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Zu schwach verteidigt

Es scheint sich nun doch alles auf dem erwarteten Niveau einzupendeln: Während es für die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt vornehmlich darum geht, nicht ernsthaft in Abstiegsgefahr zu geraten, kratzen die B-Junioren der Riederwälder an den Spitzenplätzen.
Frankfurt. 

Bayern München ist bei fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Augsburg noch nicht die ganz große Nummer in der U19-Bundesliga Süd/Südwest, für die Eintracht aber war der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters aber zu stark. Mit 3:0 (2:0) fertigten die Bayern das Team von Trainer Alexander Schur ab.

Nelson Mandela Mbouhoms hatte zwar die erste gute Gelegenheit für die Eintracht, Münchens Torhüter Ron Hoffmann war aber zur Stelle. Und dann konterten die Bayern blitzschnell und gingen durch Manuel Wintzheimer in Führung (28.). Die Eintracht wollte sofort reagieren, lief aber erneut in einen Konter und kassierte sofort das 0:2 durch Mario Crnicki (29.). Miguel Blanco-Lopez traf auf der Gegenseite nur die Latte, und auch nach der Pause bäumte sich Schurs Team gegen die drohende Niederlage auf – freilich ohne Erfolg. Eine Viertelstunde vor dem Ende machte Wintzheimer mit dem 3:0 alles klar. „Wir haben schwach verteidigt, das hat Bayern konsequent bestraft“, kritisierte Schur.

Die Chancen genutzt

Bei den B-Junioren fuhr die Eintracht mit dem 3:0 (2:0) über den Tabellendrittletzten Stuttgarter Kickers die erhofften Punkte ein. Die Platzbeschaffenheit machte allerdings beiden Teams zu schaffen – es war rutschig und holprig und nicht leicht, überhaupt einmal zum Abschluss zu kommen. Das 1:0 fiel in der 25. Minute nach einem Fehler von Gästekeeper Diant Ramaj, der sich bei einem langen Pass verschätzt hatte, wodurch Malik Kara- ahmet den Ball ins leere Tor schießen konnte. Enrique Pena-Zauner erhöhte mit einem abgefälschten Schuss, wobei sich der Ball unhaltbar hinter Stuttgarts unglücklichem Keeper ins Netz senkte (39.).

Die Kickers kamen nicht mehr ins Spiel zurück. Eine einzige Chance erspielten sich die Gäste, die Eintracht-Keeper Tobias Stirl jedoch zunichte machte. Dann sah Patrice Kabuya wegen einer als Tätlichkeit bewerteten Aktion die Rote Karte (62.). Trotzdem blieb die Eintracht überlegen, der eingewechselte Cem Barlik traf noch zum 3:0 (76.). So war Trainer Steffen Winter trotz der Roten Karte „zufrieden“ mit seinem Team: „Wir haben unsere Chancen genutzt und vor allem in der zweiten Halbzeit fast nichts zugelassen.“

(rst)
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