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3. Liga: FSG Ober-Eschbach: Das Feld für den neuen Trainer ist bereitet

Die „Pirates“ verbessern sich auf den vierten Platz. Für eine Spielerin des Handball-Drittligisten war die Partie etwas Besonderes.
FSG-Spielerin Andrea Mertens traf auf ihr früheres Team. Foto: Gerhard Strohmann FSG-Spielerin Andrea Mertens traf auf ihr früheres Team.
Ober-Eschbach. 

Die Handballerinnen der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus schlugen im Derby die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim mit 28:23 und brachten so die englische Woche zu einem positiven Abschluss. Aus drei Spielen innerhalb von sieben Tagen holte der Drittligist zwei Siege bei einer Niederlage. Drei aus vier lautet sogar die Bilanz für Interimstrainer Gerhard Döll, der am heutigen Montag den neuen Coach verkünden will. Man darf gespannt sein, ob der Neue den unter Döll eingeschlagenen Kurs mit verschärftem Tempo im Angriffsspiel fortführen wird. „Darüber haben wir gesprochen, doch der neue Trainer muss letztlich sein Ding machen“, sagte der Manager, „aber mit Tempo anzugreifen, ist schon schöner anzusehen.“

Gegen Mainz-Bretzenheim lieferten sich die „Pirates“ in der ersten Halbzeit einen regelrechten Schlagabtausch. Sie waren zur Pause mit 13:12 knapp vorne. Umso länger das Spiel dauerte, desto überlegener wurde die FSG jedoch. Das lag nicht zuletzt an den durch die A-Jugend des Kooperationspartners WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt gewachsenen Möglichkeiten, auch rotieren zu können. Zwar konnten die jungen Pia Özer und Greta Bucher diesmal nicht glänzen, verschafften den Etablierten aber immer wieder Verschnaufpausen.

Damit hatte das immens wichtige Trio im Rückraum, bestehend aus Juliane Grauer, Saskia Schwering und Andrea Mertens, in den entscheidenden Phasen genug im Tank, um den Sieg festzumachen. Die drei beschäftigten die Abwehr so sehr, dass sich auf den Außen immer wieder Lücken für Lisa Lichtlein und Katarzyna „Scotty“ Skoczynska auftaten. Mit je sieben Treffern waren die beiden die besten Werferinnen.

Für Andrea Mertens, die drei Tore erzielte, war es in anderer Hinsicht ein besonderes Spiel. Das hätte der Zuschauer zumindest annehmen können, stand die junge Belgierin vor zwei Jahren noch in Diensten von Mainz, damals in der 2. Liga. Sie selbst verneinte eine zusätzliche Motivation aber. „Ich habe mich eher gefreut, da ich noch viele der Mädels dort kenne“, erklärte Mertens, „ich will immer gewinnen. Von daher war das Spiel heute nicht wichtiger für mich als andere.“ Wichtig sei dagegen der Einsatz von Interimstrainer Döll gewesen, der zusammen mit der verletzten Mitspielerin Lena Riedel das Team „super motiviert“ habe. „Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist in dieser Zeit noch einmal enorm gewachsen“, meinte Mertens. Wer auch immer bald auf der Bank der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus Platz nimmt, findet also beste Voraussetzungen vor.

Spielfilm: 3:3 (5.), 6:6 (11.), 9:8 (16.), 12:9 (24.), 12:11 (26.)13:12 (30.), 14:13 (35.), 18:13 (40.), 22:16 (46.), 26:20 (54.), 28:23 (60.) – Ober-Eschbach: Baranowska, Naß – Lichtlein (7/1), Skoczynska (7/5), Grauer (4), Mertens (3), Schwering (3), Zsigmond (2), Orban (1), Bucher (1), Pfeil, König, Fesdorf.

 

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