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Für Michel Markloff wird ein Traum wahr

Nur zehn Sekunden fehlen ihm zum Sieg gegen den späteren deutschen Meister. Gejubelt hat der Bad Homburger Judoka Michel Markloff am Ende trotzdem.
Michel Markloff (rechts) mit seinem Trainer Markus Schmitt und dem Pokal. Michel Markloff (rechts) mit seinem Trainer Markus Schmitt und dem Pokal.
Herne. 

Mit dem dritten Platz ist für Michel Markloff von der HTG Bad Homburg bei den deutschen Judo-Meisterschaften in Bochum ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung gegangen. Dabei hatte der jüngere Bruder der Bundesliga-Kämpferin Lea Markloff in der 60-Kilogramm-Klasse eine ungünstige Auslosung erwischt, denn in seiner Turnierhälfte befanden sich gleich mehrere Anwärter auf den deutschen Meistertitel.

Der Bad Homburger sah dies jedoch als Herausforderung an und besiegte zunächst den Niedersachsen Dennis Fetter vorzeitig durch einen Sankaku-Haltegriff. Im zweiten Kampf traf er auf den späteren deutschen Meister Lennart Slamberger vom JC Leipzig, dem er durch eine Sicheltechnik nur denkbar knapp unterlag. Sein Gegner konnte die entscheidende Technik zehn Sekunden vor dem Ende noch anbringen.

Durch drei vorzeitige Siege gegen Anton Hofmann (Sachsen), Sebastian Kunze (Niedersachsen) und Marko Babic (Berlin) schaffte Markloff aber dann doch noch den Sprung aufs Siegertreppchen. „Diese ,Bronzemedaille‘ hat sich Michel redlich erkämpft“, freute sich Trainer Markus Schmitt über die große Leidenschaft und Aggressivität seines Schützlings.

Neben Markloff haben noch vier weitere Talente aus dem Feri-Sportpark an den deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen. Marek Zimmermann belegte in der 50-Kilogramm-Klasse Platz neun, während die Noemi Tortell (bis 48 kg), Charlotte Klar (bis 57 kg) und Anatolij Kozynchenko (bis 81 kg) gegen starke Konkurrenten Lehrgeld zahlen mussten. sp

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