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TuS Schwanheim: Zumindest nicht verloren

Die Schwanheimerin Theresa Isenberg in Aktion: Sie gewann ihre beiden Einzel. Foto: Marcel Lorenz Die Schwanheimerin Theresa Isenberg in Aktion: Sie gewann ihre beiden Einzel.
Frankfurt. 

Wie gewonnen, so zerronnen: Beim TV Hofheim gelang Regionalligist TuS Schwanheim ein nicht zwingend erwarteter Punktgewinn – doch diesen Zähler büßten die Frankfurter tags drauf beim bis dahin punktlosen Schlusslicht TuS Neuhofen wieder ein.

 

Beim Auftakt des Badminton-Regionalligaspieltags in Hofheim wurde gehörig taktiert. Man kennt sich gut, weiß um die Stärken und Schwächen des Gegners. Die Verantwortlichen der TuS Schwanheim entschieden sich, Theresa Isenberg nicht im Damen-Doppel sowie im Mixed einzusetzen. Auch dadurch bedingt, ging Hofheim mit 2:0 in Führung. Robert Georg/Sven Kamburg unterlagen glatt Laurin Witt/Lukas Vogel, noch schneller ging es bei Caroline Georg/Anna Schwing, die gegen Sandra Emrich/Silvana Hultsch chancenlos waren.

Den ersten Zähler steuerte Isenberg bei, die Hultsch nicht den Hauch einer Chance ließ. Dann glichen aus Tim Freymark/Daniel Schmidt, die Freymarks früheren Doppelpartner im TuS-Trikot, Sven Erik Prey mit Sebastian Kelch 14:21, 21:19, 21:17 bezwangen.

Nachdem Robert Georg dem starken Vogel im Einzel unterlegen war, konterten die Gäste im spannendsten und wie erwartet gutklassigsten Duell mit dem 16:21, 21:12, 25:23-Erfolg von Daniel Schmidt/Theresa Isenberg gegen Laurin Witt/Sandra Emrich.

Die beiden abschließenden Herren-Einzel gingen einheitlich über drei Sätze. Während sich „die Wand“ Béla Arndt einmal mehr als unüberwindbar zeigte, machte der ständig angreifende Sven Kamburg gegen den früheren Teamgefährten Prey nach dem gewonnenen ersten Satz zu viele Fehler, die zu einer an sich nicht erwarteten Niederlage führten.

Mit dem 4:4 durften die Schwanheimer aber zufrieden sein. Dass sie allerdings tags drauf nicht über ein Remis hinauskommen sollten, wurmte sie dann doch.

„Partner-Tausch“

Das Team wurde in Neuhofen total umgekrempelt. Die Doppel-Partner wurden jeweils getauscht, was sich aber nicht als vorteilhaft erwies. Robert Georg/Daniel Schmidt konnten zwar gewinnen, aber Sven Kamburg/Freymark mussten sich ebenso geschlagen geben wie Lisa-Marie Bötsch/Theresa Isenberg. Und da Robert Georg im Spitzeneinzel erneut chancenlos war, liefen die Gäste erneut einem Rückstand hinterher. Isenberg und das Mixed-Paar Daniel Schmidt/Caroline Georg, die nach anfänglichen Problemen die Sätze zwei und drei glatt gewannen, schafften dann aber den Ausgleich.

Die Ausgangslage war nun wie am Vortag. Wieder gingen die beiden noch ausstehenden Herren-Einzel über drei Sätze. Diesmal holte Kamburg holte mit 23:21 den Sieg, während Arndt die Sätze zwei und drei jeweils mit 19:21 verlor.

Durch diese Unentschieden gehen die Schwanheimer mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Rang fünf ins neue Jahr. Die Abstiegszone ist aber nur zwei Zähler entfernt. Für die Rückrunde hoffen die Frankfurter jedoch, dass es nach der Rückkehr der verletzten Jens Kamburg und Sophie Kister besser laufen wird.

(löf )

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