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Union Niederrad: Zurück in der Kreisoberliga

Mit einer starken Vorstellung sicherte sich Union Niederrad den Aufstieg und verurteilte gleichzeitig den BSC zum Abstieg in die A-Klasse.
Abgeblockt: BSC-Akteur Robin Krishnatas stellt sich dem Niederräder Michael Figueiredo entgegen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Abgeblockt: BSC-Akteur Robin Krishnatas stellt sich dem Niederräder Michael Figueiredo entgegen.
Frankfurt. 

Union Niederrad ist nach längerer Abstinenz zurück in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Im letzten Relegationsspiel fegte der Vizemeister der A-Liga Südost den BSC Schwarz-Weiß 19 vor 350 Zuschauern mit 7:2 (3:1) vom Platz. „Ich bin so happy, wir haben immer dran geglaubt“, jubelte Unions Spielausschuss-Chef Wolfgang Schwenk, „eine klasse Leistung von Mannschaft und Trainer Zeljko Sanjug, da kann man nur den Hut ziehen.“ BSC-Coach Ramazan Ünlü war natürlich bedient: „Alle Spieler hatten einen Blackout, der Druck war zu groß.“

Beide Teams ließen sich nicht lange bitten und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Martin Wojciechowski vergab die erste Großchance der Union (2.), die etwas später durch Emir Drino, schön bedient von Kai Röckinghausen, in Führung ging (9.). Der BSC zeigte nur kurz beeindruckt und setzte weiter auf lange Bälle, überwiegend auf den schnellen Jafar Sidiqi in der Spitze. Der hatte in der 25. Minute seine zweite Torgelegenheit, die Gastgeber antworteten mit Weitschüssen von Drino und Routinier Zvonimir Matkovic. Dann vergab wieder Drino (39.), ehe Wojciechowski eine Rechtsflanke von Michael Figueiredo volley zum 2:0 versenkte (41.). Fast im Gegenzug war wieder Sediqi durch, wurde aber im Strafraum von Paul Gundermann festgehalten – Elfmeter. BSC-Einwechselspieler Arata Akkus hatte da aber von der Bank aus noch etwas einzuwenden und sah dafür die Rote Karte. Dann verkürzte Marcel Brand vom Punkt. Bereits in der Nachspielzeit verwertete Figueiredo eine Flanke von links zum 3:1, ehe sein Mitspieler Luca Morandi nach einem taktischen Foul noch „Gelb-Rot“ sah (45.+2).

Nach Wiederbeginn verkürzte der BSC durch Averil Ringheim (47.), doch Hoffnung schöpfen konnten die Gäste nicht. Umgehend stellte Wojciechowski den alten Abstand wieder her (48.), und als Drino mit einem schönen Schlenzer das 5:2 erzielte (54.), war die Partie für den BSC gelaufen. Röckinghausen (75.) und Lazaros Charalampidis (83.) schlossen zwei Konter zum 7:2 ab, danach sah Sidiqi noch „Gelb-Rot“ (86.).

Niederrad: Leftheroudis – Durchholz, Großheim, Gundermann (76. Abd), Matkovic, Röckinghausen (81. Charalampidis), Wainer, Figueiredo, Morandi, Drino, Wojciechowski (62. Texeira Miranda). – BSC: Müller – Avci, Ahmed, Gebrehiwot (78. Andemariam), Brand, Renna, Allous (55. Humoli), Sidiqi, Klobes, Ringheim, Krishnathas (16. Yanik).

(omü,wag)

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