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Dritte Liga: Tempo machen nicht vergessen

Gut in Form: Marieke Naß im Ober-Eschbacher Tor. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Gut in Form: Marieke Naß im Ober-Eschbacher Tor.
Ober-Eschbach. 

Am Dienstagabend war alles ein wenig anders. Im Regelfall nimmt die Videoanalyse beim Handball-Ost-Drittligisten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus etwa 30 Minuten in Anspruch. Dieses Mal allerdings saßen Slobodan Jankovic und Co-Trainer Eckhard Weber mit ihren Spielerinnen für eine gute Dreiviertelstunde zusammen – was seine guten Gründe hatte.

Schließlich sei es dabei nicht nur um den kommenden Gegner HV Chemnitz gegangen, der am Samstag (19.45 Uhr) ebenso wie die Gastgeberinnen aus ihren 3:3 Punkten eine 5:3-Bilanz machen will. „Vor allem aber haben wir der Mannschaft nochmals vor Augen geführt, dass wir uns beim Tempogegenstoß noch immer zu langsam aus der Abwehr lösen“, wie Weber verrät. Jenes Defizit ziehe sich durch alle drei bislang ausgetragenen Spiele. „Das muss einfach noch schneller gehen. Und das können wir auch schneller. Je höher unser Spieltempo ist“, verdeutlicht Weber, „umso weniger kann sich der Gegner sortieren und auf unseren Angriff einstellen.“

Was Chemnitz betrifft, konnte „Ecki“ Weber durchaus Parallelen zu Germania Fritzlar erkennen, der den Pirates vor dem spielfreien Wochenende (das die Spielerinnen mit individuellen Laufeinheiten überbrückt haben) eine 17:21-Niederlage beigebracht hat: „Die Kreuzbewegungen der Chemnitzerinnen ähneln denen der Germania, wenn auch der HV sicherlich nicht ganz an die spielerische Klasse von Fritzlar herankommt.“ Womit wir beim Thema „Schwächen des Gegners“ wären – dazu aber hielt sich Weber mit einem Lächeln bedeckt: „Auch der Gegner liest Zeitung.“ Immerhin: „Natürlich hat auch ein HV Chemnitz so seine Schwachstellen.“

Noch ungewiss ist für Samstagabend das Mitwirken von Torhüterin Aleksandra Baranowska. Sie trat beim Warm-up für die Partie in Fritzlar unglücklich auf den Ball und erlitt dabei eine Bänderdehnung. „Mal schauen, ob die Aleks wieder spielen kann.“ In Fritzlar war sie von Marieke Naß „super vertreten“ worden. Möglicherweise rückt A-Jugend-Talent Sophie Löbig nach. Während es mit Celine Gehrke und Kristina Bils nach wie vor zwei Stammkräfte gibt, die bis auf weiteres noch passen müssen, deutet sich die Rückkehr von Rechtsaußen Katarzyna Skoczynska an. „Skotty hat ihre starke Erkältung auskuriert“, freut sich Weber. gg

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