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Handball: Zurück nach fünf Jahren

In der Landesliga ist nach dem einjährigen Gastspiel der SG Nied 2013/14 wieder ein Frankfurter Team mit von der Partie.
Energisch: Goldsteins Kreisläufer Jan Kleiber hat sich durchgesetzt und zieht ab. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Energisch: Goldsteins Kreisläufer Jan Kleiber hat sich durchgesetzt und zieht ab.
Frankfurt. 

Die Handballer der HSG Goldstein/Schwanheim hat im fünften Anlauf nun endlich ihr Comeback in der Landesliga Mitte geschafft. Daran, dass dabei das ein oder andere Trauma eines denkbar knapp verpassten Aufstiegs aufgearbeitet werden musste, verschwendet man in Frankfurts Südwesten nun keinen Gedanken mehr.

Das große Plus des Neulings ist, wie HSG-Spieler Heiko Stade meint, „die Ausgeglichenheit des Kaders“, dessen Zusammenhalt nun zum Faustpfand im Kampf um den Klassenerhalt werden soll. Aufstiegstrainer Abdel Bel Hassani, der bereits im Laufe der vergangenen Saison unabhängig von der Ligazugehörigkeit sein Engagement verlängert hatte, versammelte sein Team Ende Juni zur schweißtreibenden Vorbereitung auf die Mission Klassenerhalt. „Die Trainingsspiele gegen die Bezirksoberligisten MSG Rüsselsheim, Kickers Offenbach und HSG Maintal konnten wir alle souverän für uns entscheiden, wobei jeweils lediglich die Anfangsphase ordentlich verschlafen wurde. In Offenbach musste sogar ein Sechs-Tore-Rückstand gedreht werden. Am Ende haben wir aber deutlich mit sieben Toren gewonnen“, berichtet Stade.

Nachwuchs heranführen

Wichtiger als die Ergebnisse waren für Trainer Bel Hassani freilich ganz andere Erkenntnisse. „Er nutzte die Spiele vor allem, um den jungen Spielern Spielanteile zu geben und sie näher an die Mannschaft heranzuführen. Neben dem bereits letztes Jahr häufig eingesetzten Nicola Vrdoljak hat aus der A-Jugend auch Niklas Neubauer den Weg in die ,Erste‘ gefunden“, erklärt Stade. Nicola Vrdoljaks Bruder, der erst 17-jährige Stipe, soll zudem „behutsam aufgebaut und in die Mannschaft integriert werden“, so Stade, der auf den Nachwuchs große Stücke hält: „Alle drei konnten sich bereits zeigen und machen für die Zukunft Lust auf mehr.“ Um den jungen Spielern für eine gute Entwicklung auch ausreichend Spielpraxis zu geben, sollen bei der HSG nun die Landesliga-Mannschaft und Bezirksliga-B-Reserve enger zusammenrücken.

Eine ersten Härtetest bestand die HSG zuletzt gegen einen der Favoriten der Landesliga Süd, die neu formierte MSG Roßdorf/Reinheim. Weniger erfolgreich verlief hingegen die Teilnahme beim „12. Berler Maa Cup“ in Offenbach-Bürgel, wo es aufgrund eines etwas kuriosen Turnierverlaufs ohne Punktgewinn in den insgesamt vier Begegnungen gegen Landesligist HSG Hanau II und Oberligist TSG Münster dennoch zum vierten Platz reichte.

Start gegen Heuchelheim

Wirklich ernst wird es jedoch für die HSG Goldstein/Schwanheim zum Liga-Auftakt am Sonntag. Dann erwartet der Bezirks-Oberliga-Meister um 17.15 Uhr in der Goldsteiner Carl-von-Weinberg-Schule mit der TSF Heuchelheim den Mitaufsteiger und Vizemeister der Bezirks-Oberliga Gießen.

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