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Zwei Remis stellen BC Nied nicht ganz zufrieden

Mit Licht und Schatten beendeten die Dreiband-Spezialisten des BC Nieder das Spieljahr in der Zweiten Bundesliga. Der BC Frankfurt ist weiter sieglos.
Frankfurt. 

Zwei mal auswärts, zwei Mal ein 4:4, so lautete die Bilanz der Dreibandspieler des BC Nied am letzten Doppelspieltag des Jahres in der Gruppe B der Zweiten Billard-Bundesliga.

„Für das Spiel in München hatten wir uns mehr vorgenommen und ich hatte ehrlich gesagt auch mehr erwartet“, stellte Wolfgang Dambowy klar. Der Vorsitzende des BC Nied möchte als Siebter nicht im bedeutungslosen unteren Mittelfeld des Klassements rangieren. Den Sieg beim Tabellenachten hätte Heiko Roth klarmachen können. An Tisch vier boten sich ihm gegen Tobias Buchner zwei Matchbälle, die nicht verwandelt wurden. Sein spielerisch unterlegener Gegner wuchs aber über sich hinaus und schaffte noch das 40:39. Weil Nieds portugiesischer Topspieler Rui Costa keinen guten Tag erwischt hatte und gegen Wolfgang Zenkner weder mit dem Belag noch mit den Bällen zurechtkam, stand am Ende eine 33:40-Niederlage. Da half es auch nichts, dass Patrick Sofsky Michael Puse beim 40:26 in 29 Aufnahmen kurzen Prozess machte und Efstratios Stavrakidis gegen Herrmann Robertino beim 40:24 nichts anbrennen ließ.

Beim BC Regensburg fehlte der türkische Spitzenspieler der Gastgeber, so dass Nied nicht chancenlos ins Duell mit dem Tabellenfünften ging. Nicht nur Roth agierte gegen Dr. Astanidis Charalampos dieses Mal wie aus einem Guss (40:27). Auch Costa spielte gegen Regensburgs etatmäßige Nummer zwei, Roman Bachmaier, groß auf (40:31). Dem am Vortag noch überragenden Sofsky gelang gegen Truong Tay-Dien hingegen wenig (30:40), und auch Stavrakidis hatte gegen Thomas Wagner kaum etwas zu bestellen (32:40). „Wir wollen im neuen Jahr wieder angreifen. Die momentane Position ist nicht befriedigend“, blickte Dambowy schon mal voraus.

Euler punktet

Der BC Frankfurt musste nur einmal ran und zog zum Jahresabschluss erwartungsgemäß beim BC Stuttgart den Kürzeren. Immerhin konnte beim Spitzenreiter eine Partie gewonnen werden, sodass es am Ende nur 2:6 hieß. Uli Euler holte an Brett drei mit dem 38:22 gegen Gürhan Kabak über die volle Distanz von 60 Aufnahmen den Einzelsieg für die Gäste. Mehr war aber nicht möglich. Muzafer Osmanovski zog sich beim 33:40 im Spitzenduell gegen Ramazan Durdu gut aus der Affäre, Reiner Schiwek und Hans Joachim Meyer hingegen unterlagen deutlich gegen Cetin Duran (16:40) beziehungsweise Nami Van Tran (22:40).

(awo,wag)
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