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Tischtennis: Große Namen beim TTC OE : Nach Boll geht’s nun um den 1. FC Köln

Von Er hat im Gespräch mit unserer Zeitung von Timo Boll geträumt, als es um eine Zukunftsvision für seinen TTC OE ging. Auf den Weltklassespieler wird Team-Manager Johannes Herrmann seitdem oft angesprochen.
Nein, Timo Boll schlägt nicht für Bad Homburg auf, sondern weiterhin für den deutschen Meister Borussia Düsseldorf. Von einer Verpflichtung des Weltklassespielers träumt aber der Manager des TTC OE. Foto: Lukas Schulze (dpa) Nein, Timo Boll schlägt nicht für Bad Homburg auf, sondern weiterhin für den deutschen Meister Borussia Düsseldorf. Von einer Verpflichtung des Weltklassespielers träumt aber der Manager des TTC OE.
Ober-Erlenbach. 

Johannes Herrmann ist jemand, der etwas erreichen will im Leben. Und zwar möglichst viel. Sonst hätte er sein Ehrenamt beim TTC OE Bad Homburg schon längst aufgegeben. Die Bundesliga soll es irgendwann sein für den Tischtennisclub aus Ober-Erlenbach – am besten mit Timo Boll im Trikot der Bad Homburger.

Auf den Weltklassespieler angesprochen, mit dessen Verpflichtung Herrmann schon mal kokettierte, äußerte der 44-Jährige erneut diesen Traum, der zumindest wegen der heimatlichen Nähe (Boll wohnt in Höchst im Odenwald) und der Bodenständigkeit des Starspielers auch nicht völlig abwegig ist. Vielleicht gelänge es ja wirklich irgendwann einmal, Boll in die Kurstadt zu lotsen, bekräftigt der Manager vor dem Zweitliga-Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln (18 Uhr, Wingert-Sporthalle) gerne noch einmal.

Tatsächlich hatte Herrmann zwischenzeitlich mit dem Spielerberater von Timo Boll Kontakt. Bernhard Schmittenbecher meldete sich aufgrund des Interviews in der Taunus Zeitung bei ihm. Natürlich sei es nicht um einen eventuellen Wechsel gegangen, sagt Herrmann. Der stünde aktuell überhaupt nicht zur Debatte und vielleicht auch niemals. Das könne man aber nie wissen, sagt Herrmann, „keiner weiß, was die Zukunft bringt. Ich bin aber der Meinung: Wenn man immer nur klein denkt, dann wird man auch nie große Ziele erreichen können“.

Kurz gedacht, geht es am Samstag für den TTC OE im zweiten Ligaspiel, erneut vor heimischen Publikum, um den zweiten Sieg nach dem 6:3 zum Rundenauftakt gegen den TV Hilpoltstein. Freilich hatten die Bad Homburger Tischtennis-Asse um ihren schwedischen Neuzugang Harald Andersson zuvor schon im Pokal gespielt – und sie waren wegen des 1:3 gegen den 1. FC Köln ausgeschieden.

„Am Wochenende werden die Karten neu gemischt und der TTC OE brennt auf die Revanche“, kündigt Herrmann an. Im Pokal hatte lediglich die Nummer zwei, der Ungar Nandor Ecseki, einen Punkt zum zwischenzeitlichen 1:2 beisteuern können. Insgesamt nur vier Sätze gab Köln ab. Doch am Samstag soll alles ganz anders aussehen. „Köln hat mit dem Ecuadorianer Alberto Mino eine starken Nummer eins. Er hat im Pokalspiel gegen uns zwei Punkte geholt. Die restlichen Spieler sind sehr erfahren und ausgeglichen“, sagt Xiaojun Gao, der neue Trainer des TTC OE Bad Homburg.

„Es wird nicht leichter“

„Für uns wird es sicherlich ein harter Kampf am Samstag, und es wird nicht leichter als das Spiel am Sonntag gegen Hilpoltstein. Mit einem guten Start in den Doppeln können wir wieder einen Sieg erkämpfen. Zudem haben wir wieder die Unterstützung unserer Fans“, blickt der Chinese nach vorne.

Was die endgültige Besetzung angeht, lassen sich die Ober-Erlenbacher Tischtennis-Verantwortlichen freilich nicht in die Karten schauen. So viel steht fest: Timo Boll wird nicht dabei sein.

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