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30 Jahre Vatanspor – eine Erfolgsgeschichte

Von Der TSV Vatanspor Bad Homburg feiert heute Abend mit einem Festakt im Kurhaus sein 30-jähriges Vereinsbestehen. Taten sich die Kicker des TSV in ihrer ersten Saison noch schwer, so haben sie sich längst einen Namen gemacht, gehören zu den etablierten Teams in der Gruppenliga.
Ein Höhepunkt in der 30-jährigen Vereinsgeschichte des TSV Vatanspor Bad Homburg, die heute Abend im Kurhaus Bad Homburg gefeiert wird, war die Meister in der Fußball-Kreisoberliga in der Saison 2008/09. Hier das Foto des Meisterteams.	Foto: Strohmann Ein Höhepunkt in der 30-jährigen Vereinsgeschichte des TSV Vatanspor Bad Homburg, die heute Abend im Kurhaus Bad Homburg gefeiert wird, war die Meister in der Fußball-Kreisoberliga in der Saison 2008/09. Hier das Foto des Meisterteams. Foto: Strohmann
Bad Homburg. 

Aller Anfang war schwer: in der Saison 1984/85 beendete der TSV Vatanspor Bad Homburg seine erste Saison in der Gruppe 1 der Fußball-Kreisliga B Hochtaunus mit 7:61 Punkten und 27:202 Toren als abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht. Heute Abend feiert der Club, der 1983 offiziell aus der Taufe gehoben wurde, von 18 Uhr an mit einer "Jubiläumsgala" im Bad Homburger Kurhaus sein 30-jähriges Bestehen als gestandener Gruppenligist. Ein Festtags-Menü, eine reichhaltig bestückte Tombola sowie Tanzvorführungen warten auf die geladenen Gäste (darunter auch Oberbürgermeister Michael Korwisi).

Zwar kommt die Feier ein paar Monate zu früh, aber der Vorstand um Aydin Yavuzyilmaz hat sich für den heutigen Samstag entschieden, da am 19. und 20. Januar in der Sporthalle am Gluckenstein bereits das "Hallen-Masters 2013" des TSV auf dem Programm steht. Mit Cupverteidiger Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach und dem SV Wehen Wiesbaden sind gleich drei hessische Profi-Clubs mit ihren U-23-Teams in Bad Homburg am Start, wobei diese Veranstaltung mit 2670 Euro Preisgeld (dabei allein 1500 Euro für den Sieger des Haupt-Turniers) finanziell äußerst lukrativ ist. Nach bewährtem Modus sind an den beiden Tagen insgesamt 27 Mannschaften am Start, wobei sich 15 am Samstag beim Qualifikationsturnier einen der drei Plätze sichern wollen, die am Sonntag zur Teilnahme am Finale berechtigen.

Die Vereinshistorie

Ein Blick in die 30-jährige Vereinsgeschichte: nach der Vize-Meisterschaft im Jahr 1989 gelang den Bad Homburgern anno 1990 mit 38:6 Toren und 65:14 in der Gruppe 2 der Kreisliga B der erste Titelgewinn.

Nur zwei Jahren später kletterten die Türken unter Spielertrainer Bülent Güven als Meister der Bezirksliga (49:15 Punkte/82:29) erstmals in die Bezirksoberliga Frankfurt/West. Mit 27:5 Punkten erreichten die Kurstädter die beste Rückrunden-Bilanz und waren mit ebenfalls 27:5 Zählern auch das heimstärkste Team der Liga.

Die nächste Meisterschaft in der Bezirksliga Hochtaunus konnte 1998 gefeiert werden. Das TSV-Team, das nach wie vor von Bülent Güven als Spielertrainer geführt wurde, bei dem der jetzige Merzhausener Coach Tarkan Esmer die Spielführer-Binde getragen hat und bei dem der heutige Friedrichsdorfer FSV-Trainer Metin Yildiz mit 24 Treffern Torschützenkönig war, erreichte in 22 Spielen der regulären Runde 52 Punkte und 85:35 Tor, blieb auch in den damaligen "Playoffs" mit 24 Punkten und 34:12 Toren ungeschlagen und gewann das Hochtaunus-Finale gegen den anderen Gruppensieger FV Stierstadt in Oberstedten nach Verlängerung und einem dramatischen Elfmeterschießen mit 7:6.

An die Anfangs-Spielzeit erinnerte die Saison 1999/2000, nach der Vatanspor mit nur einem einzigen Punkt sowie 24:221 Toren die Bezirksoberliga wieder verlasen musste. Nach acht Jahren in der Bezirksliga (2002/03 als Spielgemeinschaft mit den Türkischen Sportfreunden Usingen) gelang der nächste Titel-Coup in der Spielzeit 2008/09, in der die Bezirksliga in Kreisoberliga "umgetauft" worden war. Mit 64 Punkten sowie 84:26 Punkten setzte sich der TSV knapp vor dem Lokalrivalen SpVgg 05/99 (62/94:35) und Teutonia Köppern (61/68:29) durch. Kapitän Bastian Csintalan durfte damals die Meister-Urkunde am Pfingstsamstag aus der Hand von Klassenleiter Harald Vorndran nach dem abschließenden 2:2-Unentschieden bei der SG Hausen/Westerfeld auf dem Waldsportplatz in Westerfeld in Empfang nehmen.

Nach dem Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt/West hat der TSV in den ersten drei Jahren mit zwei dritten Plätzen (2010 und 2011) sowie Rang fünf (2011/12) jeweils kräftig an der Tabellenspitze mitgemischt und am 13. Mai 2010 im Kreispokalendspiel gestanden, das gegen die SG Anspach mit 2:4 verloren wurde. Heuer liest sich die sportliche Bilanz nicht ganz so gut, denn nach der Vorrunde der Saison 2012/13 ist die Mannschaft nur Liga-Mittelmaß. Aber noch stehen 14 Begegnungen bis zum Ende der Runde aus. . .

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