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Fußball-Gruppenliga Frankfurt West: Zum Jahresausklang noch einmal punkten

Aufsteiger Rot-Weiss Frankfurt II will am letzten Spieltag dieses Jahres Tabellenplatz zwei in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West festigen.
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Frankfurt. 

„Spitzenreiter Sandzak wird sich in Fauerbach bestimmt keine Blöße geben“, glaubt Hicham Tahrioui, der Trainer von Rot-Weiss Frankfurt II . Um den Vorsprung von drei Punkten auf den Tabellendritten TuS Merzhausen zu wahren, müssen die „Roten“ aber auf dem heimischen Kunstrasen (alle Spiele am Sonntag um 14.30 Uhr) erst mal mit dem FC Neu-Anspach fertig werden. „Da steht noch eine Revanche an“, so der Coach, „im Hinspiel sind wir beim 0:3 klassisch ausgekontert worden.“ Deshalb wird er morgen erstmal abwartend beginnen lassen: „Mal schauen, was die Neu-Anspacher zu bieten haben.“ Ansonsten nehmen Tahrioui und die Mannschaft die mittlerweile erworbene Favoritenrolle aber an: „Wir wollen gewinnen und weiter ganz oben mitspielen.“ Weiter nicht zur Verfügung stehen Hasan Demir (Adduktorenprobleme) und Patrick Gürser (Fußverletzung).

„Ruhige“ Trainersuche

„Der Kader ist komplett und die Spieler sind gut drauf. Ich hoffe daher auf einen weiteren Sieg bei Olympia Fauerbach“, sagt Anwar Naamnih. Das Vorstandsmitglied vom SV FC Sandzak spekuliert zudem auf Punktverluste der direkten Verfolger Rot-Weiss II und Merzhausen, um mit einem nicht so knappen Vorsprung in die Winterpause gehen zu können. Bei der Verpflichtung eines neuen Trainers für den zurückgetretenen Amdom Ghebru wollen die Verantwortlichen nichts überstürzen. „Wir wollen den ersten Saisonabschnitt erstmal sacken lassen“, sagt Naamnih, „dann werden das in Ruhe entscheiden.“

Die zuletzt spielfreie FG Seckbach könnte mit einem Sieg beim SC Dortelweil dessen Tabellenrang fünf übernehmen und vielleicht sogar noch auf Platz vier vorrücken. „Gegen die Dortelweiler, mit denen wir ein gutes Verhältnis haben, gab es in der Vergangenheit oft sehr enge Spiele“, blickt der Trainer Nico de Rinaldis zurück und fährt fort: „Um jetzt dort zu punkten müssen wir unsere Auswärtsschwäche beenden. Aber wir haben hart trainiert, sind gut drauf und wollen 2016 mit einem Erfolg abschließen.“ In personeller Hinsicht kann der Coach wieder aus dem Vollen schöpfen.

Das kann auch Vito Raimondi, der Spielertrainer der TSG Nieder-Erlenbach , der gegen Stadtrivale Bosnien den dritten Sieg in Folge holen will. „Wir wollen den maximalen Erfolg und Platz vier mit einem Sieg festigen“, gibt Raimondi die Losung aus, warnt aber auch: „Wir müssen gegen die Bosnier trotz ihrer jüngsten Misserfolge auf der Hut sein, denn das Hinspiel haben wir 1:3 verloren.“

Die Defensive stärken

„Wir wollen nach dem 0:7 bei Rot-Weiss in Nieder-Erlenbach ein ordentliches Spiel abliefern“, betont Asmir Husanovic. Der Pressesprecher des SV BKC Bosnien wirft schon einen Blick voraus: „In der Winterpause möchten wir den Kader mit sieben oder acht Spielern verbreitern und uns in der Defensive verstärken.“ Darunter sind auch Teodor Cortinel und Alexandru Panainte (beide zuletzt Spvgg. Oberrad), die schon seit geraumer auf dem Sportplatz an der Ackermannwiese mittrainieren.

Nach drei 4:1-Siegen in Folge muss die SG Bornheim/Grün-Weiß zum Jahresabschluss beim FC Oberstedten ran. „Der Gegner wird es uns schwer machen“, ist sich Ulrich Fliess sicher. Der Interimstrainer hatte Agmal Azami am 11. Oktober abgelöst und mit vier Siegen bei nur einer Niederlage das Team aus der Abstiegszone herausgebracht. Mit einem Sieg in Oberstedten könnte sogar noch der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz gelingen. „Das ist unser Ziel, denn wir wollen uns im letzten Punktspiel des Jahres noch einmal mit drei Punkten selbst belohnen.“ Fliess, der danach Rückkehrer Maik Rudolf Platz macht, wird dem Verein weiterhin als Mentor der Jugendabteilung im Grundlagenbereich zur Verfügung stehen.

Über sich hinauswachsen

Christian Kossack, Vorstandsmitglied und Interimstrainer der Spvgg. Griesheim , war mit dem jüngsten 4:4 bei der diesmal spielfreien Germania Enkheim nicht zufrieden. Und im Heimspiel gegen Merzhausen „hängen die Trauben noch viel höher, da muss die Mannschaft über sich hinauswachsen“, so Kossack. Bei diesem Versuch werden allerdings Mario Sporer (Urlaub) und Kai Brandenburger (Knieverletzung) fehlen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Kevin Wille. In der Winterpause möchte Kossack, dem momentan in der Trainingsarbeit Ali Fechtali zur Seite steht, die Mannschaft noch verstärken: „Ein Stürmer muss auf jeden Fall her, wenn möglich wollen wir auch noch einen passenden Abwehrspieler dazuholen. Hinsichtlich der Trainerfrage führen wir Gespräche, möglicherweise machen wir auch mit einer internen Lösung weiter.“

(ehr)
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