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SV Rot-Weiß Hadamar: Dempewolfs Abschiedsspiel

Für den SV Rot-Weiß Hadamar geht ein fulminantes Fußballjahr 2017 mit dem morgigen Heimspiel gegen Viktoria Griesheim (Anstoß: 14 Uhr in Niederhadamar) zu Ende. Und nicht nur die Jagd auf Punkte endet für drei Monate, sondern auch die Trainertätigkeit der Dempewolf-Brüder Florian und Nikolas.
Dieses Bild wird am Samstag in Niederhadamar zum letzten Mal zu sehen sein: Nikolas (sitzend) und Florian Dempewolf (rechts) als Trainer an der Bank seiner Mannschaft. Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Dieses Bild wird am Samstag in Niederhadamar zum letzten Mal zu sehen sein: Nikolas (sitzend) und Florian Dempewolf (rechts) als Trainer an der Bank seiner Mannschaft.
Hadamar-Niederhadamar. 

Hadamar. Das war schon ein Donnerhall, der am Montagabend beim SV Hadamar eingeschlagen ist. Die Tatsache, dass die Brüder Florian und Nikolas Dempewolf ihre Ämter als Trainer und Co.-Trainer nach dem anstehenden Spiel gegen Viktoria Griesheim zur Verfügung stellen werden, sorgte bei vielen Fußballkennern für Verwirrung. Und dennoch muss die Mannschaft versuchen, diese Tatsache auszublenden und noch einmal 90 Minuten – auch für ihre scheidenden Trainer – alles in die Waagschale werfen, ehe sie in die verdiente Winterpause darf.

Dass die Fürstenstädter diesmal auf einen anderen Gegner treffen werden als noch im Hinspiel, versteht sich von selbst. Nach dem grandiosen 7:0-Erfolg in Griesheim war bekanntlich dessen Trainer Suat Türker vor die Tür gesetzt worden. In der Folge kassierten die Südhessen noch zwei Niederlagen, ehe unter dem neuen Trainer Peter Seitel zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen eingefahren wurden. Darunter im Übrigen auch der 5:2-Paukenschlag gegen Aufstiegs-Mitfavorit FC Bayern Alzenau, dem die Viktoria bereits in den ersten 45 Minuten fünf „Buden“ eingeschenkt hatte.

Florian Dempewolf hierzu: „Wenn ein Trainerwechsel stattfindet, beginnt sozusagen ein neuer Konkurrenzkampf. Das hat der Mannschaft sichtbar gut getan, denn die letzten Ergebnisse sprechen für sich.“ Doch was hat Neu-Coach Peter Seitel wohl verändert, dass es mit der Viktoria wieder bergauf geht? „Sie haben ihre Defensive deutlich stabilisiert und verfügen mit Pascal Stork und Yves Böttler ohnehin über zwei richtig starke Stürmer“, weiß Dempewolf, der seine Elf vor allem auf diese beiden Akteure einstellen wird. Zwar befindet sich der Tabellendreizehnte mit 21 Zählern nach wie vor in Abstiegsgefahr, doch die Formkurve des SC zeigt ohne Wenn und Aber nach oben.

Abschiedsgeschenk?

In Griesheim dürften die Verantwortlichen also nicht wirklich froh sein, dass ab etwa 15.50 Uhr die Winterpause vor der Tür steht. Aus Hadamarer Sicht wird die gegen Baunatal noch fehlende Effizienz vor des Gegners Tor ein weiterer, wichtiger Aspekt sein, um dem Trainer ein schönes Abschiedsgeschenk zu machen.

Auf die Frage, wie Florian Dempewolfs Innenleben vor seinem letzten Spiel aussieht, antwortet er: „Keine Frage, das letzte Heimspiel ist noch mal was ganz Besonderes für mich. Natürlich will ich mich mit einem Sieg verabschieden. Bedanken möchte ich mich auch bei den Zuschauern, die uns immer tatkräftig unterstützt haben.“ Sein Personal wird sich im Vergleich zur Vorwoche wohl nicht ändern, denn keiner der verletzten Akteure kehrt in den Kader zurück.

Wenn Schiedsrichter Paul-Ioan Barbu also morgen um 14 Uhr das Spiel freigibt, warten 90 emotionale Minuten auf den Coach. Seine Spieler wollen das Punktekonto auf 32 Zähler hochschrauben, um sich selbst ebenfalls in ruhige Weihnachten zu entlassen. Und dann fängt in Hadamar die Arbeit erst richtig an . . .

Samstag:
14.00 Bayern Alzenau - KSV Baunatal
14.00 SG RW Frankfurt - SC Waldgirmes
14.00 VfB Ginsheim - Buchonia Flieden
14.00 OSC Vellmar - SV Steinbach
14.00 FSC Lohfelden - FC Ederbergland
14.00 Watzenborn-Steinberg - Dreieich
14.00 SV RW Hadamar - Vikt. Griesheim
(in Niederhadamar)
Sonntag:
14.00 Neu-Isenburg – Borussia Fulda

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