das 2:1, als Florian Amert ein unglückliches Eigentor unterlief (43.).

Im Zweiten Durchgang dauerte es jedoch zu lange, bis die Gäste nachlegen konnten und so tickte die Uhr mit jeder Minute mehr für Neu-Isenburg. „In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch, da war Sand dem 2:2 näher als wir dem 1:3“, musste Becher eingestehen. Und dann probierte Amstätter alles und brachte mit Michael Seidelmann einen brandgefährlichen „Standardspezialisten“ sowie mit Mirko Dimter und Kevin Effiong zwei physisch starke Spieler, die noch mehr Druck bei ruhenden Bällen erzeugen sollten. Doch es machte sich nur bedingt bezahlt: Dimter gelang das 3:1 (82.) – mehr gelang aber nicht.

Sand: Schmeer – Amert, Knigge, Garwardt, Bräutigam – Wicke, Guthof (74. Kellermann), Bernhardt, Wagner – Klitsch, Oliev. – Zeilsheim: Reining – Elourdani, Terzic (71. Effiong), Pitas, Yadav – Grigorian (69. Dimter), Horiuchi – Baku, Bouchen, Pyatt (60. Seidelmann) – Bianco. SR: Velten (Schöffengrund). – Z: 470.

(sst)
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