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Handball: FSG Ober-Eschbach: Kampf wird nicht belohnt

„Da setzt di’ nieder“, dürften die Fritzlarerinnen am Samstagabend gedacht haben – angesichts der Klasseleistung von Pirates-Torfrau Aleksandra Baranowska (unser Foto), die gerade in der zweiten Halbzeit eine herausragende Leistung gezeigt hatte. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) „Da setzt di’ nieder“, dürften die Fritzlarerinnen am Samstagabend gedacht haben – angesichts der Klasseleistung von Pirates-Torfrau Aleksandra Baranowska (unser Foto), die gerade in der zweiten Halbzeit eine herausragende Leistung gezeigt hatte.
Ober-Eschbach. 

Die Einstellung der „Pirates“ stimmte, aber Automatismen funktionierten nicht. So unterlagen die Handballerinnen der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus in der 3. Liga Ost beim SC Markranstädt mit 24:28 und sind auf den siebten Platz zurückgefallen.

„Er tut mir schon ein wenig leid, denn er ist aktuell mehr Improvisationskünstler denn Handball-Trainer“, erklärte Gerhard Döll. Gemeint hatte der Manager der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus Coach Marc Langenbach, der zuletzt nur mit sehr überschaubarem Personal trainieren konnte. Dieses Manko konnten die „Pirates“ durch individuelle Klasse wettmachen – allerdings nur eine Halbzeit lang.

Im ersten Durchlauf legten die Gäste aus dem Hochtaunus, die diesmal immerhin mit elf Spielerinnen antreten konnten, vor, konnten sich aber nicht absetzen. „Wir sind zehnmal in Führung gegangen“, analysierte Döll, „jedoch nie mit mehr als einem Treffer.“ Kurz vor der Pause erkämpften sich der SCM, angeführt von der erfahrenen Jasmin Müller (9 Tore), einen knappen Vorsprung (13:12). Diesen konnten die Sächsinnen in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchlaufes kontinuierlich ausbauen (20:15, 44.). Doch die „Pirates“ steckten nicht auf, sondern kämpften sich heran. Neun Minuten vor Schluss stellte Juliane Grauer mit ihrem Treffer zum 19:20 den Anschluss wieder her. Zur Erinnerung: Im Hinspiel lag die FSG zum gleichen Zeitpunkt mit drei Toren zurück und konnte noch siegen. „Wir hatten kurzzeitig Hoffnung, dass sich diese Geschichte wiederholen könnte“, sagte Döll, „doch dann ging es in die andere Richtung.“ In den entscheidenden Momenten machte sich die fehlende Abstimmung bemerkbar. Zwar standen in Pia Özer, Lilly König und Sophie Löbig drei Jugendspielerinnen von den Main-Taunus-Kreis-Partnern im Aufgebot, doch diese hatten zuletzt nicht mittrainieren können.

Dölls nächste Vorgabe für die Restrunde lautet nun: „Wir wollen die Großen noch ärgern.“

Spielfilm: 2:2 (6.), 4:5 (13.), 8:9 (21.), 11:12 (26.), 13:12 (30.), 15:13 (33.), 19:14 (42.), 20:19 (50.), 26:21 (57.), 28:24 (60.).

Pirates: Baranowska, Löbig; Grauer (9/3), Lichtlein (4/1), Riedel (3), Mertens (2), Orban (2), Özer (2), Schwering (1), König (1), Zsigmond. rk

 

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