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Die nächste Hadamarer Bewährungsprobe

In der Fußball-Hessenliga steht für den SV Rot-Weiß Hadamar am morgigen Samstag das eminent wichtige Spiel gegen Regionalliga-Absteiger SC Teutonia Watzenborn-Steinberg auf dem Programm. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasen in Niederhadamar.
Hat den Sprung ins Hessenliga-Team geschafft: Mohamad Zouaoui. Foto: Klaus-Dieter Häring Hat den Sprung ins Hessenliga-Team geschafft: Mohamad Zouaoui.
Hadamar-Niederhadamar. 

Am vergangenen Mittwoch wusste die Mannschaft von Trainer Florian Dempewolf in der 2. Runde des Kreispokal-Wettbewerbs beim krachenden 9:0-Sieg beim Kreisoberligisten SV Elz zu überzeugen. Der Trainer fasst zusammen: „Die Pflichtaufgabe haben wir erfüllt. Während mir unser Zweikampfverhalten in der ersten Halbzeit nicht gefallen hat, war unser Offensivspiel über die gesamte Spielzeit hervorragend.“ Trotz des Erfolgs trauert Dempewolf aber noch immer den zwei verschenkten Punkten von Vellmar nach: „Wir haben wieder gut gespielt und hätten eigentlich 5:1 gewinnen müssen. Am Ende fährst du mit einem Remis nach Hause und weißt nicht so recht, warum. Unsere individuellen Fehler kosten uns einfach derzeit die Punkte. Wir könnten mit 13 Punkten auf Rang zwei stehen und jeder würde von einem super Start sprechen. Wir müssen einfach Ruhe bewahren, dann werden sich die Jungs für den Aufwand auch wieder belohnen.“

Die nächsten Aufgaben haben es allerdings in sich. Nach dem Heimspiel gegen Watzenborn-Steinberg geht es nach Fulda und zu Hause gegen Lehnerz. Über den kommenden Gegner, der als Regionalliga-Absteiger auf Rang sechs steht und seit drei Spielen auf einen Sieg wartet, meint Dempewolf: „Sie verfügen über enorme Qualität und haben ganz andere Ambitionen als wir. Watzenborn will den direkten Wiederaufstieg und kann mit dem bisherigen Abschneiden auch nicht zufrieden sein. Ich bin mir aber sicher, dass sie am Ende ganz vorne dabeisein werden.“

Und auf was gilt es aus Hadamarer Sicht zu achten? „Wir müssen vor allem ein Auge auf die Torjäger Markus Müller und Raffael Szymanski richten. Auch bei Standards sind sie sehr gefährlich“, warnt der Coach. Von seiner Mannschaft erwartet Dempewolf vor allem die richtige Einstellung: „Am Samstag will ich wieder eine Mannschaft sehen, die den unbedingten Siegeswillen an den Tag legt. Gelingt uns das, können wir punkten.“

Dass seine Mannschaft langsam, aber sicher punkten muss, versteht sich von selbst. Auf die Frage, ob man im Falle einer Niederlage von einer Krise sprechen muss, reagiert Florian Dempewolf energisch: „Leider sind es oft die Medien, die Unruhe verbreiten. Wenn man uns in Ruhe arbeiten lässt, werden wir unser Ziel am Ende der Saison erreichen. Wenn die Leistung nicht stimmt oder ich die Mannschaft nicht mehr erreichen würde, wäre ich der Erste, der das erkennt. Da das aber nicht der Fall ist und die Leistungen durchaus ansprechend sind, werden wir unsere Ziele gemeinsam erreichen. Ich weiß, wie man mit solchen Situationen umgeht.“

Um vor allem erst einmal für Ruhe zu sorgen, wäre ein „Dreier“ gegen Watzenborn-Steinberg sicher ein Anfang. Nicht dabei mithelfen können nach wie vor David Sembene, Sven Kunisch und Marco Vorschneider. Bleibt aus Sicht der Fürstenstädter zu hoffen, dass sich der „Mannebacher“ Kunstrasen einmal mehr als Vorteil erweist.

Samstag:
15.00 SV RW Hadamar - Watzenb.-Stein.
(in Niederhadamar)

15.00 KSV Baunatal - TSV Lehnerz
15.00 SC Waldgirmes - FC Ederbergland
15.00 SV Steinbach - Neu-Isenburg
15.00 Hessen Dreieich - FSC Lohfelden
15.00 SG RW Frankfurt - VfB Ginsheim
15.00 Bayern Alzenau - OSC Vellmar
15.00 Vikt. Griesheim - Borussia Fulda

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