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Fußball, Gruppenliga-Derby: Stedten wacht zu spät auf

Drei Taunus-Derbys, sieben Punkte: Die Ausbeute kann sich für DJK Bad Homburg in der Fußball-Gruppenliga sehen lassen.
Luftkampf zwischen Petar Pijanovic, Christopher Stein (DJK Bad Homburg) und Marvin Klempin (von links). Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch) Luftkampf zwischen Petar Pijanovic, Christopher Stein (DJK Bad Homburg) und Marvin Klempin (von links).
Oberstedten. 

Unter der Woche erklärte Artur Rissling, Trainer des FC Oberstedten, man müsse der DJK Bad Homburg die Lust am Fußball nehmen. Nach der ersten Halbzeit im Hochtaunus-Duell der Gruppenliga gegen DJK Bad Homburg waren es aber die Gastgeber, denen die Lust vergangen war. Zwar waren die Stedtener vor 140 Zuschauern mit hohem Tempo und frühem Anlaufen des Gegners gestartet, doch in den entscheidenden Momenten kam das Team nicht in die Zweikämpfe. So etwa in der 25. Minute, als ein langer Ball aus dem Mittelfeld nicht unterbunden werden konnte. Und nachdem Abwehrchef Maximilian Lorenz unter dem Ball durchgetaucht war, brachte Yassin Belfkih aus halblinker Position den Ball rechts unten im Kasten zum 1:0 unter.

Vier Minuten später war es André Stoss, der nach einer schnellen Kombination viel Zeit und Platz auf der rechten Seite hatte. Auch er ließ Keeper Michael Schmidt keine Chance – 2:0. „Die Leistung war unterirdisch“, echauffierte sich FCO-Manager Rüdiger Rau zur Halbzeit und nahm sich noch vor Trainer Rissling die Elf zur Brust. „Ich habe ihnen gesagt, dass ich den Willen sehen will, hier mindestens noch ein Unentschieden zu holen“, so Rau, „ob es am Ende reicht, ist eine andere Sache. Aber ich erwarte eine deutliche Leistungssteigerung.“ Ganze 40 Sekunden nach Wiederanpfiff musste der Stedtener „Macher“ warten, ehe seine Forderung umgesetzt wurde. Für einen langen Ball von der linken Seite fühlte sich bei der DJK niemand zuständig. Vincent Warnecke ersprintete sich die Kugel und verkürzte auf 1:2. „Danach hatten wir für eine Zeit lang Probleme“, sagte DJK-Trainer Stephan Bodenröder, „aber unser Torwart hat uns im Spiel gehalten.“ In der Tat parierte Kai Klug stark, speziell in der 53. Minute, als er den Ball von Marco Rollow mit einem sensationellen Reflex an die Latte lenkte. Eine Viertelstunde später wäre er machtlos gewesen, doch der Gewaltschuss von Nouri Jegham klatschte aus 25 Metern an den Pfosten. Oberstedten war drauf und dran auszugleichen. Doch es sollte nicht sein.

Statt dem Ausgleich fiel als letzter Treffer das 3:1 für Bad Homburg. Schiedsrichter Christian Grieninger (Wiesbaden) zeigte nach einem Zweikampf im Strafraum auf den Punkt. Belfkih trat an, doch seinen mittig platzierten und schwach geschossenen Elfmeter konnte Schmidt abwehren. Allerdings landete der Ball wieder vor Belfkihs Füße, und so kam der Stürmer doch noch zu seinem zweiten Tor. „Die geforderte Reaktion war von der Mannschaft zu sehen“, betonte Rau, „die zweite Halbzeit war unser bisher bester Saisonauftritt.“ Sein Trainer sah es nüchterner. „Eine gute Halbzeit reicht in dieser Liga nicht“, sagte Rissling.

FCO: Schmidt – Rollow (75. Klier), Lorenz, Kögler, Rünzi (34. Sobotzik) – Warnecke, Pijanovic, Klempin (34. Jegham), Kästner – Özdemir, Wolf. – DJK: Klug – Cirak, Hohmann, Ochmann, Wolf (72. Bakan) – Stoss, Augustincic, Fliess, Sousa Santos (69. El Ouahiani) – Belfkih, Stein. – Tore: 0:1 Belfkih (25.), 0:2 Stoss (29.), 1:2 Warnecke (46.), 1:3 Belfkih (78.).

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