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Nadine Okrusch fällt länger aus

Sie hat sich schwerer verletzt: Nadine Okrusch. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Sie hat sich schwerer verletzt: Nadine Okrusch.
Oberursel. 

Jetzt kommt es für die Handballerinnen der TSG Oberursel knüppeldick. Nach der erneuten Verletzung von Julia Buße, die mit einer Knöchelverletzung bis Januar pausieren muss, hat es auch Spielmacherin Nadine Okrusch erwischt. Sie wird nach Brüchen des Joch- und Schlüsselbeins bis zu zwei Monate ausfallen. Das ist eine schwere Hypothek für den Tabellenzweiten der Oberliga Hessen, der am Samstag um 17.30 Uhr in der EKS-Sporthalle die HSG Eibelshausen/Ewersbach empfängt.

Trainer Paul Günther und die Mannschaft mussten den weiteren Rückschlag erst einmal verdauen. Nadine Okrusch war wie Teamkameradin Charlotte Frölich mit der Frankfurter Universität bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Hungen im Einsatz und zog sich dort die bösen Verletzungen zu. Okrusch wurde von der Halle in die Klinik nach Gießen gebracht und ist am Donnerstagmorgen operiert worden. „Das ist ein harter Schlag für uns“, sagt Trainer Günter. Er vermeidet es aber zu jammern. „Wir haben schon in der Vorbereitung entsprechend trainiert, dass jeder Ausfall kompensiert werden kann. Wir müssen das über unsere mannschaftliche Geschlossenheit ausgleichen.“ Seine Spielerinnen würden sich auf der zentralen Position nun abwechseln.

Wenn’s ganz ungünstig läuft, wird der TSGO mit Jana Sellner eine weitere Rückraumspielerin fehlen. Die Linkshänderin hat ihre Hüftverletzung noch nicht hundertprozentig auskuriert. „Sie will spielen, aber das werden wir kurzfristig entscheiden“, sagt Günther. Er habe zum Glück immer noch 13 Spielerinnen im Kader.

Als Glück für Oberursel kann man bezeichnen, dass der nächste Gegner HSG Eibelshausen/Ewersbach heißt. Die Mannschaft ist noch punktlos. „Wir spielen gegen den Tabellenletzten und haben auf jeden Fall immer noch die Qualität, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Günther. Nach der kurzen Spielpause wird sein Team dann am 13. Januar die HSG Rodgau Nieder-Roden empfangen. rem/fiu

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