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Fußball-Verbandsliga: Rückschläge für Taunus-Duo

In der Fußball-Verbandsliga gibt es am sechsten Spieltag für den TSV Vatanspor und die Usinger TSG nichts zu holen. Dabei zahlen die Homburger erstmals in dieser Runde richtig Lehrgeld.
Ohne Fortune: Luki Matondo wartet noch auf seinen ersten Saisontreffer für den TSV Vatanspor. Archivfoto: Strohmann Foto: Gerhard Strohmann Ohne Fortune: Luki Matondo wartet noch auf seinen ersten Saisontreffer für den TSV Vatanspor. Archivfoto: Strohmann
Hochtaunus. 

Vor Saisonbeginn wurde der älteste hessische Fußballverein von vielen Kennern der Verbandsliga Süd zum klaren Favoriten ernannt. Dass da was dran ist, hat der FC Hanau 93 am Freitag im Bad Homburger Sportzentrum Nord-West eindrucksvoll bestätigt. Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0 blieb der Traditionsverein als Einziger in der Liga ungeschlagen. Sehr zur Freude seiner lautstarken Fans, die rund die Hälfte der 100 Besucher ausmachten.

„Lehrgeld bezahlt“, „Klassenunterschied“ – das waren die Kommentare, die man von Zuschauern zu hören bekam. „Bis zur 15. Minute war das unsere bisher beste Leistung“, meinte dagegen Vatanspors Trainer Ibo Cigdem, „wenn Dario das Tor macht, läuft das Spiel in eine ganz andere Richtung.“

Er sprach von der Szene in der 9. Minute, als Dario Stange, Zugang von Buchonia Flieden, auf der linken Seite nach Steilpass auf und davonzog. Nur noch Jens Westenberger vor sich, brachte er den Ball dann nicht am Schlussmann vorbei, der mit Fußabwehr klären konnte. Das war aber auch schon die einzige große Chance, die die Gäste den Homburgern gewährten.

Ab der 15. Minute begann der Torreigen der Hanauer, der mit dem 0:4 kurz vor Halbzeitpause vorerst endete. Schlussmann Yüksel Deliktas war kein Vorwurf zu machen. Die Torschützen tauchten im Strafraum allein und ungedeckt vor ihm auf. Für seine Vorderleute ging das alles oft zu schnell.

Die Abgebrühtheit und Cleverness der Hanauer zeigte sich in der konsequenten Verwertung der Torchancen, aber auch in der Abwehr in Person von Ex-Profi Daniyel Cimen (Eintracht Frankfurt). Zentral in der Defensive erinnerte er an einen Libero alter Prägung, der aufgrund seiner Übersicht kaum in Zweikämpfe gehen muss und meist unbedrängt das Spiel eröffnet. Nach seiner Auswechslung (60.) übernahm Tim Fliess diese Rolle mit der gleichen Qualität.

Die jungen Homburger waren zum ersten Mal in der laufenden Saison auf eine Mannschaft gestoßen, gegen die sie chancenlos waren. Trainer Cigdem trug’s mit Fassung. „Die Hanauer sind uns in fußballerischer Reife hoch überlegen. Da sind etliche Spieler mit Profi-Erfahrung dabei“, sagte der frühere Torjäger, „das hat man in vielen Zweikämpfen gesehen. Wir haben es ihnen durch unsere Unerfahrenheit allerdings oft leicht gemacht.“

Personelle Misere hält an

Die Usinger TSG stellt gemeinsam mit Aufsteiger der SG Bornheim/GW quasi das Pendant zu den Hanauern dar. Auch nach sechs Spielen warten beide Mannschaften noch auf ihren ersten Sieg. Die UTSG kassierte diesmal eine 2:3-Niederlage gegen die TS Ober-Roden. Erneut stark ersatzgeschwächt – auch Spielertrainer Marcel Kopp fehlte wegen eines schon lange geplanten Urlaubs – war die Partie auf den „Muckenäckern“ eindeutiger, als es das Ergebnis vermuten lässt. Sitter (22.), Henkel (Elfmeter, 45. + 2) und Kozlu (64.) sorgten für eine komfortable Gäste-Führung, ehe Tim Pelka (78., 85.) die Usinger mit zwei Toren noch heranbrachte.

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