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Gruppenliga: FSV Friedrichsdorf: Auch mit Keeper Schwarzer steht die Null

Beinahe hätten zwei Taunus-Gruppenligisten Frankfurter Favoriten ein Bein gestellt. Merzhausen gelingt es, Oberstedten fehlen nur wenige Minuten.
Finde den Fehler: Feldspieler Timo Schwarzer läuft für den FSV Friedrichsdorf im roten Torwarttrikot ein. Foto: Gerhard Strohmann Finde den Fehler: Feldspieler Timo Schwarzer läuft für den FSV Friedrichsdorf im roten Torwarttrikot ein.

FSV Friedrichsdorf – FG Seckbach 0:0: Metin Yildiz, Trainer des FSV, sprach von einem sehr guten Gruppenligaspiel: „Es müssen ja nicht immer Tore fallen“, gab der Trainer zu bedenken. So hätten beide Teams taktisch gut ausgeprägten und ansehnlichen Fußball gezeigt, „nach vorne ging bei beiden allerdings wenig“, quittierte Yildiz. Besonders angetan zeigte sich der FSV-Trainer von der Disziplin seiner Truppe im Defensivverhalten.

Mit dem frühen und energischem Anlaufen unterbanden seine Jungs jeglichen Spielaufbau des Favoriten, der bis dato die mit Abstand meisten Tore in der Gruppenliga erzielte. Selbst in Unterzahl habe man stark gegen den Ball – wie es im Fußball-Neudeutsch so schön heißt – gearbeitet. Denn nach etwas mehr als einer Stunde war Adrian Bitiq nach wiederholtem Foulspiel vom Feld geflogen. Zudem stand mit Timo Schwarzer ein gelernter Außenverteidiger im Kasten der Hausherren. Gemessen daran sei der Punkt und die Null hinten – schon zum dritten Mal in Serie – Gold wert, meint Yildiz.

Chancen zum Unterzahlsieg gab es auch noch: Benjamin Celikci geriet bei seinem Schuss aus fünf Metern etwas in Rücklage (81.). Und nach einer Ecke tanzte der Ball auf der Seckbacher Torlinie. „Kein Vorwurf. Wir hatten heute einfach nicht das Glück, noch zu gewinnen“, sagte Yildiz. rku

TuS Merzhausen – FC Kalbach 2:0 (1:0): Nach fünf Spielen ohne Sieg konnte sich Merzhausen wieder mit der vollen Punktausbeute belohnen. Zweimal war Rückkehrer Patrick Berschick zur Stelle. Das erste Mal profitierte der Angreifer in der 16. Minute von einer flachen und scharfen Hereingabe durch Kai Hohmann. Beim zweiten Treffer in der 68. Minute wurde Berschick von Astrid Paci bedient. Dessen langen Ball nahm der Torjäger im Rücken der Abwehr mit der Brust an, um mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:0 einzunetzen.

„Der Sieg hatte leider einen bitteren Beigeschmack“, erklärte jedoch TuS-Pressewart Pedro Ribeiro, „schon wieder haben wir zwei Spieler verloren.“ Zunächst musste Daniel Maric in der 45. Spielminute mit Verdacht auf Nasenbeinbruch vom Feld und ins Krankenhaus. Zehn Minuten vor dem Abpfiff vergriff sich zudem Kyle Howie nach einem Foul an ihm im Ton und sah dafür die Rote Karte. rk

FC Oberstedten – Spvgg. 05 Oberrad 1:2 (1:0): Fast über die gesamte Dauer des Spiels hatte der FCO den Tabellenführer am Rande einer Niederlage, doch dann setzte es innerhalb weniger Minuten gleich zwei Gegentreffer. „Nach der Blamage vom Mittwoch gegen Fechenheim (4:6, Anm. d. Red.) haben meine Jungs heute stark gespielt, kompakt gestanden und gut gekontert“, berichtete Oberstedtens Trainer Artur Rissling. Einer dieser Konter führte bereits in der 9. Minute zum 1:0 durch Vincent Warnecke. Auch in der Folge habe seine Mannschaft „150 Prozent Einsatz“ gezeigt, lobte der Coach. „Doch dann bekommen wir den doppelten Stich ins Herz, und so ungerne ich über den Schiedsrichter rede, diesmal hatte das Gespann seinen Anteil“, sagte Rissling. In der dritten Minute der Nachspielzeit habe Referee Simon Ferel ein riskantes Spiel gegen einen Stedtener nicht unterbunden und der daraus resultierende Ballverlust zum 1:1 durch Timo Becker geführt. Bereits in der siebten Minute der Nachspielzeit, schilderte Rissling, sei dann Torwartdebütant Timo Vahlhaus (kam aus der A-Jugend) im Strafraum angegangen worden, woraufhin der 18-Jährige den Ball habe fallen lassen. Dies nutzte Stanley Ike Ugochukwu zum 2:1 für Oberrad. rk

Spvgg. Fechenheim – DJK Bad Homburg 4:2 (3:0): Waren es unter der Woche beim 3:3 gegen den FC Neu-Anspach noch ihre Gegenüber, die spät zuschlugen und den Homburgern die Punkte vom Teller klauten, war es in Fechenheim die DJK selbst, die spät zündete – zu spät. Wie schon gegen Anspach trafen Christopher Stein und Yassin Belfkih für den Tabellenneunten, doch das Aufbäumen kam zu spät, um die Partie noch zu wenden. Der 0:3-Rückstand binnen weniger als einer halben Stunde brach den Gästen das Genick und war der Grund, dass man vom Mitaufsteiger überholt wurde. Mit neun Zählern aus acht Partien wird das Eis langsam etwas dünner für die Mannschaft des Trainer-Duos Stephan Bodenröder/Jürgen Bornschein.

Tore: 1.0, 4:1 Tuzgar (4., 72.), 2:0, 3:0 Yikilmaz (11., 23.), 3:1 Stein (69.), 4:2 Belfkih (81.). rku

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