Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

RFV St. Georg Bommersheim: Für Lichtblicke sorgen Stierstadts Springreiterinnen

Von Der RFV St. Georg Bommersheim hätte beim Kombinierten Mannschaftswettbewerb gerne seinen fünften Sieg eingefahren, enttäuscht aber sportlich. Dem gegenüber steht die Freude über ein perfekt organisiertes Turnier.
Stierstadts Springreiterinnen Louise Wintzer, Lavinia Mouret und Eva Wagner. Stierstadts Springreiterinnen Louise Wintzer, Lavinia Mouret und Eva Wagner.
Oberursel. 

Es wird eng auf dem Wanderpokal des Kombinierten Mannschaftswettbewerbs des Pferdesportverbandes Hessen-Nassau: Platz für ein paar Messingplättchen mit den Namen der Siegervereine wäre zwar noch auf dem Nussbaumbrettchen. Auch Sieger RFV Schwanheim passt noch drauf. Aber nach 31 Jahren muss sich der Verband wohl nach einer geräumigeren Trophäe umschauen, auf der die Plaketten der 31 Sieger neu aufgeschraubt werden und reichlich Platz für neue ist. Das auf Teamleistung in Dressur und Springen ausgerichtete Turnierformat soll auch sichtbar fortgeschrieben werden.

Hoffnungen des RFV St. Georg, der den Wettbewerb seit 19 Jahren ausrichtet, den prall, auch bereits viermal mit dem eigenen Namen gefüllten Wanderpokal für immer in der Trophäenvitrine einschließen zu können, dürften sich also nicht erfüllen. Der St. Georg kann es verschmerzen und bestimmt weiterhin gerne die Vereinsanlage zur Verfügung stellen. Schmerzlich dürfte es aber für die Gastgeber sein, dass sie in diesem Jahr, noch dazu mit zwei Teams, nur unter ferner liefen in der Platzierungsliste geführt werden. Man hatte auf Sieg Nummer fünf gehofft, landete unter den 26 Reitclubs aber abgeschlagen in der Dressur auf den Rängen 22 und 23 und im Springen an 10. und 21. Stelle. Insgesamt bedeutete das die Plätze 17 und 21.

Dickes Lob vom „Präsi“

Ruhm und Ehre für die Gastgeber gab es dennoch. Wolfgang Kubens, Präsident des Pferdesportverbandes Hessen-Nassau, lobte die professionelle Ausrichtung des Turniers, gab den Gastgebern spaßeshalber aber den Rat, über eine Erweiterung der Halle nachzudenken, damit sich die Vereine bei der Siegerehrung in einer langen Reihe aufstellen können. Bommersheims Vereinschefin Christine Fischer stolz: „26 Teams, das ist einfach gigantisch.“

Extra: Schwerer Reitunfall überschattet das Turnier

Der Kombinierte Mannschaftswettbewerb war von einem Reitunfall überschattet. Eine Reiterin der RSG Berghof-Bönstadt war nach einem verunglückten Sprung unmittelbar vor den Augen der Richter schwer gestürzt.

clearing

Die heimischen Vereine hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Daran änderte auch der erste Platz des RFV Stierstadt im Springen nichts, da der Verein kein Dressurteam geschickt hatte. Lavinia Mouret hatte für Staunen auf der Tribüne gesorgt. Im Sattel des extrem sprung- und spurtstarken Familien-Ponys Bingo, mit dem bereits ihre älteren Schwestern Edelmetall eingesammelt haben, raste sie als mit Abstand Schnellste in 42,82 Sekunden wie ein geölter Blitz durch den Stangenwald. Ebenfalls für Stierstadt am Start: Pia und Louise Wintzer sowie Eva-Marie Wagner. Zweitbestes Taunus-Team wurde der RFV Usingen mit Carina Vogt, Kristina Voigt, Jennifer Dreßel und Melina Pauly (5.).

In der Dressur gewann der Rheingauer RV (40,50 Punkte) vor dem RFV Bad Soden (40). Beste Hochtaunus-Equipe wurde mit 31,7 Zählern der RFV Usingen – Platz 21. Da reichte auch der fünfte Rang im Springen nicht aus, um in Podestnähe zu kommen. In der Gesamtwertung lagen die Usinger auf Rang zehn.

Zur Startseite Mehr aus Hochtaunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse