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Volleyball: Zwei Spiele, null Punkte

Drei Mal schon in diesem Jahr konnten die jungen Zweitliga-Spieler aus dem Internat Frankfurt punkten. Diesmal gingen sie völlig leer aus.
Louis Kunstmann (rechts) überzeugte mit seinem Spiel die gegnerischen Trainer, die Niederlagen des Internats gegen Fellbach und Karlsruhe konnte aber auch er nicht verhindern. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Louis Kunstmann (rechts) überzeugte mit seinem Spiel die gegnerischen Trainer, die Niederlagen des Internats gegen Fellbach und Karlsruhe konnte aber auch er nicht verhindern.
Frankfurt. 

Zwei Partien, nur ein Satzgewinn: Der 1:3 (26:24, 23:25, 15:25, 22:25)-Niederlage beim SCV Fellbach folgte für das Volleyball-Internat Frankfurt in der Zweiten Bundesliga Süd eine vernichtende 0:3 (20:25, 21:25, 18:25)-Heimpleite gegen den SSC Karlsruhe.

In Fellbach boten die Frankfurter an sich eine starke Leistung, nur der Lohn blieb ihnen nach 109 spannenden Minuten versagt. Den ersten Satz bestimmten die Gäste zunächst, konnten die 10:3 und 16:10-Führung aber nicht halten. Ab dem 18:18 war es dann ein Kampf um jeden Punkt. Da die Internatler kaum Fehler machten, gewannen sie 26:24. Auch der zweite Durchgang verlief ausgeglichen. Zwar gingen die Gastgeber in Führung (8:4, 16:13), aber dann hieß es wieder 18:18 und kein Team konnte sich vorzeitig absetzen. Dann gelang Fellbach beim Stand von 24:23 der entscheidende Punkt. „Wir hätten das 2:0 machen müssen. Danach wäre das Spiel anders verlaufen“, meinte Frankfurts Trainer Matus Kalny.

Der negative Ausgang des Satzes hatte bei seinen Spielern im mentalen Bereich scheinbar Spuren hinterlassen, jedenfalls lief im dritten Durchgang nicht mehr viel zusammen. Im vierten Satz war es dann wieder ein Duell auf Augenhöhe. Bis zum 22:23 war alles offen, dann machten die Routiniers um den herausragenden Diagonalspieler Valters Lagzdins den Sack zu. „Es war ein gutes Spiel von beiden Teams“, war Kalny mit der Leistung keineswegs unzufrieden. Für die meisten Punkte sorgten Erik Niederlücke (22), Robert Werner (11) und der vom gegnerischen Coach Thiago Welter zum besten Frankfurter Spieler bestimmte Louis Kunstmann (10). „Die Frankfurter haben auf hohem Niveau gespielt. Einige ihrer Spieler werden wir bald in der Ersten Bundesliga sehen“, sagte der Welter anerkennend.

Auch Karlsruhes Trainer Diego Ronconi suchte sich als besten Frankfurter den 1,98 Meter großen Mittelblocker aus. Kunstmann war gemeinsam mit Niederlücke (je 12) auch der beste Punktesammler. Insgesamt war aber trotz einer ordentlichen Angriffsleistung gegen die Badener nichts drin. „Karlsruhe hat besser aufgeschlagen, und wenn es einmal ausgeglichen war, hat der Gegner einen glücklichen Punkt gemacht oder wir haben ,Blödsinn‘ produziert“, so Kalny. Die Frankfurter liefen in allen drei Sätzen einem Rückstand hinterher und konnten die Karlsruher nie in Verlegenheit bringen, weil die Block-Abwehr nicht nach Wunsch funktionierte.

„Es tut gut nach drei Doppelspieltagen in Folge ein spielfreies Wochenende zu haben“, meinte Kalny, der seine Spieler nun auf den nächsten „Doppelpack“ vorbereitet. Am 17. Februar treten die Internatler beim aus Akteuren aus sechs Nationen zusammengestellten Tabellenzweiten SV Schwaig an, einen Tag später gastieren sie beim viertplatzierten VC Eltmann.

(löf )

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