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Fußball, Spiel der Woche: Alwin Fal führt Schneidhain zum Sieg im Verfolgerduell

Der SG Schneidhain gelingt es im Verfolgerduell, den zweiten direkten Aufstiegsplatz der Kreisliga A zu festigen. Dabei fliegen zwei Blau-Weiß-Spieler vom Platz.
Alwin Fal bejubelt sein Tor zum 1:0. Foto: Rhode Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Alwin Fal bejubelt sein Tor zum 1:0. Foto: Rhode

In doppelter Hinsicht war für die SG Blau-Weiß Schneidhain Wiedergutmachung angesagt: Für das 0:5 der Vorwoche im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A bei der SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach, aber auch für die 0:4-Hinspiel-Schlappe bei der SG Eschbach/Wernborn. Am Ende sollte diese, trotz zweier Platzverweise für die Elf von Trainer Alexander Goncalves, auch gelingen. Sie festigte damit den zweiten Platz, während die Spielgemeinschaft aus den Usinger Stadtteilen weiterhin auf ihren ersten Dreier in diesem Jahr wartet und deshalb die Aufstiegschancen auf ein Minimum sinken.

Bilderstrecke Spiel der Woche: BW Schneidhain - SG Eschbach/Wernborn (Endstand 2:1)
Halbzeitansprache von Wernborn-Trainer Klaus SchöneichJakob Lechmann (-2-, BW, li.)Jakob Lechmann (-2-, BW)

Dabei präsentierte sich die Partie vor nur etwa 60 Zusehern, wie von Goncalves erwartet, eher müßig als spektakulär. Schneidhain erwischte einen Blitzstart, angetrieben von Alwin Fal, der nach sieben Minuten zum ersten Mal gefährlich vor dem Eschbacher Gehäuse auftauchte und schließlich in Minute zwölf Torhüter Marco Schneider im Luftduell zur blau-weißen Führung überwand. Fal kam mit dem Kopf an den Ball, Schneider war einen Tick zu spät und griff vorbei.

Nur ein Hauch von Torgefahr

Dann ebbte der Esprit der Anfangsminuten auf beiden Seiten schneller ab, als er gekommen war. Während die Gäste verzweifelt und erfolglos versuchten, mit langen, oft zu weit gespielten Bällen ihre torgefährlichen Offensivkräfte Ergin Cakar und Daniel Maibach einzusetzen, sorgte bei den Hausherren lediglich der ein oder andere Eck- sowie Freistoß durch Joao Pedro Rabaca für einen Hauch von Torgefahr.

 

 

Nachdem Gästetrainer Klaus Schöneich die Halbzeitansprache an seine Elf in herrlicher Frühlingsluft am schattigen Hang des Schneidhainer Sportgeländes gehalten hatte, startete diese motiviert in den zweiten Durchgang. Cakars Volleyschuss aus der Drehung verfehlte aber knapp das Tor (47.). Gut sieben Minuten später versuchte sich die Goncalves-Elf dann im Kombinationsspiel. Einen schnellen Gegenangriff brachte Blau-Weiß-Aktivposten Fal auf Patrick Rivera, der den durchgelaufenen Thomas Mago mitnahm. Den satten Abschluss des Rechtsverteidigers konnte wiederum Schneider entschärfen (54.).

Es brauchte weitere zähe zehn Minuten für die nächste erwähnenswerte Aktion. Schneidhains Jakob Lechmann trat den Ball per Freistoß aus der eigenen weit in die gegnerische Hälfte, wo Dominik Ammelung sich dessen mit einem lauten „Leo“ annahm. Das Spielgerät allerdings strich über den Schopf des 22-jährigen Verteidigers und landete bei Rivera, der die vermeintliche Vorentscheidung schaffte – 2:0 (64.). Vermeintlich deswegen, weil sich die Schneidhainer ihr Leben in der Schlussviertelstunde dank zweier Platzverweise unnötig erschwerten. Zunächst bekam Jakob Lechmann von Schiedsrichter Hubert Dickopf (Waldbrunn) den roten Karton wegen Nachtretens gezeigt (77.), kurz vor Spielschluss sah Soran Ahmet Mirza binnen weniger Sekunden die „Ampelkarte“ (88.).

Anschluss gelang

Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit und Umstellung von Vierer- auf Dreierkette sollte der Schöneich-Elf nur noch der (zu) späte Anschluss gelingen (90.+2). Zuvor fehlten Eschbachs Gezim Morina aus knapp 17 Metern die berühmten Zentimeter (83.). In der eigenen Defensive hingegen entschärfte Phillip Zdrenka eine scharfe Hereingabe Alwin Fals (80.), ehe die nach Spielschluss von Trainer Goncalves geadelte „Maschine“ Fal aus kurzer Distanz knapp verfehlte (85.). Nachdem Fal auch die letzte Großchance ausließ (87.), betrieb Eschbach/Wernborns Luca Schmidt Winterstein mittels sehenswerten Freistoßes in der Nachspielzeit besagt Ergebniskosmetik.

 

Nachdem sich die Sieglosserie für die SGE/W fortsetzt, ist für Gästetrainer Schöneich „der Aufstiegszug abgefahren“, primär ginge es jetzt darum, „wieder mal ein Spiel zu gewinnen.“ Sein Gegenüber Goncalves sah die eigene Truppe als „verdienten Sieger in einer eher unterdurchschnittlichen Begegnung“.

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