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Boxen: „Lachen und hart treffen“: Der CSC Frankfurt ist wieder im Kommen

Box-Prominenz: Magomed Schaburow (Mitte), Ex-Coach des mehrmaligen Weltmeisters Felix Sturm, Trainer-Routinier Emil Freihaut und CSC-Chefin Andrea Rzehak. Box-Prominenz: Magomed Schaburow (Mitte), Ex-Coach des mehrmaligen Weltmeisters Felix Sturm, Trainer-Routinier Emil Freihaut und CSC-Chefin Andrea Rzehak.

Der CSC Frankfurt ist wieder die erste Adresse unter den Box-Clubs in der Main-Metropole. Der Verein, der 1985, 1988 und 1990 in der stets ausverkauften Sachsenhäuser Sporthalle Süd Deutscher Meister wurde, hat vielen Höhen und Tiefen durchlebt.

Seit 2008 leitet Andrea Rzehak die Geschickte des Vereins. Eine starke Frau, die das Boxgeschäft von der Pike auf gelernt hat. Die Kickbox-Weltmeisterin und mehrfache Box-Hessenmeisterin hat gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner und CSC-Vizepräsident Senol Vural mit der Trainingsstätte in der Borsigallee für einen Neuanfang gesorgt. „Die Halle war die Grundlage. Dort können wir theoretisch 24 Stunden lang rund um die Uhr trainieren. Mit Magomed Schaburow haben wir einen hauptamtlichen Trainer, den sechs vom Hessischen Boxverband ausgebildete Trainer unterstützen. Wir haben heute 15 bis 20 Boxer, die regelmäßig trainieren.“

Sie wisse, ebenso wie der Chefcoach, dass Geduld gefragt ist. Klasse entwickele sich aus der Masse, wie beide Protagonisten versichern. Vorbilder, wie Roman Fress, seien wichtig. „Dann folgen andere“, ist Schaburow sicher. Der 1993 aus der damaligen Sowjetunion gekommene Deutsch-Russe kennt dies aus eigener Praxis. Seine aktive Karriere beendete die „russische Kampfmaschine“ 1999. In zwei Jahren verlor er für den CSC in der Bundesliga keinen Kampf. „Erst einmal an der Kondition arbeiten. Dies ist das A und O im Ring. Dann kann man an der Schlagtechnik arbeiten“, meint der seit Mai 2016 angestellte Trainer, der unter anderem die deutsche Junioren-Nationalmannschaft für die WM 1998 und 2000 vorbereitete. Sein Motto lautet „Lachen und hart treffen“.

Das tun seine Schützlinge auch. Der erst 15-jährige Weltergewichtler Luca Antonio Quinquetti stand gegen den Ungarn Mark Kiss das erste Mal im Ring. Dass er gewann, war nebensächlich. Die Art, wie er boxte, bewies vielmehr, dass man beim CSC auf dem richtigen Weg ist. Das unterstrichen beim Kampfabend auch die Halbschwergewichtler Sallam Nahai Madhow (22) und der 20-jährige Bujar Tahiri. „Alles Talente, von denen wir noch hören werden“, sieht Andrea Rzehak der Zukunft optimistisch entgegen.

Starker Mann: Schwergewichtler Roman Fress (rechts) vom CSC Frankfurt.
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Überraschend stark präsentierten sich die Gastgeber: Die Auswahl des Hessischen Boxverbandes (HBV) besiegte in Frankfurt eine Auswahl Ungarns mit 10:4.

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(löf)
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