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Fußball-Hessenliga: Bangert macht Hadamar glücklich

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar dank des „Doppelpackers“ Jann Bangert Krisenbewältigung betrieben und den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in einem zum Teil aufregenden Spiel mit 3:1 besiegt.
Gegen Watzenborn-Steinberg hatte Hadamars Neuzugang und Doppel-Torschütze Jann Bangert (links) nicht nur in dieser Szene alles im Griff. Foto: Klaus-Dieter Häring Gegen Watzenborn-Steinberg hatte Hadamars Neuzugang und Doppel-Torschütze Jann Bangert (links) nicht nur in dieser Szene alles im Griff.
Hadamar-Niederhadamar. 

An der Tabellenspitze der Fußball-Hessenliga gab es eine Veränderung: Nach dem 3:1-Erfolg beim KSV Baunatal löste der TSV Lehnerz die Nordhessen am Thron ab. Dahinter folgt punktgleich der FC Bayern Alzenau, der den OSC Vellmar mit 4:0 abfertigte. Noch immer sieglos bleibt indes Rot-Weiss Frankfurt, das zu Hause gegen Aufsteiger VfB Ginsheim mit 0:1 verlor.

SV Rot-Weiß Hadamar – SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 3:1 (2:1). Das zum Teil hochklassige Hessenliga-Spiel begann für die Gastgeber mit einem „Wachmacher“: Barbaros Koyuncu setzte sich auf der linken Seite stark gegen Alexander Schraut durch, flankte maßgenau auf den Kopf von Amachaibou, der das Leder allerdings knapp vorbeisetzte (4.). Auch auf der Gegenseite wurde es gefährlich, doch nach einer Unsicherheit von Torhüter Tolga Sahin schloss Jann Bangert etwas zu harmlos ab (9.).

Die Partie verlief beidseitig sehr hektisch, war aber dennoch ob des hohen Tempos mehr als ansehnlich. Die Gäste wirkten spielerisch etwas reifer, mussten nach 24 Minuten aber den ersten Gegentreffer hinnehmen, als Jann Bangert nach einem langen Ball am schnellsten schaltete und in Torjägermanier zum 1:0 vollendete. Nicht einmal 120 Sekunden später gab es den Aufreger schlechthin des Spiels: Patrick Kuczok wurde per Ellbogenschlag im eigenen Strafraum niedergestreckt, was der ansonsten gute Schiedsrichter Christian Stübing allerdings nicht wahrgenommen hatte. Statt den Ball an der Seitenauslinie ins Aus zu spielen, machten die Gäste munter weiter und sorgten durch Johannes Hofmann, der trocken ins kurze Eck erfolgreich war, für den 1:1-Ausgleich (26.).

Hadamar reagierte wütend, und das Treiben wurde zunehmend giftiger. Den Fürstenstädtern gab der Rückschlag noch eine Portion Motivation extra. Vergab Marius Löbig nach langem Ball von Patrick Kuczok noch das mehr als mögliche 2:1 (32.), war es abermals Jann Bangert, der wenig später für Hadamarer Glücksmomente sorgte. Von Benjamin Kretschmer bestens bedient, schoss Bangert, der vor Schlussmann Sahin am Ball war, zum 2:1 ein (36.). Zuvor hatte Robin Böcher auf der anderen Seite gegen den einschussbereiten Timo Cecen in höchster Not geklärt (34.). Cecen war es auch, der kurz vor der Pause nach Vorarbeit von Barbaros Koyuncu den Ausgleich verpasste (43.).

Im zweiten Akkord zogen sich die Platzherren mehr zurück und legten das Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit. Watzenborn-Steinberg rannte an, hatte mehr vom Spiel und auch zumeist das Spielgerät, biss sich jedoch an der disziplinierten SVH-Elf die Zähne aus. Bis auf einen Szymanski-Kopfball, der deutlich drüber ging (67.), wirkten die Gäste einfallslos. Die Dempewolf-Elf kämpfte aufopferungsvoll und spulte ein beachtliches Laufpensum ab. Ein Sinnbild dieser Leistung war das entscheidende 3:1: Mohamed Zouaoui erkämpfte sich an der Mittellinie das Leder und profitierte dann vom klugen Zuspiel Leon Burggrafs – der überlegte Abschluss Zouaouis bedeutete den Schlusspunkt unter ein Spiel, das das Team mit dem größeren Willen letztlich gewonnen hatte. Oder auch, weil der „Fairplay-Gott“ Zeuge der 26. Spielminute war . . .

Hadamar: Strauch, Kuczok, Schraut, Neugebauer, Zouaoui, Böcher, Burggraf (88. Merfels), Kretschmer, Bangert (65. Schmidt), Löbig (36. Zey), Herdering – Watzenborn-Steinberg: Sahin, Hofmann (41. Goncalves), Amachaibou (46. Günther), Cecen, Szymanski, Koyuncu, Henn, Spang, Reho, Koutny, Lemke (60. Korzuschek) – SR: Stübing (Gründau) – Tore: 1:0 Jann Bangert (24.), 1:1 Johannes Hofmann (26.), 2:1 Jann Bangert (36.), 3:1 Mohamed Zouaoui (86.) – Zuschauer: 250.

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