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Zu tief gestapelt

Das kam selbst für die Volleyballerinnen mit dem Adler auf der Brust unerwartet.
Frankfurt. 

Eintracht Frankfurt II gewann beim Oberliga-Spitzenreiter TSV Hanau 3:1 (19:25, 25:23, 25:20, 25:19) und liegt damit in der Tabelle nur noch einen Zähler hinter dem bezwungenen Klassenprimus. Es war der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Mit einem Heimerfolg über den Tabellenvierten VfL Marburg (Samstag: 19 Uhr, Riedberg-Schule/parallel zu den Oberliga-Männern) können die Eintrachtlerinnen sich nun in der Spitzengruppe festsetzen.

„Marburg ist eine Wundertüte. Mal super, dann schwächer“, beschreibt Trainer Alex Köbler den kommenden Gegner. „Wir sind in die Liga als Neuling mit dem bescheidenen Ziel angetreten, frühzeitig den Klassenerhalt zu realisieren. Dass dies tief gestapelt war, sehen wir schon jetzt. Hanau bleibt der Aufstiegsaspirant Nummer eins. Aber Klarenthal hat in der vergangenen Saison als Neuling den Durchmarsch geschafft. Warum könnte sich so etwas nicht wiederholen?“, versprüht Köbler nun Optimismus.

Einen Satz lang brauchten die Frankfurterinnen in Hanau, um sich auf die zwei großgewachsenen Angreiferinnen Maren Sobiesch und Linda Bergmann einzustellen. „Dann haben wir den Block mehr die Seitenlinie schützen lassen. Die Umstellung hat gut funktioniert“, sagt Köbler. Hinzu kam eine verbesserte Annahme, die es der starken Zuspielerin Lea Köhler ermöglichte, nach außen flache Pässe oder über die Mitte zu spielen. Hanau kam selten dazu, einen Doppelblock zu stellen, so dass es die Frankfurter Angreiferinnen mit zunehmender Dauer immer leichter hatten. Hinzu kam, dass die druckvollen Angaben dem Gegner große Probleme bereiteten. „Uns sind krankheitsbedingt zwei Leistungsträgerinnen kurzfristig ausgefallen. Das machte sich nun bemerkbar. Wir haben an Selbstvertrauen eingebüßt, bei der Eintracht klappte plötzlich alles“, meinte Hanaus Trainer Reiner Elmrich. In der Tat: Hanau konnte fast nur noch über außen spielen. Und da stand entweder der Block, oder die Abwehr fischte den Ball.

(löf )
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