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Hessenliga: 2:1 – Ein Hadamarer Drahtseilakt

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar sich selbst einen eminent wichtigen Sieg beschert und dem FV Bad Vilbel beim 2:1 gleichzeitig die dritte Niederlage in Serie beigebracht.
Wer ist schneller am Ball: der Hadamarer Matthias Neugebauer oder Bad Vilbels Torwart Sadra Sememy? Wer ist schneller am Ball: der Hadamarer Matthias Neugebauer oder Bad Vilbels Torwart Sadra Sememy?
Hadamar. 

Ansonsten gab es am 8. Spieltag der Fußball-Hessenliga Überraschungen: Tabellenführer FC Gießen gab beim 1:1 bei Buchonia Flieden ebenso erstmals Punkte ab wie der FC Bayern Alzenau, der beim SC Waldgirmes mit 3:1 verlor. Neuer Dritter ist der KSV Baunatal, der den KSV Hessen Kassel im Derby vor sage und schreibe 4500 Zuschauern mit 2:1 nach Hause schickte.

SV Rot-Weiß Hadamar – FV Bad Vilbel 2:1 (0:0). Während Hadamar erst einmal kräftig durchatmen darf, dürfte sich der Aufsteiger aufgrund der ersten Halbzeit geärgert haben.

Erleichterung hier, Enttäuschung dort

Die Rot-Weißen hatten zwar durch Yves Böttler, der nach Schraut-Flanke den Ball nicht richtig getroffen hatte (3.), die erste Chance, doch ab diesem Zeitpunkt war die Mannschaft von Trainer Amir Mustafic das bessere Team.

Bad Vilbels Bester, Maximilian Brauburger, gab nach sechs Minuten den ersten Warnschuss ab, ehe er nach einem Fehler Jonas Herderings mit der größten Chance des ersten Durchgangs aus spitzem Winkel an der Fußabwehr von Torhüter Christopher Strauch scheiterte (25.). Und noch einmal war es Brauburger, der mit einem abgefälschten 16-Meter-Schuss – hauchzart neben den Pfosten – die Führung verpasste (30.). Hadamar, das arg verunsichert wirkte und zu viele lange Bälle spielte, war auch in den Zweikämpfen nicht so präsent wie der Aufsteiger.

Erst gegen Ende wurde es noch zweimal gefährlich: Zunächst parierte Bad Vilbels Keeper Sadra Sememy den 16-Meter-Schuss Jann Bangerts (36.), 120 Sekunden später rauschte ein Herdering-Freistoß von der Strafraumgrenze um Millimeter am rechten Pfosten vorbei (38.).

Aus der Kabine waren dann aber die Fürstenstädter besser herausgekommen. Und sie ernteten schon bald den Ertrag: Nach einer kurz ausgeführten Ecke schoss Marius Löbig aufs Tor, und Yves Böttler lenkte das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen (52.). Die Freude sollte nicht lange währen, denn nach einem Fehler im Aufbau bediente Ugur Aslan mit klugem Pass Maximilian Brauburger, der kurz abbremste und trocken zum 1:1-Ausgleich abschloss (57.). Fortan leisteten sich beide Teams doch einige Unzulänglichkeiten, doch wirkte die Elf von Torsten Kierdorf einen Tick williger.

Hatte Yves Böttler mit seinem Kopfball nach Bangert-Flanke noch Pech (72.), war es der Vorbereiter selbst, der eine Hereingabe Markus Neugebauers am kurzen Pfosten einnickte – 2:1 (76.). Bad Vilbel warf zwar noch einmal alles nach vorne, erholte sich von Jann Bangerts Führungstor allerdings nicht mehr.

Hadamar: Strauch, Schraut, Mar. Neugebauer, Kröner, Zey (62. Kuczok), Böttler, Rücker, Löbig, Herdering (62. Mat. Neugebauer), Bangert (90. S. Neugebauer), Pandov – Bad Vilbel: Sememy, Sabic, Geh, Aslan, Tilger, Grüter, Brauburger (69. Bauscher), Pejic (57. Bejic), Huwa, Uslu (71. Emmel), Alik – SR: Bauer (Fritzlar) – Tore: 1:0 Yves Böttler (52.), 1:1 Maximilian Brauburger (57.), 2:1 Jann Bangert (76.).

Zuschauer: 300.

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