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FC Waldbrunn: Wenn schon verlieren, dann wenigstens hoch – Mega-Torjäger Akbulut

FC Waldbrunn – FC Eddersheim 1:6 (0:1). Das Spiel Nummer 296 der Verbandsliga zwischen dem alten gegen den kommenden Aufsteiger zeigte, dass Aufsteiger nicht gleich Aufsteiger ist, denn Eddersheim war eine Klasse besser. Die ersatzgeschwächten Waldbrunner wollten dem Meister Paroli bieten, mussten aber dessen abgeklärtem Spiel Reverenz erweisen, was letztendlich zu der zu hohen Niederlage führte. Die Westerwälder kamen gut ins Spiel, verpassten in der 3. Minute die Führung, als der starke Steffen Moritz nach der Vorarbeit des starken Moritz Steinhauer nicht ins Tor traf. Darauf kam die FCE-Offensive mit Macht; Latte, Pfosten und Torhüter Heupel verhinderten Schlimmeres als die knappe 1:0-Führung der Gäste zur Pause. In der 29. Minute verhinderte das Lattendreieck nach einem fulminanten Freistoß von Spielertrainer Moritz den Ausgleich. Nach dem Wechsel kam Waldbrunn gut ins Spiel, doch ein 15-Meter-Schuss von Lukas Scholl fand (50.) seinen Meister im FC-Keeper wie auch fünf Minuten später sein missglückter Versuch aus der Nahdistanz. Das 0:2 brachte die Besucher endgültig auf die Siegerstraße, die der Mega-Torjäger Turgay Akbulut weiter ausbaute, auch wenn der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Neuhof nochmals kleine Hoffnung weckte. Weitere überlegt ausgeführte Kontertore führten zu einer hohen Niederlage nach dem Motto: Wenn verlieren, dann aber bitte hoch! Insgesamt konnte die Partie der Erwartungshaltung nicht gerecht werden, weil die Westerwälder dem Primus zu viel Respekt und zu wenig Courage entgegenbrachten. Der gute, weil unauffällige Unparteiische passte sich der angenehm fairen Spielweise an.

Waldbrunn: Heupel, R. Scholl (85. Fürstenau), Steinhauer (86. Schäfer), Doll, L. Scholl, Moritz, Egenolf, Mehr, Metovic (60. Eisenkopf), Form, Neuhof – Eddersheim: Hiebinger, Polat, Silveira, Dechert, (80. Rebic), Hilser (60. Hilser), Scholz, Mevkic (46. Phillips), Küper, Esser, Akbulut, Reuter – Tore: 0:1 Akbulut (28.), 0:2 Hilser (58.), 1:2 Neuhof (70.), 1:3 (71.), 1:4 (72.) beide Akbulut, 1:5 Rebic (88.), 1:6 Akbulut (90.) – SR: Heineck (Gießen) – Zuschauer: 250.

(hho)

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