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Gruppenliga: FC Neu-Anspach: Mit den „Fantastischen 4“ zum 6:3

Der FC Neu-Anspach gewinnt mit 6:3 gegen den FC Olympia Fauerbach. Der Sieg hat vier Gesichter – oder aus Sicht der Gegenspieler: Hinterköpfe.
Er ist einer der „Fantastischen 4“ des FC Neu-Anspach: Ahmad Mohabat bejubelt hier sein Tor zum 3:2. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Er ist einer der „Fantastischen 4“ des FC Neu-Anspach: Ahmad Mohabat bejubelt hier sein Tor zum 3:2.
Neu-Anspach. 

Zwischen 1995 und 1997 verzauberte einst ein „Magisches Dreieck“ die Fans des VfB Stuttgart. Krassimir Balakov, Giovane Elber und Fredi Bobic wirbelten durch die Stadien der Fußball-Bundesliga, dass manch einem Verteidiger Hören und Sehen verging. Beim FC Neu-Anspach haben sie in der Gruppenliga aktuell sogar ein „Magisches Quartett“: Ahmad Mohabat, Christian Kaus, Niklas Kraus und Tobias Hagen. Gegen Olympia Fauerbach hatte immer einer von ihnen seinen Fuß im Spiel, wenn die Anhänger ein Tor bejubeln durften. Und es waren einige: 6:3 gewann der FCNA.

Beim 1:0 war es Christian Kaus (7.), der aus halbrechter Position am Strafraum mit sattem Rechtsschuss ins lange Eck traf. Das 2:1 durch ein Eigentor von David Clement (11.) erzwang Niklas Kraus mittels einer scharf geschossenen Hereingabe vom linken Flügel. Vor dem 3:2 verlängerte Kraus stark per Kopf auf Mohabat (16.), der daraufhin den Laufweg seines Gegenspielers clever kreuzte und trotz des heranstürmenden Torhüters Jens Michalak einen kühlen Kopf bewahrte. Den Treffer zum 4:2 besorgte wieder Kraus (21.). Nach einem Fehlpass setzte er gedankenschnell nach und schoss cool von links mit der Innenseite ins lange Eck. Jegliche Hoffnungen auf ein Comeback wurde den Gästen aus Fauerbach direkt nach dem Wiederanpfiff durch eine Koproduktion von Tobias Hagen und Christian Kaus genommen. Der aus der eigenen A-Jugend aufgerückte Hagen setzte sich auf dem rechten Flügel durch und bediente per Flanke Kaus, der den Ball mit dem Kopf über Keeper Michalak zum 5:2 (46.) versenkte. Per Eckstoß bereitete Kaus letztlich noch den Treffer zum 6:2 durch Abwehrchef Alexander Clark (58.) vor. Die Angreifer des FCNA präsentierten sich am Sonntag beweglich, spritzig und hellwach.

Der Spitzname „Fantastische Vier“ drängt sich bei den Kickern des FCNA auf, doch im Gegensatz zu den Deutsch-Rappern haben die Fußballer ihre besten Jahre noch vor sich: Mohabat ist 25, Kaus 22, Kraus 19 und Tobias Hagen erst 18 Jahre alt. Für Trainer Rico Henrici kommen da Jubel-Arien zu früh. „Auf dem Teppich bleiben“, lautet die Devise des Trainers. „Wir haben insgesamt eine junge Mannschaft und müssen noch zulegen, was Abgezocktheit und Souveränität angeht“, sagt er. In der Tat waren drei Gegentreffer zu viel, bedenkt man, dass bei Fauerbach nicht viel zusammenlief. Angesprochen auf sein quirliges Quartett kann sich der Fußballlehrer ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen.

FCNA: Schmidt – Möbius (64. Fomin), Clark, Rossner, Paul – Pauls (69. Pauly), P. Kraus – Hagen, Kaus, N. Kraus (62. Müller) – Mohabat. – Tore: 1:0/5:2 Kaus (7., 46.), 1:1/2:2 Baufeldt (10., 13./FE), 2:1 Clement (11./ET), 3:2 Mohabat (16.), 4:2 Kraus (21.), 6:2 Clark (58.), 6:3 Chekmazov (85.).

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