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Fußball Verbandsliga: Marco Christophori-Como erzielt in Bad Homburg die absolute Mehrheit

Ernüchterung beim TSV Vatanspor. Nach dem prima Start kassiert der Fußball-Verbandsligist aus Bad Homburg die dritte Niederlage in Folge und fällt auf den achten Tabellenrang zurück.
Marco Christophori-Como Marco Christophori-Como
Bad Homburg. 

Wenn es bereits am Samstag auf dem Sportplatz Nordwest beim Verbandsligaspiel TSV Vatanspor Bad Homburg gegen Aufsteiger Germania Ober-Roden eine Wahl gegeben hätte, so hätte ein Spieler von den rund 80 Zuschauern sicher die absolute Mehrheit bekommen: Marco Christophori-Como, bester Torjäger der Gäste und der gesamten Liga. Nicht zum Kanzler wäre er freilich gewählt worden, sondern als bester Spieler auf dem Platz. Mit seinen Saisontoren 11, 12 und 13 machte Christophori-Como den Unterschied aus. In der Vorwoche war der Stürmer noch im Urlaub. Prompt hatte sein Team mit 0:3 bei der Usinger TSG verloren.
Sein Bad Homburger Pendant Patrick Berschick muss dagegen zumindest für das kommende Spiel bei Rot-Weiß Darmstadt von der Regierungsbank in die Opposition wechseln. Völlig überflüssig holte er sich in der vorletzten Spielminute wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte bei Schiedsrichter Felix Ebert (Alsfeld) ab, aufgrund der er ein Spiel aussetzen muss. Bereits in der 58. Minute hatte er nach einem Foulspiel Gelb gesehen.
 
Rückschlag in Minute 2
 
Das erste Christophori-Como hatten die Zuschauer wiederum bereits nach zwei Minuten gesehen. Baris Odabas hatte im Spiel nach vorne den Ball verloren, der Torjäger war auf der linken Seite durchgestartet und hatte alleine vor Kai Klug dem Keeper keine Chance gelassen.

Die Gastgeber steckten den Rückstand ganz gut weg. Viel lief über links und Jan Philipp Mäuser, der einmal den Ball auf Berschick hereingab, der aus zwölf Metern die Latte traf. In der 21. Minute hatte ein Foul von Benjamin Arnautovic doppelte Folgen. Der Innenverteidiger, der kurz danach gegen Mustafa Saniyeoglu ausgetauscht wurde, erhielt die Gelbe Karte und es gab Freistoß. Christophori-Como führte aus und der Ball schlug im oberen rechten Toreck ein. Soufian Chihab traf auf der Gegenseite nur den Pfosten. Auch Saniyeoglu hatte mit zwei Schüssen Pech, die Torwart Christoph Kahl entschärfte.

TSV-Vereinspräsident Ali Yesil war mit dem Pausenstand natürlich nicht unzufrieden, er meinte: „Wir gehen viel zu lässig in die Zweikämpfe und müssen viel mehr tun.“ Jedoch sorgte Chistophori-Como nach dem Wechsel schnell für den entscheidenden Dämpfer: Der Torjäger bewegte sich sehr clever und wurde in der Schnittstelle der Abwehr bedient. Klug wurde ausgespielt und der Ball landete zum 3:0 im leeren Tor.
Nicht einmal ein Tor – es wäre verdient gewesen – war den Homburgern vergönnt. Berschick köpfte nach einer Ecke zwar über den Torwart hinweg, und der Ball war so gut wie im Tor, als ihn Ibrahim El Ouahani noch über die Linie schubste. Das hätte er nicht tun sollen, denn er stand im Abseits.

TSV-Trainer Jörg Loutchan war nach der dritten Niederlage in Folge natürlich enttäuscht: „Es gab immer einen in der Abwehr, der geschlafen hat. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen.“

Bad Homburg: Klug – Ujma (El Ouahani 76.), Koziolek, Arnautovic (24. Saniyeoglu), Odabas – Fliess, Chihab – Stoss (Celikci), Usta, Mäuser – Berschick.
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Christophori-Como (2., 21.,48.).
 

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